Dienstag, 31. Mai 2016

Erneut spektakuläre elektromagnetische Anomalien in der Atmosphäre aufgezeichnet



Die Aufzeichnungen des Wasserkreislaufs über den Weltmeeren der University of Wisconsin zeigen erneut zwei spektakuläre, ungewöhnlich ausgeprägte elektromagnetische Anomalien in der Atmosphäre, die zeitgleich am gestrigen Nachmittag (unserer Zeit) auftraten und über mehrere Stunden andauerten. Eine ereignete sich südlich von Indien über dem Indischen Ozean, die andere östlich von und über Hawaii über dem Pazifik. Ihre Ausdehnung betrug südlich und nördlich des Äquators mehrere tausend Kilometer, wobei die Anomalie über dem Pazifik sich vom 55. nördlichen Breitengrad bis über den 60. südlichen Breitengrad hinaus erstreckte.

Die Ursache solcher Anomalien in den Aufzeichnungen der natürlichen Mikrowellenstrahlung des Niederschlagwassers, über die sich dessen Menge und Verteilung darstellen läßt, gelten als unbekannt. Gelegentlich treten nach ihrem Erscheinen extreme Wetter- oder Naturphänomene in den betroffenen Regionen auf.

Bildquelle: http://tropic.ssec.wisc.edu/real-time/mimic-tpw/global/main.html


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Montag, 30. Mai 2016

"Das Rühren der Kriegstrommeln": Wie Obama und Clinton uns alle in Gefahr bringen

Von Eric Zuesse
Übersetzt von wunderhaft


27. Mai 2016
Ich bin seit jeher ein FDR (Franklin Delano Roosevelt) Demokrat und daher alles andere als voreingenommen gegenüber der Demokratischen Partei. Aber diese Partei ist gestorben als Bill Clinton Präsident wurde und er die von FDR eingeführte Regulierung der Megabanken sowie FDRs AFDC (Aid to Families with Dependent Children - Hilfe für bedürftige Familien mit minderjährigen Kindern / Anm. d. Übers.) zunichte machte und sie durch die Wiederherstellung von Wall Streets Kontrolle über Amerika ersetze (wie vor FDRs Regierung nur in einer verschlungeneren Form).

Allerdings hat die Art, mit der sowohl Barack Obama als auch Hillary Clinton unser aller Leben, Wohlstand und Gesundheit gefährdet, mit etwas anderem zu tun, mit etwas weit Schlimmeren als Clinton getan hat, und es ist die Obama-Clinton (diese ehemalige Außenministerin und derzeitige Präsidentschaftskandidatin) Außenpolitik, die Staatsoberhäupter stürzt, welche mit Rußland verbündet sind oder von ihm unterstützt werden — so wie zuletzt Syriens Bashar al-Assad, und davor Viktor Janukowitsch in der Ukraine, und davor Muammar Gaddafi in Lybien. Es ist nicht nur Zufall, daß alle drei freundliche Beziehungen zu Rußland gepflegt hatten,

George W. Bushs Sturz eines anderen pro-russischen Staatsoberhaupts, Saddam Hussein, hatte bereits enormen Schaden verursacht, nicht nur im Irak, sondern auch in den Vereinigten Staaten, und dennoch sind Obama und Clinton zumindest dazu bestimmt Rußland mit Gegnern zu umkreisen, wie Bush es getan hat; und nun unterstützen sie sogar die Stationierung eines ballistischen Raketenabwehrsystems nahe und direkt an den russischen Grenzen, welches tatsächlich dafür ausgelegt ist Rußlands Fähigkeit zum Rückschlag, im Fall eines nuklearen Überraschungsangriffs der Vereinigten Staaten, auszuschalten — das ballistische Raketenabwehrsystem ist erstaunlich aggressiv, besonders bei der Überlegung, daß der sowjetische und später russische Führer, Michael Gorbatschow, die Sowjetunion und den Wahrschauer Pakt auf der Basis des Einverständnisses mit George Herbert Walker Bush und seinen Vertretern auflgelöst hat, daß die Nato sich nicht eine Daumenbreite nach Osten bewegt, und dieses wesentliche Versprechen der US-Regierung hat Bill Clinton mit der Erweiterung der NATO in die Tschechische Republik, nach Ungarn und Polen gebrochen und Bushs Sohn mit der Erweiterung der NATO nach Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, in die Slowakei und nach Slowenien, und Obama erweiterte die NATO dann um Albanien und Kroatien und versuchte sie auch um die Ukraine und einige weitere an Rußland grenzende Staaten zu erweitern.

Der amerikanisch Präsident John F. Kennedy hat dem Crustschow-Regime im Jahr 1962 nicht erlaubt Nuklearraketen im 90 Meilen von den Vereinigten Staaten entfernten Kuba zu stationieren, und der russische Präsident kann dem Obama-Regime nicht erlauben Nuklearraketen direkt an Rußlands Grenzen zu stationieren, was jedoch gerade geschieht, und das gefährdet uns alle — nicht nur das russische Volk. Das postkommunistischen Rußland unterscheidet sich deutlich von der kommunistischen UDSSR, und daß die US-Regierung es noch weit aggressiver behandelt als die UDSSR jemals behandelt wurde, ist schlicht ein Mega-Verbrechen, daß sich nur auf der Basis von Lügen rechtfertigen läßt.

Darüber hinaus rühren der derzeitige Generalsekretär und weitere Spitzenkräfte der NATO mit Unterstützung von sowohl Präsident Obama als auch seiner neokonservativen ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton ( berühmt für ihren psychopathischen Kommentar: "Wir kamen, wir sahen, er starb, ha ha!!") die Kriegstrommel gegen Rußland und benutzen zur ´Rechtfertigung´ genau dieselbe Lüge wie Obama und Clinton, die von Obama behauptete: Vermeintliche ´Eroberung´ der Krim durch Rußland. Wie ich unter der Überschrift, "Alle Sachverhalte für Sanktionen gegen Rußland sind pure Lügen", dokumentiert habe, gab es keine solche ´Eroberung´, und sogar die vom Westen gesponserten Umfragen bei der Bevölkerung der Krim sowohl vor als auch nach dem Referendum, welches eine überwältigende Mehrheit  bei der Ablehnung der von Obama im Februar 2014 konstruierten Putschistenregierung in der Ukraine sowie für die Zustimmung zur Wiederangliederung an Rußland ergab, zu dem die Krim ohnehin gehörte bis sie 1964 unfreiwillig von dem sowjetischen Diktator Crustschow an die Krim abgetreten wurde, zeigten dieselbe überwältigende Mehrheit bei der Unterstützung der Wiederangliederung an Rußland, wie es auch bei dem Referendum der Fall war.

Die US-Regierung erkennt das Selbstbestimmungsrecht der Völker an, nach dem die Einwohner Schottlands entscheiden können sich vom Vereinigten Köbigreich trennen und die Katalanen entscheiden können sich von Spanien zu lösen, wenn sie das möchten, aber wenn es nun um das Recht der Einwohner der Krim geht, von denen 75% für Viktor Janukowitsch gestimmt und die sich über Obamas Putsch gegen ihn empört hatten, sich von der neu eingerichteten Putschistenregierung Obamas in Kiew zu lösen (selbst der Stratfor-Chef nannte es "den offensichtlichsten Putsch der Geschichte), verweigern Obama und Clinton den Menschen der Krim dasselbe Recht. Warum verweigern sie es? Sie müssen das in der Absicht tun, um Aufbau des Krieges der NATO gegen Rußland und das Umzingeln Rußlands mit extrem gefährlichen Raketen zu unterstützen. (In Wahrheit ist die vermeintliche Beschlagnahme der Krim nur eine ´Rechtfertigung´, die für Obamas wirtschaftliche Sanktionen gegen Rußland herhalten muß. So tief ist er in Lügen darüber verstrickt.)

Die Erweiterung der NATO bis an Rußlands Grenzen beweist die aggressive Absicht der NATO (welche die US-Aristokratie und den ihr untergeordneten nationalen Adel repräsentiert) gegenüber Rußland. Putin hat alles ihm Mögliche für den Erhalt freundlicher Beziehungen mit Amerika getan, aber jetzt, unter Obama, sind die Beziehungen klar erkennbar in eine Vorkriegssituation getaucht, nicht nur in Syrien, der Ukraine und an anderen Grenzen Rußlands, sondern sondern durch die amerikanischen Propaganda gegen Rußland. Die derzeitige zusätzliche Installation eines ballistischen Raketenabwehrsystems signalisiert allen Russen die extreme Gefahr eines Angriffs auf Moskau, und wenn Rußland deswegen, einige Zeit vor dessen Betriebsbereitschaft, einen nuklearen Überraschungsangriff gegen die Vereinigten Staaten ausführt, liegt die Schuld daran bei George Herbert Walker Bush, Bill Clinton und Barack Obama sowie all jenen, die Rußland so bösartig belogen und das Versprechen, welches das Regime von George Herbert Walker Bush Gorbatschow im Jahr 1990 gegeben hatte, so eklatant gebrochen haben.

Fair ist fair, ungeachtet einer besonderen Nation, und unfair ist unfair, ungeachtet einer besonderen Nation, und in diesem Fall war die US-Regierung extrem unfair dem russischen Volk gegenüber, und so mag die Geduld der russischen Regierung mit den Lügen der US-Regierung und ihren NATO-Handlangern eine Grenze erreichen, welche der Aktivierung des Raketenabwehrsystems vorausgeht — das würde einen russischen Erstschlag bedeuten (und sie würden nicht vorzeitig davor warnen.) Sie wollen nicht einfach leichte Beute sein. Und sie wissen alle, daß nur Idioten denken,  es handle sich bei der Ausschaltung der Rückschlagfähigkeit eines Gegners nur um eine Verteidigungsmaßnahme. Jeder intelligente Mensch weiß, daß es sich hierbei auch um eine höchst aggressive Maßnahme handeln kann. Und der Putsch in der Ukraine, dessen Organisation in der US-Botschaft in Kiew, nicht nach dem 1. März 2013 — ein Jahr vor dem tatsächlichen Putsch — begann, war ein extrem feindlicher und aggressiver Akt, nicht nur gegen Janukowitsch, sondern auch gegen Rußland. Die Vereinigten Staaten gingen so weit, daß sie eine von nur drei Nationen waren, die in der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegen die Resolution zur Ächtung der "Glorifizierung des Nazismus" und des "Neo-Nazismus" votierten, weil unter den Vertretern der Vereinten Nationen breite Übereinkunft darüber herrschte, daß es sich um eine speziell anti-russische Form des Nazismus handelte, den die Vereinigten Staaten neuerdings in der Ukraine nicht nur unterstützt, sondern in Form der neuen ukrainischen Regierung sogar an die Macht gebracht hat. Obama konnte sich der Fakten nicht verweigern, und so hat er einfach seine neokonservative UN-Vertreterin, Samantha Powers, damit beauftragt mit "Nein" zu stimmen — und sie gab auch noch an, daß das ukrainische Nein (das neue, nach dem Staatsstreich) der Grund für ihre Entscheidung gewesen sei, als ob es irgendwie "amerikanisch" sei einer solch verbrecherischen Führung zu folgen. Obamas Umkehrung von Franklin Delano Roosevelt war einfach schockierend.

