Freitag, 31. Juli 2015

Paul Craig Roberts: 'Washington will Rußlands Unterwerfung erzwingen'

von Sputnik
übersetzt von wunderhaft 


29. Juli 2015
Im Gegensatz zur russischen Regierung, die auf Diplomatie vertraut, vertraut Washington auf Zwang und beabsichtigt offensichtlich Rußlands Unterwerfung zu erzwingen, wie Dr. Paul Craig Roberts feststellte.

Wie der prominente amerikanische Ökonom und ehemaliger stellvertretende Finanzminister sowie Autor, Dr. Paul Craig Roberts, darlegte, bestehen die Eckpfeiler der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik aus der Wolfowitz-Doktrin, welche die Verhinderung des Wiederauferstehens eines neuen Rivalen, der eine Bedrohung ähnlich der der einstigen Sowietunion darstellt, ob auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion oder anderswo, zum vorrangigen Ziel erklärt.

"Unter "Bedrohung" versteht die Wolfowitz-Doktrin einen Staat, der stark genug ist eine von Washington unabhängige Außenpolitik zu führen. "Bedrohung" meint nicht eine militärische Bedrohung oder einen Plan um Amerika anzugreifen. Es meint jedes Land, das in der Lage ist sich Washington zu widersetzen. Derzeit gibt es zwei solcher Länder, Rußland und China. Während die Neokonservativen in Washington in ihre jahrzehntelangen Kriege im Mittleren Osten vertieft waren, hat Vladimir Putin Rußland nach dem Jeltzin-Debakel neu belebt, und China wuchs viel schneller als von Washington erwartet", so Dr. Roberts gegenüber Sputnik.
Rußlands diplomatisches Engagement in dem geopolitischen Spiel der Vereinigten Staaten im Mittleren Osten untergruben die neokonservativen Pläne und wurden zum Auslöser einer Gegenreaktion Washingtons.

"Als Rußland (möglicherweise mit Chinas Unterstützung) auf diplomatische Lösungen in den Krisen in Syrien und dem Irak drängte, die Washington als Vorwand für Militäreinsätze (gegen diese Länder) inszeniert hatte, wurde den Neokonservativen klar, daß Rußland die Macht erlangt hatte Amerikas Vormachtstellung in die Schranken zu weisen", wie Dr. Roberts betonte.

Erwartungsgemäß konterte Washington. Dr. Roberts wies darauf hin, daß der nächste Schritt der Vereinigten Staaten in dem Sturz der ukrainischen Regierung bestand, in der Hoffnung Rußland hiermit den Zugang zum Mittelmeer durch den Zugriff auf den russischen Schwarzmeerhafen zu entziehen.

Als die Krim sich am 14. März sich für die Wiedervereinigung mit Rußland entschied, beeilte sich Washington damit, seine europäischen "Vasallen-Staaten", durch falsche Behauptungen über einem "Einmarsch Rußlands in die Ukraine", zur Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen Moskau zu drängen, um es zu isolieren und einen Keil zwischen Europa und Rußland zu treiben, der ihre politischen und wirtschaftlichen Verbindungen trennte.

"Die Verhängung der Sanktionen verringerte die Besorgnis Washingtons, daß Europas Abhängigkeit von russischer Energie eventuell den Verlust von Washingtons Kontrolle über Europa zur Folge haben könnte", merkte Dr. Roberts an.


