Samstag, 31. Oktober 2015

Tödliche 9,4 Sievert außerhalb des Sicherheitsbehälters von Reaktor 2 in Fukushima gemessen - Messungen eingestellt

von Japan Times / via JIJI Press
übersetzt von wunderhaft


30. Oktober 2015
Die Tokyo Electric Power Co. teilte am Donnerstag mit, daß Strahlenwerte von bis zu 9,4 Sievert pro Stunde außerhalb eines Sicherheitsbehälters des von der Kernschmelze betroffenen Reaktors 1 des Kernkraftwerks in Fukushima gemessen worden sei.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Heinrich Böll Stiftung "beruhigt" mit Desinformation über Fukushima

Wie politische Stiftungen Fakten und damit die öffentliche Meinung manipulieren, zeigt ein Artikel der "grünen politischen Stiftung" mit dem Titel, Fukushima: „Die Götter haben Beistand geleistet“.

Am 23. Oktober schrieb Stefan Schaaf über eine Veranstaltung der Heinrich Böll  Stiftung vom 13. Oktober, in der Matthias Naß (Mitglied der Atlantik-Brücke, Bilderberger und internationaler Korrespondent der ZEIT) sich mit dem ehemaligen japanischen Regierungschef, Naoto Kan, über dessen Erfahrungen bei der Bewältigung der katastrophalen Ereignisse in Fukushima im März 2011 unterhielt.

Sicherlich hatte Veranstaltung ihre Berechtigung, zumal sie wohl auch der Bewerbung von Kans jüngstem Buch diente und dem Publikum einen kleinen Einblick in die Vorhersehbarkeit der Katastrophe und in die völlig ungenügenden Sicherheitsvorkehrungen gab.

Da das Thema der Veranstaltung nicht die schweren und anhaltenden Folgen der Reaktorkatastrophe und deren unabsehbare Bewältigung waren, gewinnt der Leser den Eindruck, daß sich die Lage in den Reaktoren stabilisiert habe und unter Kontrolle sei.
So wird in dem Artikel behauptet:
"Im Reaktorblock 2 liegen die Brennstäbe noch heute auf dem Boden des Sicherheitsbehälters, in dem eine Strahlung von 70 Sievert herrscht – stark genug, um einen Menschen in fünf Minuten zu töten."
Tatsächlich jedoch berichtete die größte und einzige öffentlich rechtliche Rundfunkanstalt NHK, laut ENEnews.com, bereits am 25. September, daß der Kernbrennstoff im Reaktorblock 2 geschmolzen sei und sich nicht mehr im Sicherheitsbehälter befinde.
Daß diese Meldungen auf den Seiten von NHK mittlerweile verschwunden und nicht mehr abrufbar sind zeigt, wie tief Massenmedien an der Verheimlichung und Manipulation von Fakten beteiligt sind, da auch Iori Mochizuki von Fukushima-Diary.com über sie berichtet hat.

Da die Nagoya University schon im März dieses Jahres in einer Studie auf die Möglichkeit einer Kernschmelze, des Super-GAUs, in Reaktorblock 2 von Fukushima hingewiesen hatte, liegt die Vermutung nahe, daß, um das Wahlvieh nicht zu beunruhigen, der Öffentlichkeit der tatsächliche Sachverhalt von den Massenmedien bewußt verschwiegen wird, und sich hieran auch die Vertreter der, im letzten Satz des Artikels erwähnten, "kleinen atomkritischen Parteien" und deren Stiftungen beteiligen.

Ob ihnen die Götter hierbei Beistand leisten, erscheint zweifelhaft.


Quellen:

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    Samstag, 24. Oktober 2015

    Fukushima-Fallout: Bedenken zur Radioaktivität in den Wind geschlagen und über Bord geworfen

    von Cynthia McKinney / via RT
    übersetzt von wunderhaft


    Nach ihrem Dienst in der Legislative gewann Cynthia McKinney 1992 einen Sitz im US-Repräsentantenhaus. Sie war, als Vertreterin von Georgia, die erste afroamerikanische Frau im US-Kongreß. 2005 kritisierte McKinney öffentlich die Reaktion der Regierung auf den Orkan Katrina und war das erste Kongreßmitglied, das Artikel über ein Amtsenhebungsverfahren  von George W. Bush archivierte.




    19. Oktober 2015
    Im Nachgang der, auf den Tsunami vom 11. März 2011 folgenden, nuklearen Kernschmelze im japanischen Fukushima versagte die internationale Gemeinschaft völlig darin, die Öffentlichkeit hinreichend zu informieren und sie vor dem Fallout zu schützen.

    Freitag, 2. Oktober 2015

    Agenda 21 - internes Dokument der Organisatoren des "Umweltgipfels" in Rio de Janeiro, 1992

    von SECRETARIAT FOR WORLD ORDER / via George Hunt
    übersetzt von wunderhaft


    Anm: Hier handelt es sich um die Übersetzung eines Dokuments, aus dem George Hunt bei seiner Warnung vor den wahren Hintergünden des "Umweltgipfels" für Nachhaltigkeit und Entwicklung, UNCED, in Rio de Janeiro im Jahr 1992 zitierte. Es stammt von einer Vorbereitungskonferenz vom 21. September 1991 in Des Moines, Iowa.



    SECRETARIAT FOR WORLD ORDER
    COBDEN CLUBS (SEPTEMBER 20, 1991)
    INITIATIVE FOR ECO-92 EARTH CHAPTER


     Initiative für die ECO-92 Erd-Charta


    1. Die dringende Forderung

    a.
    Die Zeit drängt. Im Jahr 1968 wurde der Club of Rome  gegründet, Grenzen des Wachstums wurde 1971 und Global 2000 im Jahr 1979 geschrieben, aber es wurden nur unzureichende Fortschritte bei der Bevölkerungsreduktion gemacht.