Die Art und Weise, in der Obama und Clinton uns alle in Gefahr bringen ist, falls Rußland wartet und das Raketenabwehrsystem (das seinerseits nur auf der Basis von Lügen gerechtfertigt sind), mit deren Aufstellung derzeit begonnen wird, funtionieren, wird nur Rußland augenblicklich zu radioaktiver Holzkohle reduziert, wenn sie aber nicht funktionieren, werden beide Seiten vernichtet werden. Und wenn Rußland nun aber nicht wartet um das herauszufinden und stattdessen zuerst zuschlägt, dann werden nur die Vereinigten Staaten und vielleicht andere NATO-Staaten vernichtet werden, und, in jedem Fall, wird das Maß an nuklearer Kontamination in der gesamten Welt und der Rauch, der von den Feuern in die obere Atmosphäre geblasen wird und eine langfristige globale Abkühlung erzeugt ("nuklearer Winter"), die genauso extrem ist aber viel plötzlicher als die globale Erwärmung eintreten wird, dem Leben jeden Wert nehmen.

Obama und Clinton sind nicht die einzigen Amerikaner, die diese überflüssige, abscheuliche und waghalsige Politik vorantreiben, aber sie ist unnötig. Sie ist absolut unnötig, und ist, auf der US-NATO-Seite, klar auf Lügen gebaut. Deshalb muß die US-Regierung sie zurückweisen und den Aufbau des Raketenabwehrsystems umgehend aufhalten.

Wenn der amerikanischen Politik noch irgend etwas Vernünftiges verblieben ist, wird dieses Thema das zum zentralen Thema des Präsidentschaftswahlkampfs. Denn wenn die Dinge weiterhin den Verlauf nehmen, den sie genommen haben, wird die Welt, wie wir sie seit je her kennen, bald enden, und was sie ersetzt wird überall die Hölle auf Erden sein. Und amerikanische Führer werden der Grund dafür sein.

Jeder Präsidentschaftskandidat, der Obama ebenso wie Clinton hierfür nicht verdammt, hat keinerlei rationale Berechtigung für den Erhalt irgendeiner Wählerstimme. Denn wenn der nächste Präsident diese pathologische Politik nicht geradeheraus zurückweist und umkehrt, dann sollten wir besser irgendwie der Aristokratie beitreten und tiefe Atombunker mit Lebensmittelvorräten für viele Jahre kaufen, um die erste Phase des atomaren Zerfalls zu überdauern. Abgesehen davon sind die Leute, die das bereits getan haben, schon wegen dem Wunsch in einer solchen Nachkriegswelt leben zu wollen, Idioten. (Aber zumindest sind sie schlau genug zu bemerken, daß die Dinge sich in diese Richtung bewegen.)

Die einzige Lösung dafür ist die Wahl solcher Präsidenten zu vermeiden, wie wir sie bisher gewählt haben, und stattdessen einen Präsidenten zu wählen der jene verurteilt — und aus vernünftigen Gründen, nicht aus anderen, unvernünftigen. Weil dieses Thema zu wichtig ist, um mit dem Wahnsinn fortzufahren.

Es gibt schlicht keine andere ´Rechtfertigung´ als Lügen dafür. Und es ist gerade jetzt die gefährlichste Politik auf der gesamten Welt.


*******


Der investigative Historiker, Eric Zuesse, ist Autor des jüngst erschienenen Buches, They’re Not Even Close: The Democratic vs. Republican Economic Records, 1910-2010 und von CHRIST’S VENTRILOQUISTS: The Event that Created Christianity



Quelle: http://www.globalresearch.ca/beating-the-drums-of-war-how-obama-and-clinton-are-endangering-all-of-us/5527419


Zuletzt geändert: 1. Juli 2016, 10:45 Uhr
 

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Sonntag, 29. Mai 2016

Großbritannien: EU-freundliche Propaganda gewinnt an Fahrt

Von Stephen McMillan
Übersetzt von wunderhaft


In den vergangenen Monaten hat das britische Establishment die eklatanteste und meist abgesprochene Propagandakampagne seit dem Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands oder dem Irak-Krieg betrieben. Täglich verbreitet das Establishment, mit dieser Propagandakampagne, die den demokratischen Prozeß komplett untergräbt, mehr Angst um Großbritannien in der Europäischen Union zu halten.


Im April hat die britische Regierung fast 10 Millionen britische Pfund für einen EU-freundlichen Propagandabroschüre ausgegeben, den sie an alle Haushalte im Vereinigten Königreich versandte. Obgleich rund um die Uhr Steuergelder für das Töten unschuldiger Menschen im Ausland verschwendet werden, ist die offene Finanzierung einer Propagandabroschüre mit annähernd 10 Millionen Pfund sicherlich eine der größten Steuergeldverschwendungen der vergangenen Jahre, insbesondere in einem Land in dem der Bevölkerung eine Austerität, die der Griechenlands ähnelt, aufgezwungen wurde, und Kürzungen im öffentlichen Dienst eine Schlüsselfunktion bei der derzeitigen Tory-Regierung einnahmen.

Dies wirft auch eine bedeutsame Frage auf: Kann ein von der Regierung veranlaßtes Referendum als fair, frei und demokratisch gelten, wenn dieselbe Regierung eine konzertierte Propagandakampagne betreibt, welche die Bürger zu einer bestimmten Entscheidung anhält? In einer freien und demokratischen Gesellschaft sollte es den Bürgern erlaubt sein zu wählen und sie sollten bei ihrer Entscheidung nicht schikaniert und verängstigt werden, zu Gunsten eines bestimmten Wahlausgangs. In einer freien und demokratischen Gesellschaft sollte die Regierung weitgehend neutral bleiben und der Bevölkerung erlauben für sich selbst zu entscheiden. In einer freien und demokratischen Gesellschaft dient die Regierung den Bürgern und handeln die Bürger nicht auf Geheiß der Regierung.

Das EU-Referendum ist nur ein weiteres Beispiel dafür, daß Demokratie in Großbritannien eine bloße Illusion ist, die kein Fundament in der Wirklichkeit hat. Selbst wenn die Regierung das Referendum nicht direkt manipuliert – es gab einige Spekulationen über die Manipulation des schottischen Referendums im Jahr 2014 – hat sie sich an dem Informationskrieg bis zu dem Punkt beteiligt, an dem das Referendum zu Gunsten des Verbleibs Großbritanniens in der EU bereits manipuliert ist. An diesem Punkt ist es höchst unwahrscheinlich, daß sich die Briten am 23. Juni für einen Austritt aus der EU entscheiden werden. Wie auch immer Ihre Meinung in der Sache ist, sollte jeder verstehen, daß die Regierung, die eine offenkundige Propagandakampagne in einer Frage dieser Größenordnung betreibt, sich gegen den demokratischen Prozeß stellt.

Auch sollte beachtet werden, daß dem britischen Volk nicht erlaubt worden ist darüber abzustimmen, ob es in den 1970er Jahren der EU beitreten wollte. Im Jahr 1973 trat Großbritannien der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bei, dem Vorgänger der EU. Erst zwei Jahre später, nachdem das Land den Mitgliedsstatus erlangt hatte, wurde den Briten erlaubt darüber abzustimmen. Bei einer Wahlbeteiligung von 65% stimmten 67% für einen Verbleib in der EWG. Der zentrale Punkt jedoch – der häufig irreführend vorgetragen wird – ist, daß die Briten, die sich für den Verbleib in der EWG entschieden hatten, nie gefragt worden sind ob sie ihr überhaupt beitreten wollten. Ein Referendum über einen Beitritt Großbritanniens zur EWG hätte im Jahr 1973 womöglich ein anderes Ergebnis gehabt, jedoch hatte die politische Elite kein Interesse an den Wünschen der Bevölkerung.

Es ist klar, daß das Establishment Großbritannien in der EU belassen möchte und das Referendum nur durchführt um EU-feindliche Stimmen abzuwiegeln und um im königlichen Britannien die Fassade der Demokratie zu erhalten. Die Liste von Individuen, die Großbritannien in der EU belassen möchten wächst mit jedem Tag kontinuierlich an. Angefangen bei David Cameron und der derzeitigen Regierung umfaßt sie: Barack Obama, Tony Blair, Peter Mandelson, Angela Merkel, Gordon Brown und zahlreiche ehemalige Befehlshaber der Nord Atlantischen Terror Organisation (NATO).

Das europäische Projekt ist Teil einer viel größeren Agenda der globalen Elite, und es ist unwahrscheinlich, daß es dem britischen Volk im Juni erlaubt sein wird für einen Austritt zu stimmen.

*******

Steven MacMillan ist unabhängiger Schriftsteller, Forscher und geopolitischer Analyst sowie Herausgeber von The Analyst Report, vornehmlich für das Online-Magazin “New Eastern Outlook”.


Quelle: http://journal-neo.org/2016/05/27/pro-eu-propaganda-in-britain-goes-into-overdrive/


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    Samstag, 28. Mai 2016

    Die Eroberung Europas durch den Islam

    Von mrctv


    Die Eroberung Europas durch den Islam ist eine 4-teilige Dokumentarserie von Zvi Yehezkeli und David Deryi über die Islamisierung Europas.