'Spannungen mit Rußland sind unbedingt erforderlich'

Außerdem haben Spitzenbeamte des Pentagon Rußland zur existentiellen Bedrohung Amerikas erklärt, wobei sie hervorhoben, daß es das einzige Land der Erde sei, dessen Nuklearpotential die Vereinigten Staaten vernichten kann. Was ist die Hauptursache für Washingtons Kriegshetze?
"Washington benötigt immer einen Feind, um das jährliche Budget von 1 Billion Dollar des Militär-/Sicherheits-Komplexes zu rechtfertigen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war diese Budget, bis zur Erzeugung der "muslimischen Bedrohung", in Gefahr. Das Problem mit der muslimischen Bedrohung besteht darin, daß die Moslems nicht über die Interkontinentalraketen, See- und Luftstreitkräften sowie Armeen verfügen, um sie als "existentielle Bedrohung" der VS darstellen zu können.", so Dr. Roberts zu Sputnik.
Während einige Experten annehmen, daß die rußlandfeindliche Haltung Amerikas auf entstehende innenpolitische Probleme und der Erwartung einer neuen Finanzkrise basiert, erklärt Paul Craig Roberts, daß "die Dämonisierung Rußlands und des russischen Präsidenten nichts mit der derzeitigen oder künftigen wirtschaftlichen Lage der Vereinigten Staaten zu tun hat."

"Es hat mit der Wolfowitz-Doktrin zu tun.", unterstrich der amerikanische Autor.

Welche Schritte sollten also vom Weißen Haus und dem Kreml unternommen werden, um die wachsenden Spannungen zwischen den VS und Rußland zu lockern?
"Russische Medien stellen mir andauernd diese Frage: "Welche Schritte sollten von der amerikanischen und der russischen Regierung unternommen werden, um die Spannung zu deeskalieren?" Diese Frage ist unsinnig! Washington hat keinerlei Absicht die Spannungen zu lösen. Aus Washingtons Sicht sind die Spannungen unbedingt erforderlich", wie Dr. Roberts Sputnik sagte.
Die Spannungen liefern den Vorwand für die Sanktionen, die Europa von Rußland trennen und für die Aufrüstung der VS und der NATO an Rußlands Grenzen sowie für eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens (und Armeniens sowie Kirgisistans nach den geplanten Farbenrevolutionen oder Umstürzen). Die Spannungen dienen der Akzeptanz der enormen Kosten des Militär-/Sicherheitskomlexes, der den größten Wirtschaftszweig Amerikas betreibt und Spenden für politische Kampagnen von Kongreß, Senat und des Präsidenten bereitstellt, durch die amerikanische Öffentlichkeit", hob der US-Ökonom hervor.

Dr. Roberts wies darauf hin, daß die Spannungen mit Rußland "zwingend erforderlich seien", da die Neokonservativen, die Politiker, die Profiteure und Machthaber des Militär-/Sicherheitskomplexes sie unbedingt benötigen.

Während die russische Regierung an diplomatische Lösungen gebunden ist, betrachtet Washington die Diplomatie als Zeichen der Schwäche.
"Die Russische Regierung vertraut auf Diplomatie, aber Washington betrachtet die Diplomatie als ein Zeichen der Schwäche. Washington baut auf Zwang. Washington beabsichtigt Rußlands Unterwerfung zu erzwingen. Es ist mir ein Rätsel, warum die russische Führung und die russischen Medien diese Absicht offensichtliche nicht erkennen" unterstrich der Autor.

Eine ernsthafte Verlockung für China

Währenddessen baut Rußland seine wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu China aus, das einige Analytiker dazu bringt, die BRICS und die Shanghai Cooperation Organization (SCO) als tragfähige Alternative zu den etablierten Einrichtungen des Westens zu betrachten.

