Samstag, 30. Juli 2016

Die Vergewaltigung Deutschlands während und nach den Nürnberger Prozessen [Anmerkung]

Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft

[Anm: Liebe Leser, dieser Artikel wird, obwohl gut recherchiert, bisher von keiner der alternativen Agenturen verlinkt. Deshalb weist bitte unter Freunden oder in Foren oder bei eben diesen Agenturen darauf hin, weil er deutlich mehr als 17 Leser verdient hat.]

Die Nürnberger Prozesse sind bedeutsam, da sie den Kontext für unser Gesamtverständnis des Holocaust bilden.



29. Juli 2016, Veterans Today
Thomas Dalton, Ph. D., ist Professor der Geisteswissenschaften an einer großen amerikanischen Universität. Er ist der Autor des vielgelobten Buches, "Debating the Holocaust: A New Look At Both Sides" (Erörterung des Holocaust: Ein neuer Blick auf beide Seiten), und zahlreicher Artikel über den Holocaust, die Geschichte und die beiden Weltkriege.

Alexis: Sie konstatieren, daß die Nürnberger Prozesse
"übermäßig mit jüdischen Amerikanern besetzt waren – so sehr, daß der leitende amerikanischen Ankläger, Thomas Dodd, sich gezwungen sah auf diesen Umstand in einer Reihe von Artikeln und persönlichen Briefen hinzuweisen. Sie erscheinen in seinem im Jahr 2007 von seinem Sohn, dem ehemaligen US-Senator Christopher Dodd, herausgegebenen Buch, "Letters from Nurenberg" (Briefe aus Nürnberg)...In einem Brief vom 20 September 1945, äußert Thomas Dodd seine Besorgnis über die jüdische Dominanz:

"Die Belegschaft wächst täglich. Der [amerikanische Jude] Oberst Kaplan ist nun, wie ich annehme, als Kollege des [amerikanisch-jüdischen] Kommandeurs Kaplan hier. Der amerikanische Jude Dr. Newman ist eingetroffen, und ich weiß nicht wie viele noch. Das alles ist ein albernes Geschäft – jedoch ist albern nicht das richtige Wort. Man würde erwarten, daß einige dieser Leute dieser Art von Parade ein Ende setzten...Du verstehst es, wenn ich Dir sage, daß die Belegschaft zu 75% aus Juden besteht."


"Die Juden sollten, ihrer selbst wegen, diesem Prozeß fernbleiben. Der bereits geäußerte Vorwurf – merk Dir das gut – lautet: ´Ein Geschäft für die Juden´, und er wird in den Nachkriegsjahren immer wieder geäußert werden. Der zu hohe Anteil an jüdischen Männern und Frauen wird als Beweis für diesen Vorwurf angeführt werden. Manchmal scheint es, als würden die Juden niemals daraus lernen. Sie scheinen fest entschlossen zu sein sich selbst neue Probleme zu schaffen."[1]
Auch wenden Sie ein, daß die Prozesse wegen des Mangels an eindeutigen Beweisen und der gründlichen Überprüfung unfair waren. Sie schreiben:
"In einem richtigen Strafprozeß sind drei Parteien vertreten: der Beschuldigte, der Kläger und der unbefangene Richter/Jury. Der Richter und die Jury haben haben neutral zu sein, beide Seiten anzuhören, ein Kreuzverhör zu erlauben und unabhängig, hinsichtlich Schuld, Unschuld und Strafe, zu entscheiden. All dem mangelte es in Nürnberg."[2]
Lassen Sie uns die Aufführung in Nürnberg und wie die Sieger die Deutschen Gefangenen schließlich gefoltert haben, um so genannte Überzeugungen zu gewinnen, Schritt für Schritt betrachten. Haben die Richter andere Rollen gespielt? Und wenn, was für welche?

Dalton: Die Nürnberger Prozesse sind bedeutsam, da sie den Kontext für unser Gesamtverständnis des Holocaust bilden. Die Prozesse befaßten sich nicht so sehr mit der so genannten Vernichtung der Juden – das taten sie nicht –, jedoch erklärten sie die Deutschen zu den Anstiftern des Krieges, befanden sie der neu geschaffenen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und "Kriegsverbrechen"für schuldig und bestraften viele führende Deutsche mit dem Tod oder langen Gefängnisstrafen. Am wichtigsten ist, daß sie eine Art Wahrheitsmonopol waren, welches sich zu einem Monopol auf die Geschichte wandelte.

Erinnern wir uns daran, was die Prozesse tatsächlich waren. Sie bestanden aus einer Reihe von 13 separaten Verhandlungen, die über eine Dauer von fünf Jahren geführt wurden. Der wichtigste Prozeß war der erste, der vom November 1945 bis Oktober 1946 geführt wurde. Er wurde von einer Gruppe beaufsichtig, die Internationales Militärtribunal oder ITM genannt wurde und aus acht Richtern bestand – zwei aus jeder der vier Siegernationen: den Vereinigten Staaten, dem Vereinigtes Königreich, der Sowjetunion und Frankreich. Sie verhandelten über 22 führende Deutsche, verurteilten 19 und 12 von ihnen zum Tod. Die anderen 12 Verfahren wurden von Amerikanern geführt. Diese verhandelten über annähernd 200 Deutsche und verhängten viele Todesurteile und Gefängnisstrafen.

Hinsichtlich des Holocaust gab es eine Menge problematischer Aspekte in den Verfahren. Lassen Sie mich mit dem größten Problem beginnen, das alles andere in den Schatten stellt: die Prozesse wurden, wie ich schon sagte, von den Siegernationen geführt. Es ist offenkundig, daß keine der kriegführenden Parteien eines jeden Krieges objektiv und unvoreingenommen über die Geschehnisse urteilen kann.

Diese Tatsache allein entkräftet oder delegitimiert jeden Aspekt dieser Prozesse. Hätten die kriegführenden Parteien ein faires und unabhängiges Verfahren gewollt, hätten sie so etwas in der Schweiz veranstaltet. Oder, noch besser, es die neu entstandenen Vereinten Nationen in Angriff nehmen lassen. Aber mit der Entscheidung es selbst zu führen, haben sie deren Beschlüsse annulliert. Allerdings haben sie viele führende Deutsche ums Leben gebracht und eine Art "Geschichte" des Krieges geschaffen.

Die Voreingenommenheit dieser Prozesse ist überdeutlich. Beispielsweise enthalten die Satzungen zu ihrer Durchführung einige bemerkenswerte Feststellungen. Artikel 19 besagt, daß der IMT "an Beweisregeln nicht gebunden ist" – was bedeutet, daß alles, was von ihnen als Beweise ausgewählt und akzeptiert wurde, als solche galten und alles andere verworfen werden konnte, währen die deutschen Angeklagten kein Recht hatten solche Beweise anzufechten. In Artikel 21 steht, daß "...das Tribunal nicht Beweise für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern diese von Amts wegen zur Kenntnis nehmen soll..." (Hier die deutsche Fassung des Statuts des Internationalen Militätgerichtshofs vom 8. August 1945 / Anm. d. Übers) . Das bedeutet, daß, wenn das Gericht erst einmal etwas akzeptiert hat – bspw. die Vernichtung der Juden – wird dies zu einer unanfechtbaren Tatsache. Selbst wenn später gegenteilige Beweise auftauchen, kann eine "gerichtlich anerkannte" Tatsache nicht angefochten werden. Sie ist in Stein gemeißelt, so absurd sie auch sein mag.

Gewisse amerikanische Beobachter erkannten die Voreingenommenheit der Prozesse und waren empört. Der Richter am Obersten Gerichtshof, Harlan Stone (von 1941 bis 1946 im Amt), nannte sie die "hochrangige Lynch-Party in Nürnberg". Noch verurteilender waren die Erklärungen von Charles Wennersturm, einem Richter in einem der späteren Verfahren: "Der Sieger eines jeden Krieges ist nicht der beste Richter über Kriegsverbrechen". Die ursprünglichen Nürnberger Prozesse "waren dazu bestimmt die Alliierten reinzuwaschen und Deutschland die alleinige Schuld am 2. Weltkrieg zu geben... Der Anklage mangelt es an Objektivität fern jeder Rachsucht und fern von persönlichen Bestrebungen nach Urteilen... Die gesamte Atmosphäre ist unheilvoll." Am beunruhigendsten war die Verwendung höchst fragwürdiger Aussagen deutscher Gefangener:
"Das Vertrauen der Anklage auf selbst beschuldigende Aussagen von, mehr als 2½ Jahre inhaftierten, Angeklagten und die wiederholte Befragung ohne Anwesenheit eines Anwalts ist dem amerikanischen Gerechtigkeitssinn zuwider."
Auch wenn er es nicht ausdrücklich ausgesprochen hat, wurde davon ausgegangen, daß die Deutschen während dieser langen Jahre unter Verwahrlosung, Mißbrauch und Folter gelitten haben. Am Ende sagte Wennersturm:
"Wenn ich vor sieben Monaten gewußt hätte, was ich jetzt weiß, wäre ich niemals dort hingegangen."(Chicago Daily Tribune, 23 Feb 1948).
Und es waren nicht nur die Amerikaner. Im Jahr 2012 wurde aufgedeckt, daß die Briten deutsche Gefangene umfangreich gefoltert haben, um an Überzeugungen zu gelangen. Ian Cobains Buch, "Cruel Britannia" beschreibt eine Anlage, die als "Londoner Käfig" bekannt ist, und durch die Tausende Deutsche gegangen sind – um geschlagen, des Schlafes beraubt, gefoltert und in einigen Fällen ermordet zu werden. Der verstörendste Aspekt war "als die Vernehmungsbeamten vom militärischen Geheimdienst abgezogen wurden, um Beweise für Kriegsverbrechen sicherzustellen."

Die unbestreitbare Tatsache, daß amerikanische Juden dort dominierten, spricht für sich selbst. Juden haßten Hitler von Anfang an und taten alles ihnen Mögliche, um seine Führerschaft zu brechen. Seit den 1930er Jahren an waren sie beim Aufbau einer Kriegsstrategie gegen Deutschland die treibende Kraft in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und in Frankreich, obwohl Hitler nichts gegen diese Nationen unternommen hatte und dies auch nicht seine Absicht war. 

Hitlers Fokus lag auf der Säuberung Deutschlands von seinen Juden und auf dem Landgewinn im Osten – speziell in Polen, der Ukraine und West-Rußland. In Nürnberg wurde Hitler am Ausbruch des Krieges für schuldig befunden, obwohl es, wie wir uns erinnern, Frankreich und Großbritannien waren, die ihm den Krieg erklärt haben, als er in Polen einmarschiert ist, und nicht andersherum.

Gerade im Hinblick auf all das, ist es erstaunlich, daß etwa drei viertel der amerikanischen Belegschaft in Nürnberg Juden gewesen sind  – einer Nation, deren Bevölkerungsanteil nicht einmal 2% betrug. Klar, daß die Juden sich rächen und die Geschichte zu ihrem Vorteil umschreiben wollten.[3] Und sie wollten es als "Tatsache" etablieren, daß "6 Millionen Juden" durch Hitler getötet worden sind, und deshalb haben sie sichergestellt, daß das im Prozeß des Tribunals aufgezeichnet wurde – und zwar drei Mal.