    Der Filmemacher ist ein arabisch sprechender Israeli dessen äußere Erscheinung und makelloser arabischer Akzent genügten, um ihm freien Zugang zu verschiedenen muslimischen "no-go" Gebieten in Schweden, Belgien, England und Frankreich zu verschaffen. So konnte er einen Insider-Einblick in die islamische Geistesverfassung des Großraumes Europa gewinnen und in diesen Videos festhalten.
    Der Originaltext ist in Hebräisch und wurde ins Englische und Deutsche übersetzt.
    Der Film wurde 2011/12 gedreht, und zum ersten Mal im September 2012 auf Channel 10 in Israel gezeigt.

    Folge 1 - Isolation

    Folge 2 - Gottesstaat oder säkularer Staat

    Folge 3 - Terror

    Folge 4 - Die Juden des heutigen Europa

    Anm:
    Im Vollbildmodus werden die Untertitel beim Anhalten des Videos nicht von der Bedienleiste überdeckt.

    Mittwoch, 25. Mai 2016

    Armenier im Fadenkreuz - Propaganda-Countdown für den 3. Weltkrieg

    Von Joachim Hagopian
    Übersetzt von wunderhaft


    20. Mai 2016
    Während sich die beiden Staatschefs von Armenien und Aserbaidschan in dieser Woche trafen und der Einhaltung des Waffenstillstandsvertrages zustimmten, der den blutigen sechsjährigen Krieg im Jahr 1994 beendete, haben sowohl Vorkommnisse vor Ort, entlang der Waffenstillstandslinie in Nagorny-Karabach als auch der scharfe Informations- und Propagandakrieg die angeblichen Beteuerungen der ´Spitzenpolitiker´ der beiden Staaten widerlegt. Niemand kann die Wiener Gespräche zwischen dem armenischen Präsidenten Sagsjan und dem aserbaidschanischen Präsidenten Alijew noch ernst nehmen, aus dem triftigen Grund, daß nur Augenblicke nach ihrer Vereinbarung über die Fortdauer des Waffenstillstands ein weiterer armenischer Soldat bei mehreren Schießereien sowie Granatwerfer- und Mörserangriffen getötet worden ist. In einer nachäffenden Vergeltungsmitteilung erklärte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium, daß einer seiner Soldaten ebenfalls getötet worden sei, obwohl dieser, anders als das identifizierte armenische Opfer, namenlos blieb. Zwischenzeitlich haben, einen Tag vor dem Treffen in Wien, die Verteidigungsminister der Türkei, Aserbaidschans und Georgiens, drei von vier an Armenien grenzende Nachbarn, gemeinsame Militärmanöver in Vorbereitung auf einen Krieg gegen den von ihnen umgebenen üblichen Feind angekündigt, den verhaßten christlichen Nachbarn. Nur der Iran, der im Süden an Armenien grenzt, wird sich nicht an ihren Kriegsspielen im nächsten Frühling beteiligen und bleibt sympathisch neutral hinsichtlich Armeniens Existenz- und Selbstbestimmungsrecht.

    Das alte Sprichwort, "Folge dem Geld", erfüllt bei der Aufdeckung der hinter jeder Bewegung und Entwicklung auf der geopolitischen Bühne liegenden Wahrheit eine stets wertvolle Aufgabe. Was wir von dem etablierten, wiederkehrenden Muster wissen ist, daß das US-Imperium mit den Abschneiden seiner Gasversorgung nach Europa durch neue Pipelines aus den reichen kaspisch-aserbaidschanischen Ölfeldern Bemühungen zu Isolation und Schwächung Rußlands unternommen hat. Präsident George Bush hat gelogen als er dem sowjetischen Präsidenten Gorbatschow versprach die Nato "nicht eine Daumenbreite nach Osten zu erweitern", in Richtung der ehemaligen Sowjetunion, und daß Rußland der NATO beitreten könnte. Kaum ausgesprochen, bestand der Betrug des US-Imperiums in der Rekrutierung aller ehemaliger, im Westen an Rußland grenzender Sowjetstaaten zu einem NATO-Beitritt und in der Installation von direkt auf Moskau gerichteter Nuklearraketen.

    Diese beiden subversiven Täuschungsmanöver, die Expansion des anti-russischen Lagers entlang Rußlands und Chinas Grenzen und dem gleichzeitigen Führen von Energie-Pipelinekriegen kennzeichnen die US-Außenpolitik gegenüber Rußland seit einem viertel Jahrhundert. Zusätzlich haben die Vereinigten Staaten und Europa Wirtschaftssanktionen gegen Rußland verhängt, nachdem Putin seine eigene Flottenstützpunkt auf der Krim, die der Westen im Begriff war zu stehlen, zurückgewonnen und die Krim annektiert hat, nachdem ihre Bürger, als Antwort auf den von den VS veranlaßten ukrainischen Staatsstreich im Februar 2014, mit überwältigender Mehrheit für den Wiederbeitritt zu Rußland gestimmt hatten.

    Somit hat das, von berüchtigten Neokonservativen aus Washington angeführte, US-Imperium vorsätzlich den 2. Kalten Krieg ausgelöst, in dem sowohl Rußland als auch China als größte Bedrohungen für die unipolare, globale Hegemonie der Vereinigten Staaten angenommen wird. Die selbstsüchtigen Neokonservativen sind als Marionetten der Globalisten unwillig die Macht auf dieser Welt zu teilen, und gefährden daher alles Leben auf dem Planeten mit dem möglichen Ausbruchs eines nuklearen 3. Weltkriegs. Die Menschheit ist verdammt, denn Frieden und Stabilität sind ganz deutlich keine Ziele des US-Imperiums.

    In dieser Woche wird in Griechenland eine 45 Milliarden Dollar Ivestition, die in eine weitere Pipeline-Route – die Trans Adriatic Pipeline (TAP) – fließt, vom griechischen Verkehrsminister, Beamten des VS-Außenministeriums und Vertretern der Türkei, Italiens, Bulgariens und Albaniens für die für Anfang 2020 geplante Lieferung aserbaidschanischen Gases aus der Taufe gehoben. Nur zur Darstellung der bevorzugten Bedeutung des Abschneidens Rußlands von seinem wichtigsten Exportpartner, Europa, durch aserbaidschanisches Gas und Öl, ist dieses multinationale Projekt die größte jemals getätigte Auslandsinvestition Griechenlands. Das US-Imperium arbeitet am Untergang Rußlands als seinem größten Machtrivalen und weltweit größtem Gasversorger.

    Vor einer Woche wurde in The National Interest, einem zweiwöchentlich erscheinenden Magazin, dessen Vorsitzender der NWO-Globalist Henry Kissinger ist, ein Propagandabericht mit dem Titel "Der gefrorene Krieg, der den globalen Energiefluß bedroht" vorgestellt, der die armenische Bevölkerung in Nagorny-Karabach (auch als Bergkarabach bekannt / Anm. d. Übers.) als räuberische Aggressoren darstellt, die seit dem 2. April 256 aserbaidschanische Heimatdörfer, einschließlich 58 weiterer, nach dem Waffenstillstand vom 5. April, zerstört sowie Kraftwerksexplosionen verursacht haben sollen, die zum Stromausfall in 20 aserbaidschanischen Grenzorten führten. Der tendenziöse Artikel verzerrt die Armenier der Republik Armenien ebenso wie die von Nagorny-Karabach zu einer Bedrohung westlicher Interessen, während am 2. April tatsächlich Aserbaidschans Streitkräfte mitten in der Nacht einen Überraschungsangriff auf die historische Stadt Arzach verübten, die über Jahrhunderte zu Armenien gehörte, lange bevor die Aserbaidschaner überhaupt ein Volk oder eine Nation gewesen sind.

    Nach der Teile und Herrsche Strategie gewährte Stalin mit der Genehmigung Lenins Aserbaidschan die zu 98% von Armeniern bevölkerte Region von Negorny Karabach und andere armenische Enklaven wie Nakhchivan. Kurz vor dem Zerfall der Sowjetunion, als die außerstaatlichen Republiken Armenien und Aserbaidschan beide die Unabhängigkeit von Rußland anstrebten, stimmten die Armenier, deren Bevölkerungsanteil in Nagorny-Karabach 1988 85% betrug, in einem Referendum im Jahr 1991 für die Unabhängigkeit, was dann zu dem umfassenden aserbaidshanisch-armenischen Krieg führte. Der Konflikt in Nagorny-Karabach, der tatsächlich 1988 begonnen hat und dann zu dem regelrechten Krieg zwischen 1991 und 1994 eskalierte, hatte 30.000 Tote und einen Sieg der Armenier bei der Verteidigung ihrer historischen Heimat zur Folge.

    Und seitdem die Russen 1994 den Waffenstillstand und die Waffenstillstandslinie ausgehandelt haben, fanden dort nahezu täglich Grenzscharmützel, und Mörser- sowie Raketenangriffe statt, meist von den rachedurstigen Barbaren an der Grenze - den aserbaidschanischen Streitkräften. Die Armenier, die ihre Heimat bewahren, haben, außer zur Selbstverteidigung, wenig Motivation die Aserbaidschaner anzugreifen, während die Aserbaidschaner glauben, daß die Armenier aus Karabach ihr Land gestohlen haben und sie haben beschlossen es zurückzubekommen, mit allen nötigen gewaltsamen Mitteln. Somit sollte, bei aller historischen Gerechtigkeit für die souveräne armenische Bevölkerung, deren christliche Kirchen in Arzach sich bis ins 5 Jhrd. nachweisen lassen, diese Enklave rechtmäßig den Armeniern und Armenien gehören.

    Aber der pro westliche Standpunkt in dem Artikel von The National Interest befeuert, bei all den Investitionen für die Ölversorgung Europas aus Baku,  Propagandalügen und einen Informationskrieg, die in den vergangenen Jahren aufgebaut worden sind. Der Autor des Artikels, ein aserbaidschanischer Energie-Analyst, beschreibt die "armenischen Besatzer von Aserbaidschans lange angefochtenem Territorium" als den wiederholten Aggressor und impliziert, daß ein vom Westen geführter Krieg gegen Nagorny-Karabach nicht nur die besten nationalen Interessen Aserbaidschans vertreten würde, sondern, hinsichtlich der Energie-Investitionen, auch die besten Interessen der Vereinigten Staaten und Europas.