Jedoch bedeutet das nicht, daß Washington nun Däumchen dreht und den aufstrebenden Mächten beim Aufbau neuer geopolitischer Bündnisse zusieht.
 "Washington beginnt jetzt anscheinend mit seinem Plan das russisch-chinesische Bündnis zu zerbrechen, bevor es sich festigen kann. Der Internationale Währungsfond (IWF), eine von Washington kontrollierte Einrichtung, wirbt um China mit dem Angebot die chinesische Währung in die nach dem US-Dollar zweitstärkste IWF- Währung, Sonderziehungsrecht, aufzunehmen", führte Paul Craig Roberts weiter aus.
"Washingtons Botschaft an China durch den IWF lautet: "Kommt zu uns. Schaut wie einflußreich ihr sein werdet. Warum solltet ihr euch mit Drittweltländern wie Rußland, Indien, Brasilien und Südafrika abgeben, wenn ihr der Prinz des Westens sein könnt, der alle anderen überragt außer Amerika selbst. Wozu braucht ihr eine BRICS-Bank, wenn ihr ganz oben, gleich unterhalb der Spitze, im IWF sein könnt. Eure Ökonomie ist bereits in die amerikanische eingebunden. Tretet uns bei. Erntet den Beifall des herrschenden Westens. Ignoriert die Verlierer. Kommt zu den Gewinnern", unterstrich der amerikanische Ökonom.

Und das, warnte Dr. Roberts, ist für die Chinesen, die momentan berauscht vom Kapitalismus und vom Geld verdienen sind, ziemlich verlockend.
Natürlich wird, wenn Washingtons Plan Erfolg hat, nachdem Rußland ausgeschaltet ist, China der nächste sein. Weisheit und Achtsamkeit sind in der Welt selten, und diese Seltenheit ist ein großer Vorteil für Washington", faßte Dr. Paul Craig Roberts zusammen.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Stoppt die Abschlachtung der Grindwale!

von Sea Sheperd Deutschland

ACHTUNG! GRAUSAME BILDER! Massenabschlachtung von Grindwalen auf den Färöer-Inseln. Crewmitglieder verhaftet.
Am 23. Juli 2015 wurden ca. 250 Grindwale an den Tötungsstränden der Färöer-Inseln abgeschlachtet. Die Abschlachtungen - bekannt unter dem färöischen Begriff 'Grindadráp' - erfolgten mit zwei separaten Treibjagden, die an den Tötungsstränden von Bøur und Tórshavn endeten, und diesen Tag zu blutigsten Tag dieses Jahres auf der Inselgruppe machte.
Drei Sea Shepherd-Crewmitglieder festgenommen; zwei weitere inhaftiert. Weiteren Crewmitgliedern drohen Anklagen wegen versuchter Rettung von Walen. Weitere Informationen auf: http://www.sea-shepherd.de/



Sonntag, 26. Juli 2015

Der "Multi Kultur Report"

Nachdem in jüngster Zeit mittlerweile sogar die Polizeigewerkschaft und presstituierte Mainstream-Medien vor "NO GO AREAS" im Ruhrgebiet warnen, möchte ich darauf hinweisen, daß solche Stadtteile, die von ausländischen Familienclans und Jugendgangs kontrolliert werden, schon seit vielen Jahren und nicht nur im Ruhrgebiet existieren.

Das diese Entwicklung, die schon seit vielen Jahren bekannt ist nun zu einem ernsthaften Problem wird, ist der Heuchelei verantwortungsloser Politiker geschuldet, die hiervon lange Kenntnis hatten, die ungezügelte Masseneinwanderung jedoch bewußt vorangetrieben haben und es weiterhin tun.

In dem von mir bewohnten Stadtteil stellen Deutsche mittlerweile eine Minderheit dar. Der Großteil der Bewohner setzt sich aus Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft zusammen, wobei in den letzten Jahren neben Muslimen aller Herren Länder immer mehr Schwarze und Asiaten aber auch und besonders Ost- und Südosteuropäer hineinströmen, von denen die meisten in ein separaten Parallelgesellschaften leben.

Wer als Fremder durch diesen Stadtteil einer der höchst verschuldeten Städte Nordrhein-Westfalens geht, kann an Hand der hier gesprochenen Sprachen nicht herausfinden in welchem Land er sich befindet. Viele der Migranten und "Flüchtlinge", sind anscheinend nicht bereit sich zu integrieren und die deutsche Sprache zu lernen, geschweige denn sie zu sprechen - die gesellschaftlichen Folgen sind vorhersehbar katastrophal.