Ich könnte mit den Problemen fortfahren. Vieles in dieser bedenklichen Dokumentation ist deutschsprachig, und so erhält sie wenig Sendezeit in den Vereinigten Staaten. Interessierte Leser mögen den Artikel, "The value of testimony and confessions concerning the Holocaust" von Manfred Kohler lesen (der in dem Buch, "Dissenting the Holocaust", von Germar Rudolf enthalten ist). Er beschreibt die Durchführung des Verfahrens als einen von
"Bedrohungen aller Art oder psychischer Folter, endlosen Verhören und der Konfiszierung von Eigentum der Angeklagten und dem Erzwingen von Geständnissen. Die Zeugen wurden bei ihrer Verteidigung Drohungen, Haft, juristischer Verfolgung und anderen Zwangsmaßnahmen, wie falschen eidesstattlicher Erklärungen und gefälschten Dokumenten und Synchronübersetzungen, der willkürlichen Verweigerung der Anhörung, der Konfiszierung von Dokumenten und der Verweigerung der Akteneinsicht durch Anwälte sowie der systematischen Behinderung der Verteidigung durch die Anklage, ausgesetzt..." (S. 99-100)
Alles in allem war Nürnberg eine Farce. Es war der Beginn der jüdischen Manipulation der Geschichte des 2. Weltkriegs und der Wahrheit für persönliche und politische Ziele – ein Prozeß, der unvermindert bis heute andauert.

Ilya Ehrenburg

Alexis: Nürnberg war offenbar der Dreh- und Angelpunkt, den die Machthaber für die Folter und die Vergewaltigung deutscher  Kriegsgefangener benutzten. Tatsächlich gab Colonel Alexander Scotland, "ein anerkannter Meister der Verhörtechniken", genau das zu. Es existierten tatsächlich Folterkammern wie der London Cage, in denen deutsche Kriegsgefangene alle Hoffnung aufgeben mußten. Scotland selbst betrieb den London Cage. Scotland hat, wie uns Ian Cobian von der Daily Mail erzählt:
"das ein halbes Jahrhundert lang durch ein Establishment vertuscht, das die Schande fürchtete, die seine Geschichte über Britannien, das so ehrenhaft und anständig für die Rechtsstaatlichkeit gekämpft hat, bringen würde... Nach dem Krieg schrieb er einen ehrlichen Bericht über seine Tätigkeiten in seinen Memoiren, in denen er sich an das Grübeln erinnerte, daß ihn jeden Morgen beim Erreichen des Käfigs überkam: ´Wer ihn betritt, verliert sämtliche Hoffnung´."[4]
Scotland machte sich selbst zum Narren, als er schrieb: "Wenn irgendein Deutscher irgendeine Information besaß, die wir haben wollten, wurde sie auf Dauer jedes Mal aus ihm herausgequetscht."

Nun, wie kann man einer Information vertrauen, die unter so brutaler Folter und Gewalt gewonnen wurde? War Scotland wirklich im Glauben, daß Rudolf Höss "Überzeugung", daß zweieinhalb Millionen Menschen in den Gaskammern von Auschwitz getötet worden sind, aufrichtig war? Die Daily Mail hat erneut zugegeben, daß "ein Mithäftling darum gefleht hatte ihn umzubringen, weil er noch mehr Brutalität nicht ertragen konnte."[5] Es existiert bis heute kein Beweis für die Verläßlichkeit von durch Folter erlangter Informationen.[6]

Auf jeden Fall geriet Scotland in Schwierigkeiten, da er hervorob, daß Folter eines Schlüsselinstrumente der Machthabern nach dem 2.  Weltkrieg war:
"Wie gewöhnlich sandte er sein Manuskript im Jahr 1954 vor seiner Veröffentlichung zur Freigabe an das Kriegsministerium. Das Chaos war ausgebrochen. Alle vier Kopien wurden beschlagnahmt. Alle die ihren Inhalt kannten wurden mit Strafandrohungen unter dem Gesetz über Verrat von Staatsgeheimnissen zum Schweigen gebracht. Die größte Betroffenheit erregte sein Eingeständnis, daß der Horror nach dem Krieg fortgesetzt wurde, als die Vernehmungsbeamten vom militärischen Geheimdienst wechselten, um sie von Kriegsverbrechen zu überzeugen.[7]

Kurz gesagt stehen die Nürnberger Prozesse, wie es Michael Karson von der University of Denver ausdrückte, "für die These, daß der die Regeln bestimmt, der die Waffen hat und nicht dafür, daß wir irgendeinem höheren Gesetz verpflichtet seien."[8] Auch bevor die Nürnberger Prozesse stattgefunden haben.
"Auf einer in Teheran abgehaltenen Konferenz der Alliierten soll Joseph Stalin einen Trinkspruch auf die Aussicht der schnellen Verurteilung und Erschießung von 50.000 Nazi-Kriegsverbrechern ausgesprochen haben... Roosevelt soll versucht haben die Spannung im Raum mit dem Scherz zu lösen, daß die Alliierten sich vielleicht mit 49.000 Erschießungen begnügen würden."[9]

Mit dieser Art Geisteshaltung hatten die deutschen Kriegsgefangenen nicht den Hauch einer Chance. Die Alliierten waren offensichtlich dazu bereit Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um wirklich, buchstäblich alle Deutschen während des 2. Weltkriegs zu foltern. Das war ein Grund, weshalb sie deutsche Frauen nach dem Krieg flächendeckend vergewaltigt haben. Und vergessen wir nicht die schönen Worte Ilya Ehrenburgs:
"Deutsche sind keine menschlichen Wesen. Künftig wird das Wort "deutsch" für uns den schrecklichsten aller Flüche bedeuten. Von nun an wird das Wort "deutsch" der Auslöser Eurer Waffe sein... Wenn Ihr nicht mindestens einen Deutschen am Tag getötet habt, habt Ihr diesen Tag vergeudet. Wenn ihr denkt, daß der Mann neben Euch ihn töten wird, habt ihr die Bedrohung nicht erkannt. Wenn Ihr den Deutschen nicht tötet, wird er Euch töten.

Wenn Ihr Euren Deutschen nicht mit einer Kugel töten könnt, tötet ihn mit Eurem Bajonett. Wenn es an Eurem Frontabschnitt ruhig ist und ihr auf das Gefecht wartet, tötet vor der Schlacht einen Deutschen. Wenn Ihr einen Deutschen am Leben laßt, wird der Deutsche einen Russen erhängen und eine russische Frau vergewaltigen.

Wenn ihr einen Deutschen getötet habt, tötet noch einen – es gibt für uns nichts amüsanteres als einen Haufen deutscher Leichen. Zählt nicht die Tage, zählt nicht die Meilen. Zählt allein die Deutschen, die ihr getötet habt. Töte den Deutschen – das ist das Gebet Eurer alten Mutter. Töte den Deutschen – das ist, was Eure Kinder von Euch erflehen. Töte den Deutschen – das ist der Schrei der russischen Erde. Zögert nicht. Laßt nicht nach. Tötet."[10]
Interessanterweise erwähnt die Enzyklopädie des Holocaust Ehrenburgs Vision von den Deutschen kein einziges Mal und beschränkt sich darauf ihn als Gegner der Faschisten und Nazis zu preisen. [11]

So viel zu historischer Gerechtigkeit und Ausgewogenheit.





[1] Thomas Dalton, Debating the Holocaust: A New Look at Both Sides (Uckfield: Castle Hill Publishers, 2015), kindle edition.

[2] Ibid.

[3] Jewish writer John Sack argued exactly that. John Sack, An Eye for an Eye: The Untold Story of Jewish Revenge Against Germans in 1945 (New York: Basic Books, 1993). Dieses Buch ist unter, dem Titel "Auge um Auge", auch in deutscher Sprache erhältlich (Anm. d. Übers.)

[4] Ian Cobain, “How Britain tortured Nazi PoWs: The horrifying interrogation methods that belie our proud boast that we fought a clean war,” Daily Mail, October 26, 2012.

[5] Ibid.

[6] For a scholarly study on this, see Shane O’Mara, Why Torture Doesn’t Work: The Neuroscience of Interrogation (Cambridge: Harvard University Press, 2015).

[7] Cobain, “How Britain tortured Nazi PoWs: The horrifying interrogation methods that belie our proud boast that we fought a clean war,” Daily Mail, October 26, 2012.

[8] Michael Karson, “Torture, Psychology, and Nuremberg: Might Makes Right,” Psychology Today, December 15, 2014.

[9] Rebecca Gordon, American Nuremberg: The U.S. Officials Who Should Stand Trial for Post-9/11 War Crimes (New York: Skyhorse Publishing, 2016), 17.

[10] See Alfred Maurice de Zayas, A Terrible Revenge: The Ethnic Cleansing of the East European Germans (New York: Palgrave Macmillan, 2006), 40; Norman M. Naimark, The Russians in Germany: A History of the Soviet Zone of Occupation (Cambridge: Harvard University Press, 1997), 72; Antony Beevor, Berlin: The Downfall 1945 (New York: Penguin, 2002), 169; Richard Bessel, Germany 1945: From War to Peace (New York: Harper Perennial, 2009), 150; Joachim Hoffmann, Stalin’s War of Extermination (Chicago: Theses and Dissertations Press, 2001), 235-236.

[11] Shimon Redlich, “Ilya Grigoryevich Ehrenburg,” Israel Gutman, ed., The Encyclopedia of the Holocaust, vol. II (New York: Macmillan, 1990), 425-426.

 *******

Jonas E. Alexis absolvierte die Avon Park High School, studierte Mathematik und Philosophie an der Palm Beach Atlantic University, und erlangte einen Mastergrad in Erziehungswissenschaften an der Grand Canyon University. 
 


Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/07/29/the-rape-of-germany-during-and-after-the-nuremberg-trials/


Zusätzlich eingefügte Verweise:


Zuletzt editiert: 31. Juli 18:30 Uhr

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Donnerstag, 28. Juli 2016

Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei - informelle Operationen der NATO

Von J.Hawk, Daniel Deiss, Edwin Watson / SOUTH FRONT
Übersetzt von wunderhaft


Psychologische Kriegsführung (im Englischen PSYOP) besteht aus der Übermittlung ausgewählter Informationen und Hinweisen, welche die Emotionen, die Beweggründe, den ojektiven Verstand und schließlich das Verhalten von Organisationen, Gruppen und Individuen beeinflussen. (aus der englischen Wikipedia)





26. Juli 2016
Nach der Ära des Kalten Krieges kann das beginnende Interesse an Informationskriegen bis zur UN-Intervention in den Völkermord in Somalia und Ruanda zurückverfolgt werden. Die öffentliche Meinung war ein Faktor, der von den politischen Klassen bei der verhältnismäßig ehrlichen und direkten Berichterstattung aus diesen Kriegsgebieten berücksichtigt werden mußte. Der damals beklagte, so genannten "CNN Effekt" zwang Politiker, unabhängig von den Wünschen der Eliten zur Gestaltung der Ereignisse jener Zeit, Truppen zu entsenden und/oder abzuziehen. 