    Als der oben genannte und von einem aserbaidschanischen Vertreter der Erdöl- und Gasindustrie geschriebene Artikel am 10. Mai bei The National Interest veröffentlicht wurde, erschien am exakt selben Tag die Arbeit eines anderen armenischen Schreiberlings in demselben Journal mit dem Titel "Nagorny-Karabach ist nicht umstrittenes Territorium – Es ist besetzt". Dieser Artikel wurde ebenso von einem aserbaidschanischen Nationalisten geschrieben, der ehemals im Verteidigungsministerium von Aserbaidschan beschäftigt war.

    The National Interest scheint offensichtlich an Big Oil ineressiert zu sein, was erklärt warum der anti-armenische westliche Medien-Blitzkrieg gewählt wurde um alle Berichte über aserbaidschanische Gräueltaten gegen armenische Zivilisten in Nagorny-Karabach während der ersten Aprilwoche auszublenden. Bei den wenigen Medienkanälen, die über den militärischen Konflikt berichteten, schrieb ich eine Serie von Artikeln, die auf Augenzeugenberichten aus dem Kriegsgebiet basieren und bei Global Research, Lew Rockwell und Sott.net veröffentlicht wurden. Buchstäblich kein Mainstream-Medium berichtete wahrheitsgetreu über die aserbaidschanische Invasion von Arzach. Anstatt die Verteidigungskräfte von Nagorny-Karabach als Armenier bei der Verteidigung ihrer historischen Heimat darzustellen, beschrieben westliche Medien sie als "Besatzungskräfte" oder "Separatisten", vermieden jede Mißbilligung der offenkundigen aserbaidschanischen Aggression durch Invasionstruppen und berichteten stattdessen, daß beide Seiten sich an dem schlimmsten Gewaltausbruch seit 22 Jahren gegenseitig beschuldigten.

    Da trotz dieser Flut an verlogenen Falschdarstellungen, Halbwahrheiten und Desinformation, zunehmend lauter werdende Stimmen unter EU-Parlamentariern, und Bürgermeistern in Europa und den Vereinigten Staaten, kürzlich die Anerkennung von Arzach als Teil von Armenien forderten, hat Aserbaidschan (dem türkischen Erdogan ähnlich) diesen wachsenden Impuls fiebrig mit dem Versenken von Millionen Dollar in eine große Werbekampagne gekontert, in der es die westlichen Medien für die Dämonisierung der Armenier als Schuldige effektiv nutzte. Trotz all der faustdicken Lügen und Propaganda können Forderungen nach Wahrheit und Gerechtigkeit nicht zum Schweigen gebracht werden. Nur zwei Tage vor dem aserbaidschanischen Einmarsch in Nagorny-Karabach hat Hawaii, als siebter Staat in Amerika, nach Georgia, Lousiana, Kalifornien, Massachusetts, Rhode Island und Maine Arzach formell als unabhängigen Staat anerkannt

    Wir haben diese exakt gleiche Wiederholung vor jedem von dem US-Imperium gewollten Krieg beobachtet. Die Rhetorik und Lügen werden hochgefahren und enden in konzentriertem Tam Tam, so wie die PR-Kampagne der Neokonservativen dazu benutzt wurde um die Irak-Invasion von 2003 zu verkaufen, die auf dem Paket von Lügen über Massenvernichtungswaffen beruhte und Saddam nicht existierende Nuklearwaffen und Terrorismus unterstellte, während in Wahrheit die Al Quaida eine US-CIA Erfindung war, die zu dem 9/11 Inside Job führte weil das PNAC ein Ende beabsichtige, das sich "endloser Krieg gegen Terror" nannte, dem der Patriot Act folgte sowie der National Defense Authorisation Act, der die amerikanischen Bürger alljährlich zu Hause ihrer konstitutionellen Freiheiten beraubt. Ein Jahrzehnt später wurde von den Vereinigten Staaten wieder eine neue und verbesserte Terroristen-Marke erfunden, und als ISIS im Geheimen bewaffnet, finanziert und unterstützt, um für das Imperium einen Regime-Change-Stellvertreterkrieg in Syrien zu führen, der sich ausweitet und die Region weit über den gesamten Mittleren Osten und Nordafrika hinaus destabilisiert. Die wahre Absicht der US-Außenpolitik besteht in der Erzeugung von Chaos und Zerstörung zu Destabilisierung der gesamten Welt. Und als solche sind die wahren Terroristen, hinter den jihadistischen Einfaltspinseln und ihren CIA-Führern, die neokonservativen Verräter in Washington und ihre globalistischen Puppenspieler!

    Die US-Propagandakriegsmaschine hat immer neue Feinde erfunden. Zurückgehend auf die Briten im Unabhängigkeitskrieg (kurz nachdem sie den amerikanischen Siedlern als Verbündete geholfen hatten die Franzosen in dem französischen Krieg und den Indianerkriegen zu besiegen), haben Globalisten wie Henry Ford und die Bushes den Aufstieg Hitlers finanziert, nur um ihn zum Feind der "zivilisierten Welt" zu machen und darauf hin (kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs) den nächsten designierten Feind, den Kommunismus, dessen Revolutionsführer, Lenin, ebenso von US-Globalisten finanziert worden ist, und später Al Quaida und die Terroristen des Islamischen Staates, alldieweil sie vorsätzlich buchstäblich jeden Krieg der Vereinigten Staaten mit Operationen unter falscher Flagge begonnen haben. Es gibt ein Langzeitmuster der Benutzung und Unterstützung von Diktatoren und Terroristen in der Geschichte der Vereinigten Staaten, bis diese für die Eigeninteressen der VS nicht mehr brauchbar erscheinen und sie plötzlich absichtlich dämonisiert werden, wobei Saddam, Muamar und Putin ins Bewußtsein kommen. Osama und seine Terrorgruppe waren Verbündete in einem Stellvertreterkrieg, gegen das sowjetische Imperium in Afghanistan während der 1980er Jahre, die in den 1990ern in den Balkan verlegt worden sind um Jugoslawien zu vernichten und wurden dann am 11. September 2001 als Handlanger verwendet, die vorher im Irak (wo Al Quaida vor der Invasion von 2003 niemals existierte) erschaffen worden sind, und der Rest ist Geschichte.

    Und nun wird diese neue imperialistische Runde erneut mit wiederholtem Schwachsinn beworben, wobei sich die erste christliche Nation, die Armenier, sich im Fadenkreuz des Imperiums befindet, und hiermit dem Schutz von Interessen der Erdöl- und Erdgas-Elite des Westens ebenso dient wie gegen Putin gerichteten Interessen. Die Geschichte fährt damit fort sich in einer Endlosschleife bis in die Unendlichkeit zu wiederholen, bis eine gebildete Öffentlichkeit schließlich aufwacht und aus den vergangenen Geschichtsstunden lernt, daß jeder Krieg, jeder Feind und jede ökonomische Berg und Talfahrt, einschließlich des drohenden Systemkollapses, nur vorausgeplante, sorgfältig organisierte Ereignisse sind, die von der herrschenden kriminellen Elite verübt worden sind. Als Eigentümer der weltgrößten Konzerne und des Zentralbanksystems, besitzen und kontrollieren sie auch die internationale kriminelle Kabale des Westens, die aus den Vereinten Nationen (dem vorbestimmten Vorläufer der Eine-Welt-Regierung) besteht und alle nationalen Regierungen, von denen gewiß die von Israel, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, Europa, der Türkei und Saudi-Arabien dem US-Imperium angehören.

    Und gerade nachdem der militärische Konflikt im vergangenen Monat entbrannt ist, innerhalb weniger Wochen nach dem schwierigen Waffenstillstand, der regelmäßig durch die Aserbaidschaner verletzt wurde, dauerte es nicht lange bis die Vereinigten Staaten versuchten weitere Proteste gegen Rußland zu schüren. Wenn nicht Türken oder Aserbaidschaner geloben den vor einem Jahrhundert begonnenen Völkermord an den Armeniern zu vollenden, ist es Hillarys Victoria Nuland, die bei ihren Kaukasus-Runden ihre imperialistischen Klauen in die Manipulation einer weiteren, der Ukraine ähnlichen Farbrevolution in Armenien versenkt. In Erinnerung an die "Strompreisproteste in Eriwan" im vergangenen Jahr, haben die Aasgeier des US-Außenministeriums diese vor einigen Wochen wiederbelebt. Alles um, in Form einer weiteren feindlich gesonnenen Puppe des Westens vor Rußlands Haustür, bloß einen Keil zwischen Armenien und Rußland zu treiben. Obwohl Rußland Waffen an Aserbaidschan verkauft mit denen Armenier getötet werden, wissen die Armenier, daß der vor einem Jahrhundert begonnene Genozid ohne die russischen Luftwaffen- und Militärstützpunkte, das gegenseitige Verteidigungsbündnis, die an der türkischen Grenze aufgestellten russischen Truppen einschließlich ihres S-400 Raketenabwehrsystems und der versprochenen russischen Rüstungslieferung im Wert von 200 Millionen Dollar, von den muslimischen Wölfen, die an jeder Grenze von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Wunden lecken, vollendet worden wäre.

    Aserbaidschan hat, auch als Teil des anti-armenischen Lügen-Blitzkriegs, in der vergangenen Woche die Armenier beschuldigt im letzten Monat international geächtete chemische Waffen eingesetzt zu haben. Nachdem die Armenier dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte und dem internationalen Gerichtshof stichhaltige Beweise für ISIS-ähnliche Köpfungen, die auf eine starke Präsenz armenischer Jihadisten des Islamischen Staates sowie für den Beitritt von türkischen Grauen Wölfen in die aserbaidschanische Armee, welche armenischen Greisen Ohren abschneiden und Opfer erschießen, hindeuten, zur weiteren Untersuchung übergeben hat, fühlten sich die rachsüchtigen Aserbaidschaner genötigt falsche Anschuldigungen gegen armenische Soldaten zu erheben.