Die frühen Methoden zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Manipulation der Medien reichten, trotz angemessener Erfolge, nicht aus. Wir haben ihre Stärken und Grenzen in den beiden Irak-Kriegen gesehen, in denen der Großteil der Medien durch Presseinformationen vereinnahmt wurde (ohne Mangel an Videos über NATO-Bomben, die zielsicher auf die offensichtlich bösen, feindlichen Ziele trafen) und später bei der Einbettung von meist männlichen Reportern in Militäreinheiten, was einerseits deren Ego stärkte und sie andererseits den militärischen Standpunkt übernehmen ließ.

Trotz all dem erwies sich eine Kontrolle der Berichte als unmöglich und die öffentliche Unterstützung der zahlreichen US- und NATO-Kriege kollabierte unter dem Druck unangenehmer Nachrichten, die eben jene Mainstream-Medien sendeten, welche sich noch einen Grad deutlicher Unabhängigkeit erhalten hatten. Bei einem Sprung über ein Jahrzehnt in die Zukunft stellen wir bei den derzeitigen Kriegen in Syrien, Jemen, dem Irak, der Ukraine und anderen eine klare Veränderung fest. Es gibt eine dominierende Darstellung, die buchstäblich von allen Mainstream-Medien, unabhängig von deren vorgeblichen ideologischen Neigungen, vermittelt wird. Egal wohin Sie sich wenden, Sie lesen immer von Assads "Fass-Bomben", Gaddafis "Massakern" oder "der russischen Agression". Diese stets gleichen Berichte repräsentieren nicht nur einen einzigen Standpunkt, sondern sind, zumindest in den häufigsten, grundlegenden Fragen, tatsächlich falsch. Wie haben die Vereinigten Staaten und die NATO eine so verblüffende Disziplin innerhalb der vermeintlich freien und unabhängigen westlichen Medienlandschaft erzeugt?

Die Antwort gliedert sich in drei essentielle Teile: den Stand der Medienaufsicht, die Auswahl bestimmter Reporter und das Streuen von Propaganda mit verdeckten Mitteln. Die ersten beiden sind offensichtlich genug und werden schon lange praktiziert. Medienunternehmen sind eben jene Unternehmen, die Gegenstand einer Vielzahl von Gesetzen und Regulierungen sind, deren Anwendung dazu benutzt werden kann, um einzelne Kanäle zur Übernahme des gewünschten Standpunkts bringen. Die klingende Münze des einzelnen Reporters ist der "Zugang" zu privilegierten Informationen, deren Veröffentlichung oder Zurückhaltung die Effektivität eines Regierungspropagandisten ausmacht. Der dritte Teil, das Streuen von Propaganda mit verdeckten Mitteln, ist neu, und dieser Faktor erklärt wahrscheinlich die mangelnden Unterschiede in der Berichterstattung der verschiedenen Nachrichtenkanäle. Die Medien, die lediglich der für sie bereitgestellten offiziellen Darstellung folgen, haben nicht mehr den Mut Berichte von sozialen Medien oder anderen inoffiziellen Quellen zu veröffentlichen.

Die sogenannten Untersuchungen des MH-17-Desasters ist ein hierfür ein Beispiel, wenn auch, wegen der rauhen Methoden des ukrainischen Informationskrieges ein ziemlich rauhes. Jedoch ist offenkundig, daß nahezu alle "Beweise" für die Verwicklung Rußlands oder rußlandfreundlicher Rebellen von den ukrainischen Geheimdiensten vorbereitet und dann durch soziale Medien kolportiert wurden, bevor sie dem westlichen Publikum als die Wahrheit und nichts als die Wahrheit präsentiert worden sind.

Die NATO führt ähnliche Operationen durch,die schwerer zu erkennen und zu kontern sind, weil sie anspruchsvoller und besser institutionalisiert sind und mit höheren Geldmitteln finanziert werden. Das Vereinigte Königreich unterhält die 77. Brigade, deren Untereinheiten die Media Operation Group sowie die undurchsichtige 15. Psychological Operation Group einschließen, die als "Twitter-Kommando" bezeichnet wurde. Deutschland hat das ZOpKomBw oder Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr aufgebaut. In den Vereinigten Staaten scheinen informelle Operationen gegen die US-Bevölkerung der Geheimdienstgemeinde zu unterstellt zu sein, was in Anbetracht des Tabus von Militäroperationen auf dem Boden der Vereinigten Staaten verständlich ist. So entziehen sie sich weitgehend der öffentlichen Überprüfbarkeit, obwohl unbestätigte Berichte aus einer Vielzahl von Kriegsgebieten sowie auch die Bestellung vorbereiteter "Zeugen" in Untersuchungsausschüssen des Kongresses klare Hinweise auf ihre Arbeit geben. Selbst Nicht-NATO-Mitglieder wie Schweden beteiligen sich durch die Errichtung eigener informelles Operationseinheiten, deren Absicht die Führung eines Informationskrieges gegen ihre eigene Bevölkerung ist. Auf NATO-Ebene werden Operationen im Informationsbereich von der NATO-Doktrin, JP 13-3 Information Operations, koordiniert, deren Praxisanwendungen durch bündnisweite Übungen, wie dem Multinational Information Operations Experiment (MNIOE), verfeinert werden.

Die westlichen Wähler haben all diese Maßnahmen akzeptiert, weil sie ihnen als Teil der Antiterror-Maßnahmen ihrer Länder verkauft worden sind. Was sie hierbei nicht berücksichtigt haben ist,daß der Terrorismus ein grenzüberschreitendes Phänomen ist und sich der Feind längst innerhalb der westlichen Gesellschaften befindet. Das bedeutet, daß sich effektive Operationen im Informationsbereich auch gegen die westliche Öffentlichkeit richten müssen.

Kurzfristig können informelle Operationen die öffentliche Unterstützung politischer Strategien herbeiführen, die andernfalls keine freie Gesellschaft akzeptieren würde. Längerfristig ermöglicht das Umgehen der öffentlichen Meinung den Eliten derzeit eine nie dagewesene Freiheit bei der Durchführung gefährlicher internationaler Abenteuer, die wahrscheinlich fehlschlagen werden und die ohnehin schwache Position der Eliten weiterhin schwächen. Daher bedeutet die Tatsache, daß sich die Eliten der so genannten "freien Welt" zum Erhalt ihrer Macht zunehmend solch schmutziger Tricks bedienen, daß ihr Machterhalt langsam abnimmt.


Quelle: https://southfront.org/war-is-peace-freedom-is-slavery-nato-information-operations/


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Dienstag, 26. Juli 2016

War der angeblich deutsche "Amok-Ali" tatsächlich iranischer Herkunft, oder werden wir nach Strich und Faden belogen?

Das ehemalige Profil von Ali Sonboly ist im Fratzenbuch derzeit nicht mehr abrufbar. Wer beweisen kann, daß es sich bei dem folgenden Link auf das Archivbild seines dortigen Kontos, das auf eine andere Herkunft des vermeintlichen Einzeltäters des Münchner Massakers schließen läßt, um eine Fälschung handelt, möge das tun.

https://archive.is/Iacyz

Um Mißverständnissen vorzubeugen:

Jedes Opfer von Gewaltverbrechen, wie sie auch deutsche Soldaten, nicht nur in Afghanistan begehen, ist eines zuviel, und alle Hinterbliebenen, egal welcher Herkunft, verdienen unsere Anteilnahme!

Die momentane Entwicklung jedoch, bei der sich schon lange deutsche Mädchen aus Angst vor sexuellen Übergriffen durch Muslime nicht mehr in Schwimmbäder trauen, Zugreisende in Bahnhöfen und während der Reise damit rechnen müssen beraubt zu werden und sich viele Menschen nachts nicht mehr auf die Straßen trauen, war seit vielen Jahren absehbar und ist politisch gewollt. Wer Samuel Huntingtons "Der Zusammenbruch der Kulturen" gelesen oder sich die zynischen Vorträge von Thomas P. M. Barnett angehört hat, um nur einige der vielen Quellen zu nennen, weiß das. Die Menschen, die seit vielen Jahren hiervor gewarnt haben werden von Politikern und ihren, mit unseren Steuergeldern bezahlten, NGO's und gewaltbereiten kriminellen Organisationen wie der Antifa als Rechtsextreme diffamiert und bekämpft.

Bei den Attentaten am Münchner Olympia-Einkaufszentrum scheint immer weniger der offiziellen Darstellung den tatsächlichen Umständen zu entsprechen, und das ehemalige Facebook-Konto des vermeintlichen Einzeltäters ist ein weiterer Hinweis darauf.

Sonntag, 24. Juli 2016

Ist das Datum des Anschlags in München von Bedeutung?

Von Gearóid Ó Colmáin / Press TV
Übersetzt von wunderhaft



23. Juli 2016
Ich komme soeben von einem ausführlichen Live-Kommentar bei Press TV zu den Ereignissen in München, wo ein Terroranschlag stattgefunden hat. Ich betonte, daß heute der 22. Juli ist, der wichtigste Tag in der Geschichte der zionistischen Organisation. Bisher wird von 6 Toten berichtet. Im Jahr 1946, verübte Israel an diesem Tag im King David Hotel seinen ersten Terroranschlag unter falscher Flagge. Am selben Tag vor fünf Jahren hat der rechtsextreme Sündenbock, Anders Breivik, Dutzende pro-palästinensischer Aktivisten in Norwegen massakriert. Professor Ola Tunander schrieb für ein von Fachleuten geprüftes Journal für Sicherheits-Studien eine detaillierte Studie über das Ereignis. Nach seiner Schlußfolgerung wurde der Anschlag vom israelischen Geheimdienst (Mossad) orchestriert.

Die Anschläge in München ereigneten sich am Olympia-Einkaufszentrum. Heute ist der 72 Jahrestag des Terroranschlags unter falscher Flagge, der zur Gründung des jüdischen Staates geführt hat. Ich habe darauf hingewiesen, daß die Planer möglicherweise dem Anschlag während der Olympischen Spiele 1972 huldigen wollten, der durch zwei jüdische Doppelagenten, Abu Nidal und Luttif Affiv, ausgeführt und der Palestinian Liberation Organisation (PLO) angehängt worden ist. Die Anschläge mögen, trotz der Tragik der Ereignisse, willkürlich und bedeutungslos sein. Jedoch könnten sie auch einer Kriminalisierung der organisiert erzwungenen Migration dienen, dem verdeckten Krieg des Zionismus gegen Deutschland, und Haß und Mißtrauen unter Muslimen und säkularen Christen schüren, ausschließlich zu Gunsten der zionistischen Organisation und ihres niemals endenden "Krieges gegen den Terror". Ich werde das Video und die gesamte Analyse dieser neuen Episode von Gladio in Kürze hier einstellen.

Update: Die Zionisten denken, daß wir dumm sind, das ist ihr fataler Fehler. Ein Freund hat mich darüber informiert, daß der Journalist, Richard Gutjahr, den ich in meinem letzten Artikel über das Attentat in Nizza erwähnt habe, am Tatort in München ist! Der Mann kommt rum! Er ist mit der Mossad-Agentin, Einat Wilf, verheiratet, einer engen Vertrauten von Premierminister Benjamin Netanyahu. Gutjahr tweetet vom Ort des Geschehens die Worte: "Stehe vor dem OEZ" (dieser Eintrag wurde auf Twitter gelöscht /Anm. d. Übers.). Der Beruf eines Geheimdienst-Journalisten ist offensichtlich spannend.

Richard, es ist ein sehr gutes Jahr für dich!


Hier das Video in englischer Sprache:


 


*******

Gearóid Ó Colmáin ist ein in Paris lebender irischer Journalist und politischer Analyst. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Globalisierung, Geopolitik und den Klassenkampf.


Quellen:

(Anm: Eine Bekannte erzählte mir, daß sie mit einem Münchner gesprochen hat, der den Anschlag am Olympia- Einkaufszentrum miterlebt und von mindestens zwei Schützen berichtet hat.)

Ähnlicher Beitrag:


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    Samstag, 23. Juli 2016

    EILMELDUNG! Derselbe israelische Photo-Propagandist wurde nach Nizza UND NUN NACH MÜNCHEN beordert

    Von Kevin Barrett
    Übersetzt von wunderhaft


    Zufallstheoretiker haben ihren großen Tag

    Mossad photographer Richard Gutjahr was pre-positioned in both Nice AND Munich! Talk about chutzpah...
    Der Mossad-Photograph, Richard Gutjahr, wurde nach Nizza UND München beordert! Sprechen wir über Chuzpe... (Anm. d. Reddaktion: Kurz nach Veröffentlichung dieses Artikels wurden die oben abgebildeten Tweets von Richard Gutjahr sowohl bei Twitter als auch in dem Artikel bei RT gelöscht.)

    22. Juli 2016, Vetrans Today
    Wir haben eine Menge Nachrichten in unserer dieswöchigen Sendung von False Flag Weekly News behandelt, wovon dies nur ein Auszug ist (hier zur gesamten Sendung und zur Inhaltsübersicht). Unser besonderer Gast, der jüngste Superstar der Holocaust-Revisionisten, Monika Schaefer, hat hervorragende Arbeit geleistet – Hut ab vor ihrem Mut und ihrer Integrität! 





    Zum Beispiel beleuchten wir den Umstand, daß die Grüne Partei in Kanada mit der Behauptung "das Ausschlußverfahren der Mitgliedschaft (von Holokaustleugnerin Monika Schaefer) eingeleitet zu haben" lügt wie gedruckt. Tatsächlich ist Monika Schäfer schon vor fast einem Jahr aus der Grünen Partei AUSGETRETEN! Hier ist ist ein Auszug aus dem ersten Absatz der ein Jahr alten E-Mail von Monika Schaefer an die Vorsitzende der Grünen Partei Kanadas, Elisabeth May:

    On 30/07/2015 1:38 PM, Monika Schaefer wrote:
    Sent: July 30, 2015 9:11 PM
    To: Elizabeth May
    Subject: RE: why I am cancelling my membership

    Sehr geehrte Elisabeth May,
    ...Nach vielen Jahren meiner loyalen Mitarbeit bei der Grünen Partei Kanadas, einschließlich meiner Teilnahme an deren Gründung im Jahr 1983, und meiner Kandidatur für Yellowhead bei den letzten drei Unterhauswahlen, von den vielen tausend Dollar, die ich in all den Jahren gespendet habe, ganz zu schweigen, beende ich hiermit schweren Herzens, mit sofortiger Wirkung meine Mitgliedschaft bei der Grünen Partei.

    Die Grüne Partei Kanadas versucht politisch zu punkten und und etwas Geld von ein paar wohlhabenden Zionisten aufzutreiben, indem sie lügt und vorgibt Monika Schaefer aud der Partei auszuschließen, obwohl diese bereits im vergangenen Jahr ausgetreten ist. Was für eine Horde wertloser, opportunistischer Drecksäcke.
    Bitte kontaktieren Sie die Grüne Partei Kanadas und sagen Sie ihnen, daß Sie Monika Schaefer, die dort vor einem Jahr ausgetreten ist, unterstützen. Und bitte unterstützen Sie Monika und andere Opfer der Hexenjagd auf die Meinungsfreiheit, indem Sie unsere neue Website FREE SPEECH CANADA besuchen und sich dort einbringen.
    Wir haben in der obigen Sendung eine Menge gefälschter Geschichten behandelt...jedoch können wir mit diesen Bösewichten nicht mithalten! Nur eine Stunde nach dem Ende der Sendung erschien die Meldung über eine neue Schießerei (wahrscheinlich unter falscher Flagge) in München. Und hätten Sie es gedacht – es macht den Eindruck als sei Richard Gutjahr, derselbe zionistische Photo-Propagandist, der schon nach Nizza beordert wurde, um den Lastwagenanschlag in Nizza zu filmen, nun auch nach München beordert worden ist. Ein Informant schreibt:
    Sehr geehrter Kevin Barret.
    Der Photograph der, wie Sie und Ole Dammegard erwähnten, in Nizza aktiv war, war auch am Tatort des Olympia-Einkaufszentrums. Sein Name ist Richard Gutjahr. Er schreibt bei Twitter. Eines seiner Tweets erscheint auf den Seiten von RT.
    Mit besten Grüßen
    -H


    Was bedeutet es schon, wenn ein Typ mit dem Hintergrund eines Richard Gutjahr – der mit einer leitenden israelischen Geheimdienstagentin verheiratet ist – "zufällig dort gewesen ist", um den Beginn des Lastwagenanschlags in Nizza zu filmen UND heute die Schießerei am Olympia-Einkaufszentrum in München? Hiermit werden Zufallstheoretiker ihren großen Tag haben!

    Der für die Aufnahme des Beginns des LKW-Anschlags offensichtlich auf den Balkon beorderte Photograph ist der deutsche Journalist und Blogger, Richard Gutjahr...der zufällig mit der mächtigen Israelin, Einar Wilf, verheiratet ist, einer ehemaligen Geheimdienst-Offizierin der Einheit 8200, die außenpolitische Beraterin von Shimon Perez, Strategieberaterin bei McKinsey und aktive Teilhaberin an Core Venture Capital in Israel war. Im Jahr 2007 kandidierte sie für das Präsidentschaftsamt des jüdischen Weltkongresses. (Die Anwesenheit von hochangesehenen Israelis und ihren Freunden in strategischen Positionen bei der Aufnahme von Terrorereignissen gerät außer Kontrolle...wir sahen dasselbe bei Charlie Hebdo und den Anschlägen am Brüsseler Flughafen.)
    Und nun befindet er sich inmitten der Schießerei in München. Jim Dean hat recht. Man kann das alles nicht vollständig erfassen.

    Beachten Sie in der Zwischenzeit, nachdem sogar die Antiterroreinheit der französischen Nationalpolizei die Vernichtung aller Video-Beweise der Überwachungskameras 24 Stunden vor und während des Anschlags in Nizza angeordnet hat, (auch so eine Geschichte, die man nicht vollständig erfassen kann) Folgendes:
    Polizei München: NOCHEIMAL: KEINE Videos oder Bilder von Polizeikräften im Einsatz online stellen, helft nicht den Tätern!!! https://twitter.com/polizeimuenchen/status/756554483845459969
    Wir wollen doch nicht, daß, außer Mossad-Agenten, irgendwer ehrliche Photos und Videos vom tatsächlichen Geschehen (oder von dem was nicht geschieht) aufnimmt, oder? Solche Photos könnten mit dem Terrorbeweisphoto-Monopoly von Richard Gutjahr konkurrieren...

    Und wo wir gerade vom "Olympia" Einkaufszentrum sprechen ... Die Täter der Operationen unter falscher Flagge müssen sich über mich und Ole Dammegard ins Fäustchen lachen. Nach dem Anschlag in Nizza haben wir gewarnt: "Ist Griechenland als nächstes dran?" Eine komische Photobotschaft der Täter des Anschlags in Nizza zeigte einen auffälligen Mann in einer Toga, ich meine eine Decke, und ein Hinweisschild auf die "Akropilis".



    Toga man and "Acropolis sign" point toward next attack in ... Greece? Nope, the OLYMPIA Mall!
    Deutet der Toga-Mann und das Hinweisschild zur Akropolis auf den nächsten Anschlagsort ... Griechenland? Nein, das OLYMPIA Einkaufszentrum!
    Nun, der nächste Anschlag ereignete sich bestimmt nicht in Griechenland – aber an einem sehr griechisch klingenden Ort:
    Olympia (griechisch Ὀλυμπία) war das Heiligtum des Zeus in Elis, im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. https://de.wikipedia.org/wiki/Olympia_(Griechenland)
    Wie SK Bain ausführlich erläutert, haben diese Typen einen schlechten Sinn für Humor. Und wo wir gerade beim Humor sind ... wir dürfen den Bösewichten kein Monopol darauf geben. Wenn Sie nicht über sich selbst lachen können, arbeiten Sie nicht in der Branche der Verschwörungstheorien.

    Wenn ich auf meinen kleinen Disput mit Ian Greenhalgh und Gordon Duff über den Putsch in der Türkei zurückblicke – ein Thema das wir in der letzten Sendung von False Flag Weekly News behandelt haben – erscheint es mir mehr als ein wenig absurd, daß unsere Egos sich mit der Interpretation solcher Ereignisse dermaßen intensiv beschäftigen. Aber wenn ich es nicht schon gesagt habe, sage ich jetzt, daß ich bei der Animosität mit dem Fernsehteam über Erdogans Kriegsverbrechen in Syrien tatsächlich mit Gordon mitgefühlt habe. Mein Gesamteindruck mag sich von ihrem unterscheiden, jedoch achte ich die harte Arbeit, mit der sie Erdogan für etwas verfolgen, das auch in meinen Augen Verbrechen sind.

    Aber die zentrale Frage, und ich bin sicher, daß Gordon und Ian hier zustimmen, ist die Beendigung des Krieges in Syrien und dem weiteren Leid und Tod von Unschuldigen sowie dem Verlust ihrer Heimat vorzubeugen. Ich denke, daß der gescheiterte Putsch, der die Türkei aus dem Machtbereich der NATO und in die offenen Arme Rußlands und des Irans treibt, wahrscheinlich hierbei helfen wird. Des Weiteren hoffe und erwarte ich, daß die Weigerung der Vereinigten Staaten. den CIA-Handlanger, Gülen, auszuweisen, der AKP und all ihren Verbündeten helfen wird die Türkei in eine wahrhaftig islamische Republik wie den Iran zu verwandeln, so wie die Weigerung Carters, den Schah auszuweisen, dabei geholfen hat den Iran zu einer originären islamischen Republik zu machen.