    Die Regierung in Baku behauptet nun Phosphor-Munition auf einem Feld entdeckt zu haben. Falls diese Munition tatsächlich existiert, könnte sie von beiden Seiten für verschiedene andere Zwecke als für Brandverletzungen und zur Vergiftung eingesetzt worden sein. Anders als das US-Militär diese chemische Waffe zur Tötung von Zivilisten im irakischen Falludscha oder Israel für die Tötung von palästinensischen Zivilisten in Gaza benutzte, kann weißer Phosphor auch für Beleuchtungszwecke oder zum Schutz von Truppen eingesetzt werden. Aber nur allein die Anschuldigung, daß Armenier ihn möglicherweise gegen Aserbaidschaner eingesetzt haben könnten ist hervorragendes PR-Futter um die Armenier zu dämonisieren und ein Sieg der westlichen, armenisch-amerikanischen Erdöl-Interessen über  ihre "wachsende armenische Bedrohung". Der Council on Foreign Relations hat, als ranghöchster Architekt der Außenpolitik der Vereinigten Staaten, sichergestellt, daß der Artikel von AP, über den der Bericht über den weißen Phosphor verbreitet wurde, auf seiner Website erschien.

    Bloß eine weitere betrügerische Täuschung in dem aserbaidschanischen Big Oil-Arsenal zur Diffamierung Armeniens als Gegner des US-Imperiums ist eine Dokumentation mit dem Titel "The Endless Corridor", die von dem renommierten Schauspieler Jeremy Irons erzählt und im Juni erscheinen wird, und auf den Nagorny-Karabach Krieg zurückgeht in dem die Armenier an aserbaidschanischen Zivilisten das berüchtigte "genozidale Massaker" von Chodschali begangen haben. Noch einmal, die Fakten beweisen, daß die Aserbaidschaner kaltblütig erlaubten ihre eigene Bevölkerung in einer Operation unter falscher Flagge töten zu lassen, die erstens dazu entworfen worden war sie ihrem armenischen Gegner anzuhängen und zweitens ein bequemes Täuschungsmanöver für die Amtsenthebung des ersten aserbaidschanischen Prädidenten war. Der Film hat, in Verbindung mit der von Leyla Aliyev organisierten Kampagne, "Gerechtigkeit für Chodschali", bereits die Runde bei internationalen Film-Festivals angetreten. Leyla Aliyev ist die Enkelin von Haydar Aliyev und Vizepräsidenten der nach ihm benannten Stiftung, desselben politischen Führers, der die Operation unter falscher Flagge sowie die Amtsenthebung seines Amtsvorgängers mitgestaltet hat und dessen korrupter, despotischer Sohn, einen Tag nach einem Treffen mit John Kerry, im vergangenen Monat einseitig angegriffen hat.

    In Wahrheit waren die Aserbaidschaner vier Jahre vor Chodschali wiederholt in Pogrome und ethnische Säuberungen an Armeniern verwickelt, die sowohl in Nagorny-Karabach als auch in anderen aserbaidschanischen Städten gelebt haben. In dem Vorort Sumgair, 15 Meilen von Baku entfernt, hatten aserbaidschanische Agents Provocateurs im Jahr 1988 durch das Streuen falscher Gerüchte über die Ermordung von aserbaidschanischen Zivilisten durch Armenier in Nagorny-Karabach Aufstände entfacht. Gemäß sowjetischen Berichten wurden während der dreitägigen Randale 26 Armenier getötet und armenische Bewohner von Aserbaidschan wurden gezwungen in armenische Sicherheitszonen außerhalb von Aserbaidschan vertrieben. Marodierende armenische Banden erhielten die polizeiliche Erlaubnis Armenier wahllos auf offener Straße zu töten sowie in ihre Häuser einzubrechen, sie zu schlagen, zu vergewaltigen, bei lebendigem Leib zu verbrennen und die gefolterten Opfer zu verstümmeln. Was als Sugami Syndrom bezeichnet wurde, wiederholte sich immer wieder in etlichen aserbaidschanischen Städten und Ortschaften und führte zum Bergkarabachkonflikt. Angesichts ihrer gut dokumentierten Verhaltensmuster fühlten sich die Aserbaidschaner gezwungen mit ihrer eigenen Propagandaversion der Unwirklichkeit aufzuwarten um zu zeigen, daß auch Aserbaidschaner Opfer von durch Armeniern begangenen Völkermord werden können.

    In den vergangenen Jahren hat die Regierung in Baku die offizielle Anerkennung des Chodschali-Massakers als armenischen Genozid an der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung mit ihrem üppigen Erdölgeld vorangetrieben und gefördert. Ein gutes Beispiel für die fiktionale Verdrehung der Tatsachen, die versucht sich selbst als Wahrheit darzustellen liefert ein Artikel der London Post. Gegenseitige Beschuldigungen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit helfen die Aserbaidschaner von der Schuld an ihren eigenen genozidalen ethnischen Säuberungen an Armeniern zu entbinden, ähnlich wie die revisionistischen Behauptungen, nach denen im ersten Genozid an den Armeniern im letzten Jahrhundert Armenier Türken massakriert haben, dazu führen, daß die Türkei sich bis heute weigert ihn zuzugeben. Daß diese letzte fingierte Dokumentation gerade jetzt erscheint, beabsichtigt die strategische Einnahme der Herzen und Köpfe im Gericht der weltweiten öffentlichen Meinung, um Armenien zum neuen, geschmähten Gegner der Erdöl-gesteuerten aserbaidschanisch-türkischen, westlichen Kampagne zu machen, welche die Bühne für einen neuen von Westen unterstützten Stellvertreterkrieg gegen sowohl die Republik Armenien als auch gegen die "illegitime" Republik Nagorny-Karabach bereitet, in noch einem anderen Krieg, der sich gegen Putins Rußland richtet.

    Überwältigende Beweise deuten darauf hin, daß der derzeitige, extrem korrupte, ruchlose und betrügerische aserbaidschanische Präsident, Ilham Alijew, der sein repressives Regime, welches zu den weltweit schlimmsten Menschenrechtsverletzern zählt, von seinem Vater Heydar geerbt hat, nur von den Lügen, die die Falschdarstellung des "Chodschali-Massakers" wiederbeleben, profitiert hat. Aserbaidschans Inszenierung des Ereignisses unter falscher Flagge, das kurz vor Mitternacht des 25. Februars 1992 begann, spielte eine große Rolle bei der Amtsenthebung des ersten Präsidenten von Aserbaidschan und zwang diesen unter Lebensgefahr in sein russisches Exil zu gehen, und es ermöglichte Heydar Alijew nur ein Jahr später die komfortable Sicherung der diktatorischen Herrschaft seiner Familie. Journalisten und Photographen, die das inszenierte Verbrechen unmittelbar verfolgten und es wagten die Wahrheit über die tatsächlichen Ereignisse in Chodschali zu berichten, wurden alle systematisch hingerichtet um sicherzustellen, daß die erlogene, falsche offizielle Darstellung weiterhin und bis zum heutigen Tag propagiert und für Propagandazwecke genutzt wurde. Dies ist ein sehr altes, wiederholt wiederkehrendes Muster mörderischer Despoten, welche die Wahrheit ebenso verschweigen wie ihre Gegner zum Schweigen bringen, ähnlich der finsteren Rolle von Lyndon B. Johnson als Verschwörer bei der Ermordung John F. Kennedys und der langen Liste von einst engen Vertrauten, die von der kriminellen Bush-Clinton-Kabale ermordet worden sind. Die blutige Menschheitsgeschichte auf der Erde wurde von jeher von bösen, machthungrigen, psychopathischen Führern gestaltet, die, zum Erhalt ihrer Macht, als bedrohlich erkannte Rivalen ermordeten.

    Die Fakten hinter Chodschali sind folgende. Die aserbaidschanischen Ortschaften Chodschali und Şuşa waren militärische Hauptquartiere der bewaffneten Streitkräfte Armeniens, die innerhalb Nagorny-Karabachs operierten. Die Bevölkerung von Chodschali bestand mehrheitlich aus meschetischen Türken, die sich während der Sowjetzeit dort angesiedelt hatten. Die aserbaidschanischen Streitkräfte hatten den einzigen Flughafen von Nagorny-Karabach blockiert, der sich ebenfalls in Chodschali  befand und die 10 Kilometer entfernte Hauptstadt von Nagorny-Karabach, Stepanakert, von der Versorgung mit Lebensmitteln, Treibstoff und medizinischen Gütern abgeschnitten. Nach dem monatelangen Artilleriebeschuß von Stepanakert, bei dem bis zum Oktober 1991 Hunderte armenischer Zivilisten ums Leben kamen, war die aserbaidschanische Armee auf dem Weg in das nächstgelegene Dorf vor Stepanakert. Die armenischen Verteidigungskräfte wußten, daß sie, zur Vermeidung einer entscheidenden Niederlage für die Armenier von Nagorny-Karabach, die aserbaidschanische Armee in Chodschali bekämpfen mußten um die  aserbaidschanische Blockade zu brechen und die zunehmende Bedrohung ihrer Hauptstadt zu vereiteln. Also warnten die armenischen Truppen die Bewohner von Chodschali ganze zehn Tage lang über Lautsprecherdurchsagen vor dem bevorstehenden Angriff. Das wurde unabhängig sowohl von Russen als auch auch von überlebenden meschetisch-türkischen Dorfbewohnern bestätigt. Dennoch hatte das aserbaidschanische Militär die Sicherheit der Zivilisten in Chodschali nicht durch deren Evakuierung aus der Stadt sichergestellt. Die armenischen Truppen hatten einen sicheren Korridor für die Ausreise der Zivilisten des Ortes erweitert, den jedoch nur wenige in Anspruch nahmen.