    Und wenn Erdogan seine Macht festigt und Anklagen wegen Kriegsverbrechen vermeidet...nun, dann ist er, wie ich befürchte, auf dem direktem WEG von der Liste der Kriegsverbrecher gestrichen zu werden. Laßt uns hier in den USA aufräumen (beginnend mit den Israelis/Vermögenswerten, die uns besitzten und 9/11 durchgeführt haben) und uns DANN jüngeren, weit entfernten Gaunern wie Erdogan zuwenden, dessen vermeintlicher Sieg nicht wirklich der seine ist, sondern der der türkischen Bevölkerung beim Schutz ihrer jahrzehntealten Bemühungen um eine islamische Demokratie und die Unabhängigkeit von der Besatzung durch die zionistische NATO.


    Und wer hierzu auch immer Ihrer Meinung nach im Recht ist, danken Sie Gott/Allah für Veterans Today und ihre Tradition der Meinungsfreiheit, der knallharten Debatte und den ungewöhnlich informativen Perspektiven, die Sie sonst nirgendwo finden.

    Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/07/22/nice-munich/

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    Dr. Kevin Barrett, ein PH.D. für Arabistik und Islamwissenschaft, ist einer der bekanntesten Kritiker der Kriegs gegen den Terror in Amerika. 

    Er ist Moderator von TRUTH JIHAD RADIO, einer LIVE-Radiosendung im Internet. Auch trat er viele Male bei Fox, CNN, PBS und anderen Sendeanstalten auf und hat viele themenbezogene Artikel und Kommentare in der New York Times, dem Christian Science Monitor, der Chicago Tribune, und anderen führenden Zeitungen inspiriert.

    Dr. Barrett hat an Colleges und Universitäten  in San Francisco, Paris, und Wisconsin gelehrt, wo er 2008 für den Kongreß kandidierte. Derzeit arbeitet er als gemeinnütziger Organisator, Autor und Rundfunk-Gesprächsmoderator.


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    Freitag, 22. Juli 2016

    Laut Europol gelangen Jihadisten über Griechenland, Italien und die Türkei nach Europa

    Von Ian Greenhalgh
    Übersetzt von wunderhaft


    Statistiken von Europol bestätigen, was wir längst wissen – daß Europa sich einem gewaltigen Problem gegenübersieht, das durch die Radikalisierung eines Teils seiner muslimischen Bevölkerung hervorgerufen wird.

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    21. Juli 2016, Veterans Today
    Dieser Bericht von Europol verdeutlicht an Hand von Zahlen das Ausmaß der derzeitigen Islamisierung Europas und ist ein klares Indiz für den Umfang des Problems. Wir haben bereits früher über die Gefahren berichtet, welche uns durch scheinbare "Flüchtlinge", die als ehemalige ISIS-Kämpfer von Erdogan nach Europa geschickt worden sind, drohen. Hier nun eine parallele Entwicklung mit einem gravierenden Unterschied – die in Europa geborenen, durch Reisen in den Mittleren Osten radikalisierten muslimischen Jihadisten.

    Egal ob durch Erdogan importiert oder hausgemacht, gefährden sie gegenwärtig offensichtlich den Frieden und die Sicherheit in Europa. Beim Betrachten der derzeit in ganz Europa schnell aufeinanderfolgenden Terroranschläge, fragen wir Europäer uns wohin das alles führen wird.

    Einige betrachten die unvermeidliche Folge all dieses Chaos, das nur scheinbar islamischen Ursprungs ist, als einen von 99% der europäischen Moslems gestalteten und praktizierten Rassenkrieg zwischen den weißen, indigenen Europäern und der dort eingewanderten muslimischen Bevölkerung.

    Das mag, hinsichtlich der europäischen Bevölkerung fehlenden Schußwaffen, unrealistisch sein, jedoch spüre ich deutlich, daß in Europa ein Konflikt geschürt wird, und daß die Schlachtlinien entlang einer sehr alten und sehr gefährlichen Bruchlinie verlaufen – der zwischen dem Islam und dem weißen, christlichen Europa


    Laut einem am Mittwoch von Europol, der zwischenstaatlichen Agentur zur Bekämpfung von Organisierter Kriminalität, Menschenhandel und Terrorismus,  veröffentlichten Jahresbericht, waren im Jahr 2015, in dem die Europäische Union einen Rekord an Terroranschlägen verzeichnete, Griechenland, die Türkei und Italien die Haupttransitländer für in Europa geborene Islamisten.

    Dem Bericht nach reisten schätzungsweise etwa 5000 Europäer zur Teilnahme am Jihad nach Syrien und in den Irak. Die, über die Türkei, die so genannte Balkan-Route und auf dem Seeweg über Griechenland und Italien, meist besuchten Regionen befanden sich unter der Kontrolle des so genannten Islamischen Staates (IS).

    Die Agentur berichtete, daß der IS seit der Ausrufung seines "Kalifats" im Juni 2014 bis zum Dezember 2015 fünfzig Anschläge in 18 Ländern verübt oder angeregt hat, bei denen 1.100 Menschen getötet und 1.700 verletzt worden sind. Die meisten der Anschläge ereigneten sich im Mittleren Osten und Nord-Afrika, während Terrorzellen von Al-Qaida weiterhin in Syrien, dem Irak und anderswo aktiv sind.

    Der Bericht warnte vor der erhöhten Gefahr von, durch Einzelkämpfer verübten, Terroranschlägen in Europa.

    Im Jahr 2015 war die EU von 17 Anschlägen islamistischer Terroristen betroffen, in deren Folge 151 Menschen getötet und 350 verletzt worden sind – im Jahr 2014 waren es, zum Vergleich, 4 Terroranschläge.

    Des weiteren hatten von den 1.077 wegen Terrorismus Inhaftierten 687 Verbindungen zu islamistischen Terrorgruppen. Die meisten Festnahmen haben im Jahr 2015 in Frankreich stattgefunden (441). Die in Den Haag ansässige Organisation hob außerdem eine starke Präsenz von Frauen unter den IS-Terroristen hervor und betonte am Beispiel der Niederlande, daß 40% der dort bekannten radikalen Islamisten Frauen sind.

    Die Agentur merkte an, daß es nicht genügend Hinweise für die Annahme gibt, daß radikale Islamisten den Migranten- oder Flüchtlingsstrom ausnutzen, um nach Europa zu gelangen – obwohl sie bestätigt, daß zwei der Selbstmordattentäter der Pariser Anschläge im November letzten Jahres über Griechenland in die EU gelangt sind.

    Weiterhin verwies die Agentur auf viele Fälle in denen Terroristen versuchten Europa durch die Verwendung gefälschter Reisedokumente zu erreichen.

    Europol sagte auch, daß rechtsextreme Gruppen im Jahr 2015 für neun Anschläge, einschließlich einem in Griechenland, verantwortlich waren, von denen die meisten in Frankreich verübt worden sind.

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    Jan Greenhalgh ist Fotograf und Historiker mit einem besonderem Interesse an Militärgeschichte und den tatsächlichen Gründen von Konflikten.

    Sein Studium der Geschichte und der Medienwirtschaft haben ihm einen tiefen Einblick in den Gebrauch der Massenmedien beim Erzeugen von Konflikten in der Moderne ermöglicht.

    Seine bevorzugten Studiengebiete umfassen staatlich finanzierten Terrorismus, von Medien hergestellte Realität und die Rolle von Geheimdiensten bei der Manipulation der Bevölkerung und der Wahrnehmung von Ereignissen.   
    Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/07/21/europol-says-european-jihadists-transiting-via-greece-italy-and-turkey/


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    Donnerstag, 21. Juli 2016

    Erdogan führt nun seinen eigenen Tiefen Staat: «Ergenekon II»

    Von Wane Madsen
    Übersetzt von wunderhaft



    Erdogan Is Now Running His Own Deep State: «Ergenekon II» 


    20. Juli 2016, Stategic Culture
    Der Türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kam im Jahr 2002 als Premierminister an die Macht, nachdem seine Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) die demokratische Wahl gewonnen hatte. Zu Beginn der Herrschaft der AKP in der Türkei teilten weite Teile der Geschäftswelt, der Politik, der Akademiker, der Medien und der moderaten islamisch-religiösen Bewegung des charismatischen Klerikers, Fethulla Gülen, die Besorgnisse um die Existenz eines «Tiefen Staates» in der Türkei. Dieser Tiefe Staat hatte drei der vergangenen Militärputsche entfacht. Der türkische Tiefe Staat setzte sich aus nationalistischen Militärs und Geheimdienstlern zusammen und war auch als «Ergenekon» bekannt.

    Erdogan wurde von vielen Türken allgemein bejubelt, als er entschied gegen Ergenekon vorzugehen, in dem er vielen seiner Schlüsselfiguren im Militär und dem türkischen Geheimdienst MIT ihrer Ämter enthob. Jedoch beendete Erdogan die Suche nach den Verschwörern innerhalb des Militärs und des MIT nicht. Über die Vorstellung geheimer Komplotte gegen ihn und seine Regierung zunehmend paranoid geworden, begann Erdogan all seine politischen Gegner zu beschuldigen Teil der Ergenekon-Kabale zu sein. Die zunehmend islamistische AKP-Regierung begann Journalisten, Kurden, Armenier, Akademiker, nicht an Energekon beteiligte Militärs, Mitglieder des Verfassungsgerichts und Führer der Oppositionsparteien ihrer Mitgliedschaft bei Energekon zu beschuldigen. Bald schon richtete er seine von Verschwörungsängsten getrübten Augen auf seinen ehemaligen politischen Partner, Gülen, und dessen Anhänger, die als Gülenisten bekannt sind.

    Nach der Präsidentschaftswahl im Jahr 2007 bezichtigten Erdogan und sein Verbündeter, Gülen, die Verschwörer von Ergenekon einen Regierungssturz mit einer Operation namens "Vorschlaghammer" zu planen. Über 300 Militäroffiziere wurden verhaftet und des Hochverrats angeklagt. Die Computerdokumente stammten aus dem Jahr 2003, sind jedoch mit Word 2007 erstellt worden. Obwohl klar war, daß es sich bei den Dokumenten um Fälschungen handelte, die wahrscheinlich von Unterstützern Erdogans erstellt worden waren, begann die Regierung Erdogan  ihre undemokratische Macht weiter zu festigen. Nach einigen Jahren begann die Beziehung zwischen Erdogan und Gülen zu zerbrechen.

    Im Jahr 2013 endete die Allianz zwischen Erdogan und Gülen. Gülen beendete seine Unterstützung für Erdogan. Der türkische Ministerpräsident reagierte darauf mit einer Entschlackung seiner Regierung, einschließlich von Ministern seines Kabinetts. Erdogan beschuldigte sie Gülenisten und Mitglieder einer zu «Parallelregierung» zu sein, von der er annahm, daß sie ihn bedrohe.

    Es ist klar, daß der Putschversuch vom 15. Juli von einem kleinen Zweig des türkischen Militärs geleitet wurde, dessen Mitglieder Erdogans eigenem «Tiefen Staat» angehörten, welcher «Ergenekon II» genannt werden kann. Der absichtlich mit allen nur denkbaren Fehlern behaftete Putschversuch hatte verschiedene Ziele. Das Erste bestand darin, daß er Erdogan ermöglicht hat seine verbliebenen Gegner aus dem Militär zu entfernen, indem er abwartete wer von ihnen sich auf die Seite der Putschisten schlagen würde. Zweitens nutzte Erdogan den Putsch, unter anderem, zur Entlassung von landesweit 2700 Richtern, nur um noch mehr Macht zu erlangen. Drittens ermöglichte Erdogan, mit dem Aufruf an seine Anhänger auf die Straßen zu gehen, die Wiederbelebung der abnehmenden Unterstützung für seine AKP-Agenda. Im ganzen Land ermahnten Imame die Türken in Botschaften aus Lautsprechern auf den Spitzen der Moscheen sich auf die Seite Erdogans zu schlagen, wobei die Anordnung hierfür von der türkischen Direktion für religiöse Angelegenheiten stammten, ein Chiffre für sunnitischen Radikalismus.

    Der Putsch vom 15. Juli war durch Erdogans eigene Hand zum Scheitern verurteilt. Obwohl der Staatsstreich mit der Besetzung strategischer Punkte – den beiden Bosporusbrücken, Istanbuls internationalem Flughafen, dem staatlichen Rundfunksender TRT und dem Hauptquartiers des Generalstabs  –, die alle von seinen Anführern eingenommen wurden, wie ein klassischer Militärputsch einer Zivilregierung begann, war er konzipiert um zu scheitern und Erdogan die benötigte öffentliche Unterstützung  zu geben.

    Auch bleibt rätselhaft, wie es den Putschisten, die ihre Aktionen merkwürdigerweise auf die Einnahme ein paar weniger, jedoch nicht aller strategisch wichtigen Punkte beschränkten, gelungen ist gleichzeitig sämtlichen sozialen Medien in der Türkei, einschließlich Facebook, Twitter und YouTube, abzuschalten. Und es bleibt offen warum die Putschisten Erdogan nicht an seinem Urlaubsort an der Ägäis festgenommen haben. Tatsächlich wurde Erdogans Flugzeug, nachdem er sein Hotel am Meer in Marmaris verlassen hatte, die Landung auf dem internationalen Flughafen Atatürk, der sich Berichten nach in der Hand der Rebellen befunden hat, verweigert. Dann begann die Propagandaoperation Erdogans damit die Falschinformation zu verbreiten, daß Erdogan, der sich mit seiner Präsidentenmaschine in der Luft befand, in Deutschland Asyl suchen wolle. In Wahrheit befand sich Erdogans Flugzeug nie weit außerhalb des türkischen Luftraums. Obwohl die großen sozialen Medien abgeschaltet waren, erschien Erdogan von seinem iPhone über FaceTime auf dem Sender CNN Turk, der noch nicht von den aufständischen Militärkräften eingenommen worden war.
    .
    Hätte es sich bei dem Putsch um den ernsthaften Versuch eines Regierungswechsels gehandelt, wäre FaceTime ebenfalls abgeschaltet gewesen. CNN Turk, ein Tochterunternehmen des amerikanischen Cable News Network (CNN), wäre ebenso wie der staatliche Sender TRT unmittelbar vom Netz genommen worden. Auch die staatlich betriebene Nachrichtenagentur Anadolu fuhr damit fort Erklärungen von Premierminister Binali Yildirim zu verbreiten, nach denen der Putsch gleich nach seinem Beginn niedergeschlagen worden war. Bei einem tatsächlichen Putsch wäre die Nachrichtenagentur ebenfalls ausgeschaltet worden.

    Nachdem Erdogans Unterstützer den internationalen Flughafen Atatürk eingenommen hatten, landete Erdogan während der frühen Morgenstunden des 16. Juli auf dem Inlandsterminal des internationalen Flughafens Atatürk, wo er von jubelnden Massen empfangen wurde. Diese ewig gestrigen Unterstützer Erdogans begleiten ihn seit seiner Zeit als Oberbürgermeister von Istanbul. Erdogans Flugzeug landete ohne Zwischenfall. Bei einem tatsächlichen Staatsstreich wäre Erdogans Flugzeug von Militärfahrzeugen umringt gewesen und er wäre unter Arrest genommen worden. Oder die Präsidentenmaschine wäre abgeschossen worden, wenn sie, entgegen militärischer Befehle, auf eine Landung beharrt hätte.

    Um noch mehr Symphatie für sich selbst zu erzeugen, hat Erdogan behauptet, daß sein Hotel in Marmaris, das er, nachdem ihn die Nachricht von dem Putsch erreichte, verlassen hat, bombardiert worden sei. Es hätte, um noch mehr allgemeine Sympathie und Unterstützung zu erlangen, in Erdogans Interesse gelegen die Bombardierung des Hotels ebenso zu befehlen wie die seines kollossalen Präsidentenpalastes in Ankara.

    Auch hatten sich die "Verschwörer" des Putsches entschieden zu einer Zeit zuzuschlagen, in der die Schließung der Autobahnen in Istanbul, einer Metropole mit 15 Millionen Einwohnern, gewaltige Verkehrsstaus verursachen würde. Durch die Schließung sämtlicher Fahrbahnen auf den Brücken über den Bosporus, ohne eine Fahrbahn offenzuhalten, konnten die Menschen nicht von der Arbeit nach Hause gelangen, und so wuchs der Zorn der Bevölkerung auf die vermeintlichen "Anführer" des "Putsches".

    Wenn der Putschversuch tatsächlich ein solcher gewesen wäre, wäre Erdogan, ohne die Möglichkeit eine Botschaft an das türkische Volk senden zu können, unter Arrest gestellt und inhaftiert worden. Niemand kennt das Scheitern des grieichisch-zypriotischen Putsches im Jahr 1974 gegen den zyprischen Präsidenten, Archbishop Makarios, besser als die Türken. Nachdem eine griechisch-zypriotische Junta bekanntgegeben hatte, daß Makarios während des Putsches abgelöst und ermordet worden war, meldete sich Makarios von einem leistungsschwachen Radiosender im zyprischen Paphos. Der Putsch mißlang. Das türkische Militär ist sich dieser Geschichte sehr bewußt, weil es den griechisch-zypriotischen Staatsstreich dazu nutzte in Nord-Zypern einzumarschieren und es zu besetzen, angeblich um die türkisch-zypriotische Bevölkerung zu beschützen.

    Auch wurde Erdogan von einer Menge mit brandneuen türkischen Flaggen empfangen, deren Falten noch sichtbar waren. Das ist stets ein Zeichen von George Soros Beteiligung an Themenrevolutionen, deren Teilnehmer immer fabrikneue Fahnen schwenken. Einige der Unterstützer Erdogans schwenkten brandneue Fahnen, die die von Soros unterstützte muslimische Seperatistengruppe von Ost-Turkestan im Westen Chinas repräsentierten.

    Soros Open Society Institute arbeitet ungehindert in Istanbul und Soros ist mit Erdogan freundschaftlich verbunden. Auch ist bemerkenswert, daß der Außenminister der Vereinigten Staaten, John Kerry, ein Gefolgsmann von Soros, darauf hinwies, daß er die Ausweisung Gülens aus seinem Exil in Penlsylvania empfehlen würde, wenn festgestellt werden würde, daß der Kleriker hinter dem Coup stand. Mehr Unterstützung hätte Erdogan für seinen falschen Putsch, der zwei Ziele verfolgte, nicht verlangen können: Das Aufdrücken einer neuen türkischen Verfassung, die Erdogan nahezu diktatorische Macht verleiht sowie Gülen zu fassen und ihn einzusperren oder Schlimmeres. Kerrys Erklärungen sind genauso dümmlich wie Barack Obamas ständige Erwähnung von Erdogan als Berater für Fragen des Mittleren Ostens oder des Islams.

    Der Putschversuch in der Türkei war eine Kombination aus dem von den Nazis inszenierten Reichstagsbrand in Deutschland im Jahr 1933, dessen die Kommunisten beschuldigt wurden, damit Hitler die deutsche Verfassung aushebeln konnte, und der Operation Walküre, der militärischen Verschwörung, bei der Hitler im Jahr 1944 in seinem ostpreußischen Unterschlupf ermordet werden sollte. Um durch Abwarten zu sehen wer sich an diesem türkischen Putsch unter falscher Flagge beteiligen würde lieh sich Erdogan diesen Teil von Hitler, der sich so lange nicht an die deutsche Nation gewandt hat, bis sich nicht alle Unterstützer der Operation Walküre zu erkennen gegeben hatten. Danach befahl Hitler dann die Inhaftierung und Exekutionen der Anstifter des Putsches. Nach dem Scheitern des türkischen Putsches begann Erdogan umgehend damit seine unmittelbaren und vermeintlichen Anführer, die mit einer klassischen "Leimruten"-Operation gefangen worden sind, zu inhaftieren

    Erdogan stellt sich selbst gern vor ein moderner osmanischer Sultan zu sein. Nun sieht er sich als belagerter Anführer. Erdogan ist gefährlicher denn je, und der Türkei steht wahrhaftig vor einer äußerst düsteren Zukunft.

    *******

    Wane Madsen ist investigativer Journalist, Autor und angeschlossener Kolumnist. Er ist Mitglied der  Society of Professional Journalists (SPJ) and des National Press Club.


    Quelle: http://www.strategic-culture.org/news/2016/07/20/erdogan-now-running-his-own-deep-state-ergenekon-ii.html


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    Mittwoch, 20. Juli 2016

    Erdogan sitzt am längerern Hebel und weiß das

    Von Finian Cunningham
    Übersetzt von wunderhaft



    19. Juli 2016, SPUTNIK
    Infolge des fehlgeschlagenen Putsches vom Wochenende beeilt sich der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, den despotischen Machterhalt zu festigen.

     Diese Konsolidierung von Macht führt zu Spannungen mit den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, die befürchten, daß Erdogans Weg der Unterdrückung seine westlichen Partner in Mißkredit bringt.

    Die Aufsässigkeit Erdogans mag den Westen bekümmern, jedoch rät die Bedeutung seines Regimes den US-geführten NATO-Militärbündnis ebenso wie der EU ihre Augen vor seinen Exzessen zu verschließen – selbst wenn diese Exzesse künftige Verletzungen demokratischer Rechte beinhalten.

    Washingtons NATO-Agenda, die Einkreisung und Unterwanderung Rußlands, sowie das verzweifelte Verlangen der EU den Flüchtlingsstrom zu beenden bedeutet, daß Erdogan weiß, daß er willkürlich durchgreifen kann. Auch wenn der Westen Zweifel bekundet, haben seine größten Belange mit internationalen oder demokratischen Rechten wenig zu tun. Und Erdogan weiß das.

    Berichten nach soll Erdogans Privatjet von F-16 Kampfflugzeugen fast vom Himmel geholt worden sein. Solche Berichte verleihen Erdogan heldenhaften Ruhm und die erweiterte Berechtigung bei der Verfolgung von Gegnern.

    Nach der Inhaftierung oder Entlassung tausender Polizisten, Soldaten und Juristen weist Erdogan sogar darauf hin, daß er mit der Wiedereinführung der im Jahr 2014 abgeschafften Todesstrafe blutige Vergeltung üben will. "Sie werden für diesen Verrat einen hohen Preis bezahlen", erklärte Erdogan inmitten heftiger Szenen auf Begräbnissen Hunderter seiner Unterstützer, die während des vermasselten Aufstands getötet worden sind.