    Nach ihrer ausreichend angemessenen, dringenden Warnung griffen die armenischen Soldaten die Ortschaft dann in der Nacht des 25. Februars an. Die aserbaidschanischen Soldaten benutzten die Zivilbevölkerung bei ihrer Flucht als menschliche Schutzschilde. Augenzeugen dokumentierten auch, daß aserbaidschanische Truppen auf ihre eigenen Bürger geschossen haben, die in jener Nacht hektisch versuchten durch den sicheren Fluchtkorridor zu entkommen. Obwohl die Armenier die aserbaidschanische Schlagkraft erfolgreich neutralisiert hatten, verblieb die Ortschaft für die kommenden Monate unter aserbaidschanischer Kontrolle. Am Tag nach der Schlacht in Chodschali veröffentlichte das aserbaidschanische Innenministerium die Zahl von 100 Todesopfern. Aber schon bald darauf, Anfang März 1992, begannen die aserbaidschanischen Behörden die Zahl grob auf über 1000 Tote zu erweitern. Ohne jedwede Untersuchung oder die Beachtung von durchgesickerten armenischen Berichten, sensationalisierte die westliche Presse das Ereignis unter falscher Flagge, was dann die Regierung in Baku auf die Idee brachte es zu einem Massaker und Genozid zu erklären, einschließlich weiterer falscher Anschuldigungen über die Verstümmlung toter Körper durch armenische Soldaten.

    Allerdings fiel einem tschechischen Journalisten, der am 29. Februar und am 2. März Videos von den Verstorbenen betrachtete auf, daß das letztere Video skalpierte Körper zeigte. Als der ehemalige aserbaidschanische Präsident, während eines Interviews des tschechischen Journalisten, im April 1992 hiervon erfuhr, behauptete er, daß seine von Papa Alijew geführten politischen Gegner das Chodschali-Massaker "organisiert" hatten um seinen Rücktritt zu erzwingen. Außerdem wurde der tschechische Journalist bald darauf ermordet. Der aserbaidschanische Menschenrechtsaktivist, Ari Yunusof, schrieb im Juli 1992 in einer aserbaidschanischen Zeitung: "Die Stadt und ihre Einwohner wurden vorsätzlich für ein politisches Ziel geopfert", und verwies darauf, daß die Gegner des Präsidenten dessen Karriere ruinierten wollten.

    Die geschätzten Zahlen der zivilen Opfer weichen sehr voneinander ab. Die Zahl  der Armenier beläuft sich auf nur sieben Getötete und die Armenier haben den aserbaidschanischen Kräften bereits am folgenden Tag den Zugang zu den Toten gestattet. Zwei aserbaidschanische Journalisten zählten aus einem Helikopter heraus nicht mehr als 60 getötete Zivilisten. Die unabhängige Gruppe, Helisinki Watch, veröffentlichte eine auf einem Parlamentsbericht aus Baku basierende Liste mit einer Gesamtzahl von 181 aserbaidschanisch-türkischen Opfern mit 130 männlichen und 51 weiblichen Toten unter denen sich 13 Kinder befanden.

    Die Lügen über Chodschali wurden dann, nur knapp eineinhalb Monate später, zur Rechtfertigung der Rache unter Vortäuschung falscher Tatsachen, für weitere ethnische Säuberungs-Kampagnen von Aserbaidschanern an Zivilisten benutzt, die im April 1992 in dem armenischen Dorf Maragha begannen. Kurz nach den Greueltaten trafen Ermittler der Spurensicherung auf immer noch unter Schock stehende Zivilisten vor ihren schwelenden Häusern und entdeckten abgesägte menschliche Köpfe und verkohlte Überreste von Wirbelsäulen wo Opfer unter den Augen ihrer Familien bei lebendigem Leib verbrannt worden waren. Der Tod von 45 Zivilisten galt als gesichert und weitere 100 wurden vermißt. Dennoch wurden diese gut dokumentierte Greuel (anders als die Inszenierung in Chodschali) niemals von der westlichen Presse veröffentlicht. Ironischer- und unglaublicherweise glänzten die westlichen Medien ein Jahr vor dem 25. Jubiläum dieser Horrorshow wieder mit strategischer Abwesenheit bei Berichten über weitere, von der nächsten Generation aserbaidschanischer Soldaten, Terrormilizen und türkischen Grauen Wölfen, abgesägte Köpfe von Armeniern.

    Es ein wiederkehrendes déjà vu. Die, von Aserbaidschan angeschobenen und von der gesamten westlichen Presse aufgeblasenen wahrheitsverschleiernden Lügen, die geschaffen wurden um Armenier für Grausamkeiten zu beschuldigen, die sie nie begangen haben, führten in folgenden Jahren zum Erreichen allerlei politischer Ziele, während die ethnischen Säuberungen von Maragha und Sumgait weiterhin begraben bleiben und von den Nachrichtenagenturen der sechs, sich im Besitz von Oligarchen befindlichen, Mega-Medienkonzerne kaum erwähnt werden. Wo Ölkonzerne und Korruption den Tagesablauf bestimmen, ist die Antwort auf die  Frage nach dem Warum nicht schwer zu finden. Und aus diesem Grund überrascht es nicht, daß Obama an jedem 24. April das G-Wort nicht aussprechen kann, da es auch die VS-israelisch-türkische kriminelle Kabale es an diesem Tage niemals ausspricht.

    Ebenso wie der anstehenden Propagandafilm, der die Armenier in ein negatives blutrünstiges Licht rückt, sind auch andere Ereignisse durchsichtige, politisierte Veranstaltungen, die dieselbe offene Voreingenommenheit gegen die Armenier widerspiegeln. Nehmen wir die jüngste Affaire beim Eurovision song contest, der angeblich ein Talentwettbewerb für nationale Künstler ist. Als die armenische Teilnehmerin nach ihrer Darbietung die Flagge der Republik Nagorny-Karabach geschwenkt hat, ist Armenien umgehend von dem Wettbewerb disqualifiziert worden (Das stimmt nicht ganz, auch wenn es noch Konsequenzen haben wird / Anm. d. Übers.). Inzwischen hat die Gewinnerin, die eine ukrainische Tartarin ist, am vergangenen Samstag in Stockholm die Ballade "1944" über die Deportationen der Krim unter dem Sowjetdiktator Stalin gesungen, als ein moderner Schlag gegen Putin wegen seiner "Aggression", um die Entscheidung der ethnisch russischen Einwohner der Krim, sich Rußland wieder anzuschließen und wie ihre Vorfahren seit dem 18 Jhrd. russische Staatsbürger zu sein, durch Zustimmung zurückzufordern. Die Ukraine wurde nur zu einer separaten, souveränen Nation, weil der aus der Ukraine stammende Generalsekretär Chruschtschow der Ukraine in den 1950-er Jahren, als Gefälligkeit für seine Heimat die Unabhängigkeit gewährte. Trotz ihres anti-russischen Liedes predigte die Eurovision-Gewinnerin, als sie die Trophäe geltend machte, ausschließlich "Frieden und Liebe" für alle Menschen. In der Tat, während die armenische Sängerin gesperrt und für ihr unpopuläres Statement durch den Dreck gezogen worden ist, wurde die Siegerin gelobt und für das ihre ausgezeichnet, während ein anderer Freund des US-Imperiums, die Sängerin des erdölreichen Aserbaidschans unter den Finalisten ebenfalls hoch plaziert war. Die übermäßige Verlogenheit des Westens ist sogar in "unpolitischen" Bereichen wie der Kunst von Grund auf verdorben, vereinnahmt und korrupt. Am letzten Wochenende war "etwas faul (nicht) im Staate Dänemark" aber in Schweden.

     In einem verwandten Bereich, in der konkurrierenden Welt des Sports, wurde ein vor einigen Tagen in der Ukraine ausgetragener Kung Fu-Kampfsportwettbewerb schwer gezeichnet, als die Athleten, schlecht verlieren könnenden aserbaidschanische Erwachsenen unterstützt worden sind, von einem 12-jährigen Jungen aus Nagorny-Karabach besiegt worden sind. Sein aserbaidschanischer Gegner, der gerade einen zweiten Kampf im Halbfinale gegen einen Armenier verloren hatte, kämpfte nach dem Ertönen der Glocke weiter, was eine Schlägerei auslöste, welche von 30 aserbaidschanischen Männern verursacht worden ist, die aggressiv in den Ring gesprungen waren. Elf Armenier und sogar der Präsident des europäischen Kung Fu Verbandes schritten in das Kampfgeschehen ein um den armenischen Sieger zu verteidigen. Bei der gewaltsamen Aggression der beschämend schlechten Verlierer, die in einem Video aufgezeichnet worden ist, wurden während der folgenden Schlägerei mehrere, einschließlich des Verbandspräsidenten, Männer verletzt.

    Dieses Debakel aus der derzeitigen Welt des Sports ist eine passende Metapher für den aserbaidschanisch-armenischen Konflikt. Den Armeniern, die ihre Heimat im Nagorny-Karabach- Konflikt verteidigten, ist es, trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit von 3:1 dennoch gelungen den Krieg zu gewinnen. 20.000 Armeniern (8.000 davon aus Armenien) haben sich gegen insgesamt 64.000 Kombattanten durchgesetzt, die nicht nur aus Armeniern bestanden, sondern auch aus Türken, Afghanen und Tschechen. Und während des 4-Tage Krieges im vergangenen Monat wurde die aserbaidschanische Invasion, deren ursprüngliche Gewinne auf Anhöhen innerhalb Nagorny-Karabachs zwei Tage später an die sich verteidigenden Armenier verloren gingen, erfolgreich vereitelt, was Alijew veranlaßte großmütig einen Waffenstillstand zu fordern, nachdem er fälschlich behauptete, daß seine Streitkräfte von Armeiern angegriffen worden waren. Das war ein deutlich zu erkennender, hinterlistiger Propagandakrieg, der die weltweite öffentliche Meinung gegen die Armenier richten sollte. Und entsprechend seines betrügerischen Charakters, haben Alijews Truppen ihre Kämpfe intensiviert, anstatt die Waffen tatsächlich ruhen zu lassen.

    Immer wieder haben die Armenier ihre moralische Überlegenheit siegreich unter Beweis gestellt und haben sich bei ihren lebensbedrohlichen Herausforderungen im Überlebenskampf, angesichts der unbarmherzigen türkisch-aserbaidschanischen ethnischen Umwälzungen stets gegen den Genozid ihrer kriegsführenden, gewaltsamen, feindlichen muslimischen Nachbarn verteidigt. Und das Beunruhigende daran ist, daß die Wahrheit wieder einmal weitgehend auf der Strecke geblieben und von dem allmächtigen Dollar verschleiert worden ist. Die Baku-Erdöl-Investoren haben sich mit den korrupten Aserbaidschanern dazu verschworen weitere Gründe für noch mehr Krieg gegen den jüngsten designierten Feind, die Armenier, zu schaffen und nicht für irgendein Fehlverhalten der Armenier, sondern schlicht für ihre Existenz dort, wo sie seit über tausend Jahren lebten. Aber sie sind abgehärtete, zähe und einfallsreiche Überlebenskünstler, die sich weigern sich wie das letzte Opferlamm zu unterwerfen, wobei sḱrupellose amerikanische und europäische Investoren gemeinsam mit den blutdürstigen Neokonservativen des Imperiums zu ihren Lasten Milliardenprofite generieren können, während Rußland als Weltmacht geschwächt wird.