    Einer der Gründe warum die Türkei die Todesstrafe abgeschafft hat, bestand in der Abwiegelung von Besorgnissen der EU über diese Strafe.

    Washington und die Europäische Union werden von türkischen Behörden zur Zurückhaltung ermahnt. VS-Präsident Obama forderte von der Regierung-Erdogan "rechtmäßig zu handeln". Während der französische Außenminister, Jean-Marc Ayrault, sagte, daß die Wiederherstellung der Ordnung kein "Freibrief" für Unterdrückung sein sollte.

    Die Beziehungen zwischen Washington und Ankara waren angeschlagen, nachdem Spitzenpolitiker aus Erdogans Regierungspartei AKP die Vereinigten Staaten der Mittäterschaft an den Aufständen vom Wochenende beschuldigten. Diese Behauptung wurde vom Außenminister, John Kerry, heftig dementiert, der sagte, daß sie "vollkommen falsch und schädlich für die bilateralen Beziehungen  sei".

    Erdogans Unterstützer beschuldigen den im Exil lebenden islamistischen Kleriker, Fethullah Gülen, den Putsch unter türkischen Offizieren geschürt zu haben. Gülens Aufenthalt in den VS nährt den Verdacht einer Beteiligung Washingtons. Ankara fordert die Auslieferung des Islamgelehrten.

    Gülen selbst hat jede Beteiligung an dem Komplott bestritten und es verurteilt. Der verbannte Imam, der ein ehemaliger Verbündeter Erdogans war, beschuldigte im Gegenzug den türkischen Präsident das Debakel insgeheim selbst inszeniert zu haben, um seine Übernahme der Staatsmacht zu rechtfertigen.

    Die Spekulation, daß Erdogans Regime selbst an der Ausführung des Staatsstreichs beteiligt war, entspricht dem langfristigem Projekt Erdogans nach der Forderung der präsidialen Exekutivmacht, um ein nominell säkulares, parlamentarisches Staatswesen in eine autoritäre, islamistische Theokratie zu verwandeln. Während Atatürk das ottomaische Kalifat abgeschafft hat, scheint Erdogan dazu bestimmt zu sein es wiederherzustellen.

    Erdogans Einmischung in den Syrien-Konflikt hat das internationale  Ansehen der Türkei, wegen Beweisen für die Zusammenarbeit Ankaras mit islamistischen Terrorgruppen zum Sturz des syrischen Präsidenten, Bashar Al-Assad, ebenfalls getrübt.
    Obwohl westliche Führer Erdogan vor einem harten Vorgehen in der Folge des versuchten Staatsstreichs gewarnt haben, unterstützten sie seine Regierung während des Aufstands am Wochenende dennoch ausdrücklich. Washington und die EU beklagten den Putsch und unterstützten die "demokratisch gewählte" Regierung Erdogans.
    NATO-Generalsekretät, Jens Stoltenberg, sicherte der Regierung Erdogans seine Unterstützung zu und beschrieb die Türkei als einen Hauptverbündeten.

    Die Türkei ist nicht nur irgendein rechtloses, undurchsichtiges Land, in dem der Ausbruch von Staatsstreichen wie der von Hautausschlägen erwartet werden kann. Sie ist ein Hauptverbündeter der NATO – der etwa 90 amerikanische Atomwaffen auf der Luftwaffenbasis Incerlik beherbergt – und Mitgliedskandidat der Europäischen Union.

    Die NATO ist vermeintlich mit dem Erhalt der weltweiten Sicherheit beschäftigt, und ihr Zusammenhalt ist für Washingtons Versuch der Isolation Rußlands von Bedeutung, während der Nobelpreisgewinner, EU, als Leuchturm von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit geheiligt wird.

    Seit dem 2. Weltkrieg hat die Türkei allerdings mindestens fünf Militärputsche erlebt: 1969, 1971, 1980, 1993 und 1997. Der letzte Aufstand am Wochenende war der sechste in einer Zeitspanne von 70 Jahren. Mit fast einem in jedem Jahrzehnt ist das ein Rekord der Schande, den, wie man annehmen kann, die westlichen Mächte vermeiden sollten.

    Für die EU ist die Türkei, wegen der ihr zugewiesenen Rolle beim Eindämmen des Flüchtlingsstroms nach Europa, ein bedeutender Partner. Im Frühjahr dieses Jahres haben die EU und die Türkei einen richtungsweisenden Vertrag geschlossen, bei dem Ankara für die Rückführung zehntausender Flüchtlinge, die aus dem kriegsgebeutelten Syrien nach Südeuropa geflohen sind, 6 Milliarden Euro von Brüssel erhalten soll. Die Vereinbarung hat Kontroversen unter Menschenrechtsgruppen entfacht, die behaupten, daß sie das internationale Asylrecht verletze.

    Der EU-Türkei-Vertrag vom europäischen Ratspräsidenten Donald Tusk und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel heftig beworben. Der Zustrom an Flüchtlingen in die EU im vergangenen Jahr – allein in Deutschland betrug er eine Million – hat eine politische Gegenreaktion von EU-feindlichen Parteien ausgelöst und für vermehrte, heftige Spannungen über Grenzkontrollen unter den Mitgliedsstaaten gesorgt.
    Es erstaunt nicht, daß Tusk und Merkel unter den internationalen Darstellern am lautesten nach einer  Wiederherstellung der Ordnung in der Türkei riefen. Wenn Erdogans regierende AKP gestürzt worden wäre, hätte die EU, mit derzeit bis zu drei Millionen von der Türkei zurückgehaltenen syrischen Flüchtlingen, viel zu verlieren.
    Da Erdogan seinen autokratischen Griff nach der Macht im Namen der "nationalen Sicherheit" fester schließt, drücken NATO und die EU, hinsichtlich des Verbleibs dieses wichtigen Partners in der NATO, bei seinen Auswüchsen ein Auge zu. Es mag Spannungen und Reibungen geben, aber letztlich vertrauen die Westmächte auf Erdogans Gewaltregime.

    Erdogan kam im Jahr 2002 erstmalig als Premierminister der gewählten AKP-Regierung an die Macht. Dann wurde er im Jahr 2014 Präsident und hat seitdem die Macht des Präsidenten beständig zentralisiert und die des Parlaments untergraben. Erdogans Durchgreifen gegen die kurdischen Minderheit und die drakonische Unterdrückung unabhängiger Medien haben Menschenrechtsgruppen und das EU-Parlament alarmiert. Aber sowohl Washington als auch die EU wollen nicht für zu viel Unruhe sorgen, um Erdogans Kooperation mit ihren strategischen Schwerpunkten nicht letztlich zu verlieren.
    Die Ironie liegt bei dem letzten Militärputsch gegen Erdogan in der Behauptung, daß er von der Bestrebungen einer Rückkehr der Türkei zu einem säkularen parlamentarischen Staat motiviert gewesen sei, während Erdogans "Sultan-Komplex" im Gegensatz hierzu zu einem islamistichen Gottesstaat einführt.
    Erdogans Machtaufstieg seit 2002 kann als andauernder Staatsstreich gegen die säkulare Verfassung des Landes betrachtet werden.

    Ausschließlich für praktische Zwecke bleiben EU und NATO Erdogans autokratischer Herrschaft gegenüber blind. Stattdessen waschen diese vorgeblichen Bastionen westlicher Demokratie und Rechtsstaatlichkeit die Weste seines Regimes weiß.

    Die tatsächlichen Schwerpunkte der EU und der US-geführten NATO offenbaren – wie ihre Nachsicht mit dem Regime Erdogan zeigt –, daß ihre angebliche Beachtung demokratische Prinzipien nichts weiter ist als zynische Heuchelei.

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    Finian Cunningham  hat in Artikeln, die in verschiedene Sprachen übersetzt worden sind, ausführlich über  internationale Beziehungen geschrieben. Es hält einen Mastergrad in Agrochemie und arbeitete als Wissenschaftsredakteur bei der Royal Society of Chemistry, Cambridge, England, bevor er seine Karriere im Nachrichtenjournalismus fortsetzte. Er ist ebenso Musiker und Liedermacher. Für fast 20 Jahre arbeitete er als Herausgeber und Schreiber in großen Medienorganisationen, einschließlich bei The Mirror, Irish Times und dem Independent.





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      Sonntag, 17. Juli 2016

      "Die Terroristen sind wir." Der Islamische Staat ist ein "Riesenschwindel"

      Von Prof. Michel Chossudovsky
      Übersetzt von wunderhaft


      16. Juli 2016, Global Research
      Dieser Artikel erschien zuerst im September 2014, zu Beginn von Obamas Kampagne für den Einsatz von Bomben beim Antiterrorkrieg, der sich angeblich "gegen ISIS" richtet. Diese Bomben waren niemals für die Vernichtung des Islamischen Staates vorgesehen. Die "verbotene Wahrheit" ist, daß es sich beim Islamische Staat um ein Instrument handelt, das sich im Besitz von Washington befindet, ein geheimdienstlicher "Vermögenswert" der Vereinigten Staaten.

      Der ISIS ist weder eine unabhängige Körperschaft, noch ist er ein "äußerer Feind", der die weltweite Sicherheit bedroht. Wie es uns von den westlichen Medien vermittelt wird. Es ist ein von der CIA finanzierter geheimdienstlicher Vermögenswert. Es ist wert anzumerken, daß die Türkei und Saudi-Arabien, den Islamischen Staat aktiv unterstützen. Aber das tut auch Frankreich, das drei tödlichen, angeblich vom ISIS begangenen Terroranschlägen zum Opfer fiel, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden.

      Während die Regierung Hollande Geld und Waffen zum Islamischen Staat schleust, behauptet der französische Präsident, daß Frankreich von einer islamistischen Körperschaft angegriffen worden zu sein, die von der Französischen Republik unterstützt wird. Irgendwer lügt hier irgendwo...

      Das französische Volk ist sich nicht darüber bewußt, daß seine eigene Regierung die Terroristen unterstützt und finanziert, und daß dieselbe Regierung unter Francois Hollande das Inkrafttreten des Ausnahmezustands mit der Bedrohung Frankreichs durch den aus Nord-Syrien begründet, der (verdeckt) von dem westlichen Militärbündnis, einschließlich der VS, France, Großbritannien, ganz zu schweigen von der Türkei und Saudi-Arabien, unterstützt wird.

      Die Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien und die Türkei sind die  "Paten des Staatsterrorismus".

      "Die Terroristen sind wir",

      "Sie sind entweder für uns oder für die Terroristen", sagte George W. Bush nach den Angriffen vom 11. September 2001. Die Führer des Westens sind sozusagen "sowohl für sich selbst als auch für die Terroristen".

      Francois Hollande ist nicht für das französische Volk. Er benutzt das tragische Schicksal jener, die in Nizza ihr Leben ließen, um Vergeltungsmaßnahmen in Form einer, vermeintlich gegen den Islamischen Staat gerichteten, intensiveren Bombardierung zu rechtfertigen, in Wahrheit jedoch richten sich jene Bomben gegen das syrische Volk.

      Michel Chossudovsky, 16. Juli 2016

      * * *

      Unter der Schirmherrschaft des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und dem Sitzungsvorsitz von Präsident Obama, haben die Vereinigten Staaten die Internationale Gemeinschaft aufgefordert strenge Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene zu ergreifen, um die Rekrutierung von Kämpfern des Islamischen Staates zu unterdrücken.

      Was in den Medienberichten nicht erwähnt wurde ist, daß die Köpfe der Staaten und Regierungen, die Amerikas Kampagne gegen den Islamischen Staat auf den Rat ihrer jeweiligen Geheimdienste befürwortet haben, sich völlig darüber im Klaren sind, daß der Geheimdienst der Vereinigten Staaten der unausgesprochene Architekt des Islamischen Staaten ist, der als Teil eines riesigen Netzwerks von jihadistischen Terroreinheiten fungiert, die von den VS unterstützt werden. Die Länder sind entweder gezwungen den von den VS protegierten Beschluß zu unterstützen, oder sie sind Komplizen in der Terror-Agenda der Vereinigten Staaten.

      Vergessen wir niemals, daß Saudi-Arabien und Katar Terroristen von ISIL zugunsten der Vereinigten Staaten finanziert und ausgebildet haben. Israel beherbergt den Islamischen Staat (ISIL) auf den Golanhöhen und die NATO ist, in Verbindung mit dem türkischen Führungsstab, seit dem März 2011 in die Koordination und Rekrutierung von jihadistischen Kämpfern, die nach Syrien geschickt werden, involviert. Mehr noch, sind die ISIL-Brigaden in Syrien ebenso wie die im Irak in und von westlichen Spezialeinheiten und Militärberatern integriert.

      All dies ist bekannt und dokumentiert, nur hatte nicht ein einziges Oberhaupt eines Staates oder einer Regierung den Mut auf die Absurdität dieses von den Vereinigten Staaten protegierten Beschlusses des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen hinzuweisen, der am 24. September einstimmig angenommen worden ist.

      "Absurdität" ist eine Untertreibung. Was wir hier miterleben ist ein kriminelles Unterfangen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen.

      Obwohl die internationale Diplomatie oft auf Täuschung basiert, sind die außenpolitischen Lügen der Vereinigten Staaten nicht länger glaubwürdig. Was wir erleben ist der völlige Zusammenbruch der diplomatischen Gepflogenheiten. Die "Verbotene Wahrheit" ist, daß der Islamische Staat ein Instruments Washingtons ist, ein geheimdienstlicher Vermögenswert der Vereinigten Staaten. ISIL ist weder eine unabhängige Körperschaft, noch ist er ein "äußerer Feind", der, wie von den westlichen Medien vermittelt, die weltweite Sicherheit bedroht.

      Obwohl alle das wissen, setzt sich die große Lüge durch. Die Lüge wird zur Wahrheit.

      Der Beschluß des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen ruft seine Mitglieder dazu auf "die Rekrutierung, die Organisation, den Transport, die Ausrüstung und die Finanzierung von Terrorkämpfern" zu unterbinden. Insbesondere weist die Resulution auf "die besondere und dringende Notwendigkeit hin, diesen Beschluß im Hinblick auf jene ausländischen Terroristen anzuwenden, die mit dem ISIL (Islamischer Staat in Syrien und der Levante), der ANF (Al-Nusra Front) sowie anderer Terrorzellen, Parntern, Splittergruppen oder anderen Abkömmlingen von Al-Qaida verbunden sind...". Aber sind dies nicht genau jene "oppositionellen Freiheitskämpfer", die von dem westlichen Militärbündnis trainiert und rekrutiert wurden, um die Regierung von Bashar Al Assad zu stürzen?

      Das Treffen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen am 24. September 2014 unter dem Vorsitz von Präsident Obama

      John McCain mit Anführern von Gruppen der Al-Qaida
      Der ISIL ist die Infanterie des westlichen Militärbündnisses. Ihr unausgesprochenes Mandat ist, zugunsten ihrer amerikanischen Schirmherren Chaos und Zerstörung über Syrien und den Irak zu bringen. Das Endspiel besteht in der Transformation von Staaten in Herrschaftsbereiche.

      Die bei dem Treffen des UN-Sicherheitsrates anwesenden politischen Führer applaudierten zu der Terrorbekämpfungsinitiative der Vereinigten Staaten. Der französische Präsident Francois Hollande wies auf die Tatsache hin, daß "der Terrorismus eine andere Dimension angenommen habe, und nun beabsichtige Herrschaftsgebiete zu erobern."

      Einige der Verbündeten der Vereinigten Staaten, einschließlich Jordanien, der Türkei, Saudi-Arabien und Katar, die derzeit den ISIL und die Al-Nusrah Front unterstützen, sind in die von den VS unterstützten Luftangriffe, die sich angeblich gegen den ISIL innerhalb Syriens richten, involviert.

      Die Türkei und Jordanien haben gemeinsame Grenzen mit Syrien. Saudi-Arabien und die Türkei haben gemeinsame Grenzen zum Irak. Die direkten militärische Beteiligung jener Länder deutet auf ein Szenario der Eskalation und sich ausbreitende Glaubenskriege vom Mittelmeer bis nach Zentral-Asien hin.

      In dieser Hinsicht hat die Türkei bereits erklärt, daß sie sich an Bodenoperationen innerhalb Syriens und des Iraks beteiligen wird. Der neugewählte Premierminister, Ahmet Davutoğlu, erklärte (einen Tag vor dem Treffen des UN-Sicherheitsrates), daß seine Regierung beim türkischen Parlament um Zustimmung für eine militärische Intervention im Irak sowie in Syrien ersuchen wird.

      Was auf dem Spiel steht, ist eine als sogenannte "Flugverbotszone" getarnte Rechtfertigung der Bombardierung des Iraks und Syriens im Auftrag der Terrorbekämpfung, die sich weitgehend gegen die ökonomische Infrastruktur sowie gegen die Zivilbevölkerung richten wird. Die politischen Architekten des Islamischen Staates, einschließlich Präsident Obama, Premierminister Cameron und ihrer Amtskollegen in Frankreich, Saudi-Arabien, Katar und anderen, betreiben derzeit einen Feldzug gegen den Islamischen Staat, den sie selbst erschaffen haben. Bodentruppen sind ebenso vorgesehen. Laut irakischen Regierungsquellen wollen die Vereinigten Staaten 13.000 Truppen in den Irak senden.

      Sind die westlichen Staatsoberhäupter also entweder vollkommen unwissend oder dumm oder völlig korrupt und mitschuldig? "Die Terroristen sind wir".  Mehr noch, sie scheinen sich der umfangreichen Folgen ihrer Handlungen völlig unbewußt zu sein.

      Kriegspropaganda ist nach Nürnberg eine kriminelle Handlung: Ein Verbrechen gegen den Frieden. Durch die Aufrechterhaltung der Lügen und außenpolitischen Machenschaften der der Vereinigten Staaten, machen sich die Massenmedien an Kriegsverbrechen mitschuldig.

      Großbritanniens Premierminister David Cameron will die Angelegenheit vor das britische Parlament bringen. Sowohl in Großbritannien als auch in Kanada ist für diese mutmaßliche Unterstützung der jihadistischen Bewegung der Entzug der Staatsbürgerschaft vorgesehen. Während Großbritanniens Premierminister die Regierung ihrer Majestät aufgefordert hat "die Pässe britischer Jihadisten zu beschränken oder zu annullieren ... hat die Innenministerin, Theresa May, all jenen Briten, die bereits für den Islamischen Staat kämpfen, mit dem Entzug ihrer Staatsbürgerschaft gedroht.

      Ironischerweise, betreibt und organisiert Premierminister Cameron die Rekrutierung britischer Jihadisten innerhalb des Vereinigten Königreichs. Und man könnte, abhängig von der Formulierung jewiliger Strafanzeigen, tatsächlich den Entzug seines Passes wegen der "Unterstützung der jhiadistischen Bewegung" vorschlagen.

      George W. Bush erklärte im Jahr 2001: "Sie sind entweder für uns oder für die Terroristen". Die verbotene Wahrheit ist, daß die Vereinigten Staaten in ein diabolisches Unternehmen verwickelt sind: Dieses hat, in der Absicht der Zerstörung souveräner Staaten,  ein islamisches Terrornetzwerk geschaffen und führt nun Krieg gegen sein eigenes Terrornetzwerk. Ohne Medienpropaganda würde diese militärische Agenda unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung verpuffen und wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen.

      Der US-Präsident und sein vorbildlicher britischer Verbündeter "sind die Terroristen", sie sind, in der Absicht Eroberungskriege zu führen, die "staatlichen Sponsoren des Terrorismus". Die Vereinten Nationen sind an diesem Unternehmen mitschuldig.



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      America’s “War on Terrorism”
      von Michel Chossudovsky

      In dieser erweiterten Fassung von Michel Chossidovskys Bestseller aus dem Jahr 2002, beseitigt der Autor den Vorwand, daß 9/11 ein Angriff auf Amerika durch "islamische Terroristen" war. Durch sorgfältige Recherche entblößt der Autor ein Täuschungsmanöver des militärischen Geheimdienstes hinter den Anschlägen vom 11. September und deckt die Mitschuld von Schlüsselpersonen aus der Bush-Administration daran auf.

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      Der 11. September 2001 stellt einen Vorwand für das Führen unbegrenzter Kriege dar. Die Agenda Washingtons besteht in der Ausweitung der Grenzen des amerikanischen Imperiums zur Errichtung von vollständiger Unternehmenskontrolle durch die Vereinigten Staaten, während innerhalb Amerikas der Überwachungsstaat errichtet wird.

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      Quelle: http://www.globalresearch.ca/the-terrorists-r-us-the-islamic-state-big-lie-and-the-criminalization-of-the-united-nations/5404146

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      Michel Chossudovsky ist preisgekrönter Autor und emerierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Ottawa, Gründer und Direktor des Centre for Research on Globalisation (CRG) in Montreal sowie der Herausgeber von Global Research. Als Gastprofessor hat er in Westeuropa, Südostasien, im Pazifischen Raum und in Lateinamerika gelehrt und war als Berater für verschiedene internationale Organisationen in Entwicklungsländern tätig. Er ist Autor von elf Büchern, einschließlich "The Globalization of Poverty", "The New World Order" (2003), America’s “War on Terrorism” (2005), "The Global Economic Crisis", "The Great Depression of the Twenty-first Century" (2009) (Herausgeber), "Towards a World War III Scenario: The Dangers of Nuclear War" (2011), "The Globalization of War", "America's Long War against Humanity" (2015). Er ist Beitragender der Encyclopaedia Britannica. Seine Texte wurden in über zwanzig Sprachen veröffentlicht. Im Jahr 2014 erhielt er die Goldmedaille für Verdienste um die Republik Serbien für seine Schriften über den Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien.


      Quelle: http://www.globalresearch.ca/neoliberalism-and-the-globalization-of-war-americas-hegemonic-project/5531125


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        Zuletzt geändert: 18. Juli 2016, 08:23 Uhr

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