    Schließlich ist es an der Zeit für die Wahrheit sich durchzusetzen und die Bösen für ihre fortgesetzten Verbrechen gegen die Menschlichkeit bloßzustellen. Mit der derzeitigen weiteren Aufstellung von Militär für einen Angriff auf Rußland an seiner Grenze könnte, wie 1941, Arzach, ähnlich dem österreichischen Erzherzog, zum nächsten Zünder werden, der den 3. Weltkrieg entfacht. In dieser späten Stunde muß die Weltbevölkerung aufstehen und den mörderischen Wahnsinn beenden, indem sie die Wahrheit als ihre Waffe benutzt um die Übeltäter bloßzustellen und sie davon abzuhalten uns alle mitzunehmen.


     *******

    Joachim Hagopian ist Absolvent von West Point und ehemaliger Offizier der US Army. Aufgrund seiner einzigartigen Erfahrung hat er hat ein Manuskript mit dem Titel, “Don’t Let The Bastards Getcha Down” verfaßt. Darin untersucht und beleuchtet er die internationalen Beziehungen der Vereinigten Staaten, Herrschaftsstrukturen und Belange der nationalen Sicherheit. Nach seinem Militärdienst hat er den Mastergrad in klinischer Psychologie erlangt und war über 25 Jahre als zugelassener Psychologe auf dem Gebiet der mentalen Gesundheit tätig. Derzeit widmet er sich dem Schreiben und betreibt einen Blog unter http://empireexposed. blogspot. com/. Auch ist Joachim regelmäßiger Autor bei Global Research, Sott.net und bei LewRockwell.com.
     


    Quelle: http://empireexposed.blogspot.de/2016/05/armenians-in-crosshairs-propaganda.html


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    Samstag, 21. Mai 2016

    Britisches EU-Referendum: Das Bewußtsein für die Nazi-Wurzeln des Konstrukts etabliert sich

    Von Dr. Rath Health Foundation
    Übersetzt von wunderhaft


    (Anm:
    Zwei Tage nach meiner Übersetzung erschien auch auf der deutschen Site der Stiftung eine deutsche Übersetzung des interessanten Artikels: http://t1p.de/v8go




    20. Mai 2016
    Am 23. Juni wird das britische Volk in einem nationalen Referendum über der Verbleib seines Landes in der Brüsseler EU entscheiden. Eine Entscheidung, welche die Zukunft Großbritanniens für Generationen beeinflussen wird - das Referendum findet zu einer Zeit statt, in der sich das Bewußtsein für die nationalsozialistischen Wurzeln der Brüsseler EU sich etabliert. Boris Johnson und andere britische Politiker bestätigen die nationalsozialistische Blaupause für das europäische Konstrukt nun öffentlich, und wie immer das Referendum am 23. Juni ausgehen wird, ist das Ende der Brüsseler EU klar in Sicht.

    Wie der britische Parlamentarier, Boris Johnson, kürzlich bekannte, ist die heutige Brüsseler EU im Wesentlichen ein Versuch dieselben wirtschaftlichen und politischen Ziele wie Nazi-Deutschland zu erreichen, diesmal jedoch mit Akteuren in Anzügen anstatt in Militäruniformen. Durch die öffentliche Erklärung dieser historischen Tatsache verhilft Johnson Informationen zu umfangreicherer Beachtung, die lange vor den Menschen in Großbritannien und Europa verborgen worden sind.

    boris.johnson.mp@parliament.uk

    Wie wir in unserem Buch, The Nazi Roots of the Brussels EU, beschreiben, sind die Hauptarchitekten der so genannten ´Europäischen Union´ unter denselben Technokraten rekrutiert worden, die vorher die Pläne für ein Nachkriegseuropa unter der Kontrolle der nationalsozialistischen IG Farben-Koalition entworfen hatten. Basierend auf buchstäblich zehntausenden Dokumenten, die unsere Stiftung von internationalen Archiven bezog, bedeutet das weltweit wachsende Wissen um diese Tatsachen jetzt das tatsächliche Ende des "EU-Experiments". Von nun an kann keine demokratische Person, Organisation oder politische Partei mehr die Brüsseler EU-Diktatur unterstützen, ohne jegliche Glaubwürdigkeit zu verlieren.


    Nazi-Jurist Walter Hallstein – der Chefarchitekt der Brüsseler EU


    Der erste Präsident und Chefarchitekt der ´Brüsseler EU´ war Walter Hallstein, ein deutscher Jurist. Ein Mitglied der offiziellen Nazi-Organisationen, der vor und während der zweiten Weltkriegs ein entscheidender Architekt der Neuen Weltordnung, mit der die Nazis und die IG Farben planten Europa zu regieren – und schließlich die Welt.

    Wir wissen dies aus der Tatsache, daß sich Hitler im Mai 1938 mit Mussolini im italienischen Rom getroffen hat, um ihren weltweiten militärischen Eroberungszug zu planen und die Nachkriegswelt zu gestalten. Einen Monat später, im Juni 1938, war Walter Hallstein Mitglied der Nazi-Delegation, die in Rom den juristischen Rahmen für die beabsichtigte Neue Weltordnung fertigstellte. Am 23. Januar 1939 offenbarte er diese abscheulichen Pläne auf einer öffentlichen Rede in Rostock.

    Am 25. Mai 1957, weniger als zwei Jahrzehnte später, war Hallstein erneut in Rom und einer der 12 Unterzeichner der ´Römischen Verträge´ – der Gründungsakte der Brüsseler EU. Zwischen 1958 und 1967 besetzte dieser Nazi-Jurist den Posten des Gründungspräsidenten der so genannten ´Europäischen Kommission´.


    Arno Sölter – Gestalter der Blaupause für Struktur und Funktion der Brüsseler EU


    Die Nazi-Blaupause für die Struktur und Funktion der Brüsseler EU wurde im Jahr 1941 entworfen, zwei Jahre nach dem Ausbruch der 2. Weltkriegs. In Dresden gab es zu dieser Zeit ein Forschungsinstitut, das von einem Mann namens Arno Sölter geleitet wurde. Im Jahr 1941 faßte Sölter die Nazi-Pläne für das Nachkriegs-Europa in einem Buch mit dem Titel, Das Großraumkartell – Ein Instrument der industriellen Marktordnung im neuen Europa, zusammen. Erstaunlicherweise beschreibt das Buch all die Schlüsselelemente, die uns in der heutigen Brüsseler EU umgeben, einschließlich der ungewählten Europäischen Kommission als Exekutivorgan des Konstrukts und des Systems von "Direktiven", die für seine Gesetzgebung genutzt werden.


    Das Endspiel im Kampf um die Zukunft Europas hat begonnen


    Da das Wissen um die historischen Beweise bezüglich ihrer Herkunft mit jedem Tage weiter wächst, ist es klar, daß es für die Brüsseler EU kein Entkommen gibt. So oder so wird der Wandel kommen und die Diktatur wird durch ein Europa für die Völker, durch dessen Völker  die Nationen ersetzt werden, ein Europa in dem die Demokratie und die Völker vorrangig sind. (alternativ hätte ich, politisch korrekter, auch: "ein Europa für die europäische Bevölkerung, durch durch dessen Bevölkerung", übersetzen können, aber das steht dort eben nicht / Anm. d. Übers.)

    Wenn das britische Volk am 23. Juni die richtige Entscheidung trifft, wird der erste Schritt für die Gestaltung dieses neuen Europa getan sein. Aber die Völker Europas haben, ungeachtet des Ausgangs des britischen Referendums, unter den Händen der undemokratischen Brüsseler EU genug gelitten. Das Endspiel im Kampf um die Zukunft Europas hat begonnen.


    Quelle: http://www4.dr-rath-foundation.org/Newsletter/articles/British-Referendum-on-the-Brussels-EU-Awareness-of-the-Constructs-Nazi-Roots-Becoming-Mainstream.html?utm_source=email&utm_medium=artikel-1-link&utm_campaign=newsletter-20160520


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      Mittwoch, 18. Mai 2016

      Türkischer Generalstaatsanwalt: Wir könnten Abdullah Öcalan Ende August exekutieren

      Von VT
      Übersetzt von wunderhaft


      Anm:
      Der folgende Beitrag enthält einen gravierenden Fehler, der seinen Wahrheitsgehalt in Frage stellt.
      Der derzeitige Generalstaatsanwalt der Türkei ist Mehmet Akarca und nicht, wie im Beitrag angegeben, Zekeriya Öz.

      Vielen Dank für den Hinweis eines aufmerksamen Lesers.





      17. Mai 2016
      Sollte Abdullah Öcalan, der inhaftierte Kopf der militanten Kurdischen Arbeiter Partei (PKK), seine Anhänger zu einer neuen Welle von Aufständen aufrufen, würde der Kassationshof (Oberstes Gericht) der Türkei sein früheres Urteil überdenken, sagte der türkische Generalstaatsanwalt Zekeriya Öz.

      Herr Öz gab diese Stellungnahme am Dienstag bei dem jährlichen Treffen der Provinzstaatsanwälte in Ankara und fügte hinzu, daß die türkische Gerichtsbarkeit seine lebenslange Freiheitsstrafe aufheben und Ende August endgültig die Todesstrafe verhängen wird, wenn Abdullah Öcalan, der legendäre kurdische Führer, entscheidet eine neue Rebellion in den von Kurden bewohnten Provinzen der Türkei auszulösen, berichtete die Moscow Times.

      Am vorigen Mittwoch hat der inhaftierte Kurdenführer den kampfbereiten türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdoğan, der Unterstützung islamischer Terroristen in Syrien und dem Irak beschuldigt und hinzugefügt, daß Erdoğans Außenpolitik den gesamten Mittleren Osten in eine "verheerende Verwüstung" stürzen könnte.

      Herr Öcalan machte diese Anmerkungen aus seinem Gefängnis heraus, nachdem die türkische Luftwaffe Stellungen von PKK-Milizen nahe der irakisch-türkischen Grenze am frühen Mittwochmorgen bombardiert hatte.

      Erdoğans dubiose Strategien in Syrien und dem Irak könnten den eigenen Friedensprozeß der Türkei mit den kurdischen Militanten gefährden. Kurden erklärten, daß sie den Waffenstillstand mit der Türkei beenden und die drei Jahrzehnte andauernden Aufstände, die fast 40.000 Leben gefordert haben, wieder aufnehmen würden, wenn Präsident Erdoğan seine derzeitige Unterstützung von extremistischen Organisationen wie dem so genannten Islamischen Staat im Irak und Syrien fortsetzt, sagte Dr. Buhari Munis, ein prominenter Professor für Politikwissenschaft an der Universität Istanbul. 

      Safeen Dizayee, der Regierungssprecher des autonomen Kurdistan im Irak, sagte, daß etwa 5000 kurdische Flüchtlinge, auf der Flucht vor den Gräueltaten der, von den Saudis und der Türkei unterstützten, ISIS-Milizen, irakisches Territorium betreten haben. Dizayee unterstrich die Tatsache, daß die türkische Regierung islamistische Halsabschneider trainiert und ausrüstet, während sie verhindert, daß kurdische Zivilisten humanitäre Hilfe erreicht.

      Inzwischen hat Sergei Rybakow, Rußlands stellvertretender Außenminister, die kämpferische Vorgehensweise der Türkei gegen seine Nachbarn kritisiert und beschuldigte Erdoğan des Versuchs das berüchtigte Osmanische Reich wieder aufleben zu lassen.

      "Ich denke, daß die internationale Gemeinschaft Erdoğans Täuschungen, hinsichtlich der Einichtung einer "Flugverbotszone" über syrischem Territorium,... was ein Vorspiel für weitere desaströsen NATO-Invasionen wäre,... nun erkennen kann", wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass Rybakow zitierte.

      Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/05/17/turkish-general-prosecutor-we-might-execute-abdullah-ocalan-in-late-august/

      Zuletzt geändert: 19. Mai 2016, 04:20 Uhr

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      Dienstag, 17. Mai 2016

      Korrupte Eliten und die Plündermaschine


      Übersetzt von wunderhaft


      16. Mai 2016
      Kann Korruption durch Reformen kontrolliert werden, oder ist sie eine so essentielle Energie für den Erhalt politischer Eliten, daß sie – wenn überhaupt – nur durch revolutionären Umbruch beendet werden kann?

      Die Antwort hängt davon ab über welche Länder man redet, aber in vielen – besonders in solchen, die auf den Verkauf von Bodenschätzen wie Erdöl oder Mineralien bauen – ist es sicherlich zu spät um eine wachsende Veränderung zum Besseren zu erwarten. Antikorruptionskampagnen dienen dazu die Außenwelt zu beeindrucken oder politische Gegner aufs Korn zu nehmen.

      Der Antikorruptions-Gipfel dieser Woche in London mag Transparenz und Aufdeckung erhöhen, aber er kann gegen politisch gut vernetzte Gauner, die politische Macht in großen persönlichen Reichtum verwandeln wird, kaum effektiv sein.

      Das ist besonders in jenen Ländern des Mittleren Ostens und Afrikas einfach, die unter dem von Ökonomen so bezeichneten "Fluch der Ressourcen" leiden, bei dem Staaten ihre Einnahmen direkt von ausländischen Käufern ihrer Bodenschätze beziehen. Der Prozeß wurde von Tom Burgis in seinem Buch, The Looting Machine: Warlords, Tycoons, Smugglers and the Systematic Theft of Africa’s Wealth, überzeugend detailliert beschrieben. Er zitiert die Weltbank mit der Aussage, daß 68% der Menschen in Nigeria und 43% der Menschen in Angola, bzw. der erst- und zweitgrößten Öl- und Gasproduzenten in Afrika in extremer Armut leben, oder von weniger als $1,25 am Tag. Die politisch Mächtigen verleben die Staatseinnahmen parasitär und sind niemandem Rechenschaft schuldig.

      Burgis erklärt die verheerenden Folgen einer Regierung, die sich solch großen Reichtum aneignet ohne mehr dafür zu tun als Lizenzen zur Ölförderung oder den Abbau von Mineralien an ausländische Unternehmen zu vergeben. Das "erschafft einen Geldtopf zur Veräußerung an jene, die den Staat kontrollieren. Auf extremen Ebenen bricht der Vertrag zwischen Herrschern und Beherrschten zusammen, weil die die herrschende Klasse die Menschen nicht besteuern muß – und daher auch nicht ihrer Zustimmung bedarf."

      Er schreibt hauptsächlich über südlich der Sahara gelegene afrikanische Staaten, jedoch treffen seine Ausführungen ebenso die Ölförderländer des Mittleren Ostens. Er faßt richtig zusammen, daß "die Bodenschatzindustrie die Hardware für Korruption ist. Kleptokratie, oder Regieren durch Diebstahl, gedeiht. Einmal im Amt bleibt wenig Anreiz davon abzuweichen." Die Autokratie blüht, und oft bleiben dieselben Herrscher über Jahrzehnte an der Macht.

      Das Meiste, aber nicht alles, trifft auf die Ölproduzenten des Mittleren Ostens zu. Ein Unterschied besteht darin, daß jene über Protektion und Kundensysteme verfügen, über die ihr Ölreichtum Millionen von Arbeitsplätzen finanziert. Das liegt an einer bestimmten Art der Verteilung der Ölgewinne an die Gesamtbevölkerung, obwohl die Vorteile unfair auf politische Parteien, dominierende Sekten oder ethnische Gruppen verteilt wird.

      Im Irak leben sieben Millionen staatliche Angestellte und Pensionäre unter einer Bevölkerung von 33 Millionen, denen 4 Milliarden Dollar monatlich oder ein großer Batzen des Erdöl-Gesamteinkommens bezahlt wird. Oft arbeiten diese Angestellten nicht viel oder nur gelegentlich, wenn überhaupt, aber es ist übertrieben sich vorzustellen, daß die Erdöleinnahmen des Irak ausschließlich von der herrschenden Elite abgezweigt werden.

      Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Beamten in einer armen Shia-Provinz im Südirak, der sagte, daß sie soeben die Zentralregierung davon überzeugt hätten weitere 50.000 Arbeitsplätze zu bezahlen, obwohl sie zugaben nicht zu wissen was diese Angestellten tun sollten.

      Reformer fordern regelmäßig die Einschränkung von Protektion zu Gunsten der Effizienz, aber die wahrscheinliche Folge einer solchen Veränderung ist, daß ein noch kleinerer Bevölkerungsanteil von den Staatseinnahmen profitieren würde.

      Dies könnte auch das Ergebnis der radikalen Pläne des stellvertretenden saudischen Kronprinzen, Mohammed bin Salman, zur Veränderung der saudiarabischen Herrschaftsform und dem Ende der Erdölabhängigkeit bis zum Jahr 2030 sein. Er könnte erkennen, daß die Lebensweise der saudischen Gesellschaft sich lange gefestigt hat und sich heftigem Widerstand bei einer Systemveränderung gegenübersehen, bei der sich gewöhnliche Saudis zu irgendeiner Form von Arbeit oder Einkommen berechtigt fühlen.

      Der "Fluch der Ressourcen" ist nicht ohne Weiteres umkehrbar, weil er andere Formen wirtschaftlicher Aktivitäten zerstört. Der Preis von in einem Ölförderland produzierten Gütern ist zu hoch um mit mit denselben, anderswo produzierten Gütern zu konkurrieren, daher wird Öl zum einzigen Exportgut. Eingeströmte Einwanderer vermeiden als ansässige Bürger handwerkliche Arbeit oder Arbeit zu geringen Lohnbedingungen anzunehmen.

      Eine weitere Konsequenz des Fluches ist, daß die Herrscher von ressourcenreichen Staaten – wie viele, die von nicht selbst erarbeiteten Einkommen leben – eine exzessive und unrealistische Vorstellung von ihren Fähigkeiten bekommen. Saddam Hussein, der zwei verheerende Kriege gegen Iran und Kuwait begann, war das schlimmste Beispiel für solchen Größenwahn. Aber der Schah des Iran stand, mit seiner munteren Bestellung von Atomkraftwerken und Concorde Überschallflugzeugen, dem irakischen Herrscher in kaum etwas nach.

      Muammur Gaddafi bestand darauf, daß die Libyer die kindlichen Patentlösungen des Grünen Buches studierten, und jene, die bei diesem Teil in den öffentlichen Prüfungen über das Buch versagten, versagten im Allgemeinen und mußten ihre Studien wieder aufnehmen.

      Kann die "Plündermaschine" im Mittleren Osten, Afrika und anderswo demontiert oder weniger räuberisch gestaltet werden?

      Ihre gigantische Größe und ihr zentraler Platz im Interesse der herrschenden Klassen macht ihre Beseitigung wahrscheinlich unmöglich, obwohl Konkurrenz, Transparenz und effektivere bürokratische Abläufe bei der Vertragsvergabe einen gewissen Effekt haben könnten. Den größten Impuls für den örtlichen Widerstand gegen amtliche Korruption gab der Preisverfall des Öls und anderer Bodenschätze seit dem Jahr 2014, der dazu führte, daß der Kuchen der Einnahmen zu klein wurde um alle ehemaligen Nutznießer zu befriedigen.

      Die Mechanismen und entsetzlichen Konsequenzen dieses Systems sind einfach erklärt, wenn sie auch oft durch die neoliberale Rhetorik des freien Wettbewerbs maskiert werden.

      In autoritären Staaten ohne Verantwortung oder ein faires Rechtssystem wird dieses Konzept zu einer Lizenz zum Plündern. Korruption kann nicht gebändigt werden, weil sie den Kern des Systems darstellt.


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      Quelle: http://www.counterpunch.org/2016/05/16/corrupt-elites-and-the-looting-machine/




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