Noch scheint dieser Stadtteil von türkischen Familienclans kontrolliert zu werden und die POLIZEI, die ihre ehemalige Wache durch eine nur selten besetzte kleine Filiale ersetzt hat sieht vielen alltäglichen Verstößen im Straßenverkehr ebenso tatenlos zu wie Diebstahls-, Einbruchs-, Drogen- und Gewaltdelikten, vor deren Anstieg sie jedoch warnt.
Um Rassismusvorwürfen vorzubeugen, weise ich darauf hin, daß mit der Feststellung dieser Tatsachen keineswegs behauptet wird, daß alle Menschen türkischer oder ausländischer Herkunft kriminell seien oder kriminelle Absichten hegen.

Die wenigsten Menschen begreifen, daß es sich bei dieser besorgniserregenden Entwicklung um die Umsetzung einer politische Agenda der sogenannten Eliten handelt, die vor nahezu 100 Jahren entworfen worden ist und die Zerstörung der Nationalstaaten sowie ihre kulturellen Wurzeln und Eigenarten beabsichtigt.

Um eine dringend notwendige Diskussion hierüber überhaupt führen zu können, bedarf es zunächst des Wissens um die Hintergründe dieser alarmierenden gesellschaftlichen Entwicklung in Europa und weltweit, die uns von skrupellosen Politikern aller etablierter Parteien bewußt verschwiegen werden.

Bitte lesen Sie den hier verlinkten "Multi Kultur Report", welcher auf den dort angegebenen Quellen beruht, speichern und verbreiten Sie ihn und helfen so zu einem klareren Bild der geschichtlichen Hintergründe sowie zu einer gewaltfreien Lösung der zunehmend brisanten Problematik beizutragen.

Quelle: http://www.heimatforum.de


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Donnerstag, 23. Juli 2015

Geschichtsfälschung zu Gunsten der Tagesordnung - Paul Craig Roberts

von Paul Craig Roberts
übersetzt von wunderhaft 

21. Juli 2015
In einem Artikel von 13. April ( http://www.paulcraigroberts.org/2015/04/13/power-lies/ ) verwendete ich den sogenannten Bürgerkrieg und die Mythen, mit denen Historiker diesen Krieg belastet haben um zu zeigen wie Geschichte zugunsten politischer Agendas gefälscht wird. Ich habe verdeutlicht, daß es ein Sezessionskrieg war und kein Bürgerkrieg, da der Süden nicht um die Kontrolle der Regierung in Washington kämpfte. Hinsichtlich der Sklaverei beweisen alle Erklärungen von Lincoln, daß er weder für die Schwarzen noch gegen die Sklaverei war. Dennoch wurde er zu einen Bürgerkriegshelden gemacht, und der den Angriffskrieg der Nordstaaten, deren Absicht, wie Lincoln immer wieder betont hat, darin bestand "die Union (das Imperium) zu erhalten", in einen Befreiungskrieg für die Sklaven verwandelt.

Bezüglich der Unabhängigkeitserklärung, sagte Lincoln, daß sie eine "sinnvolle Maßnahme zur Kriegsführung" war, die für den Sieg über die Südstaaten hilfreich wäre und Europa, das die Anerkennung der Konföderierten erwog, überzeugen würde, daß Washington von "mehr als Ehrgeiz angetrieben sei". Die Erklärung befreite nur die Sklaven der Konföderierten, nicht die der Union. Wie Lincolns Außenminister es ausdrückte: "wir  befreiten die Sklaven, wo wir sie nicht erreichen und halten sie in Ketten, wo wir sie befreien können".

Einige Leser haben an der Wahrheit Anstoß genommen und eine Feststellung historischer Fakten als rassistische Verteidigung der Sklaverei mißinterpretiert. In dem untenstehenden Artikel, weist der angesehene Afroamerikaner, Walter Williams, darauf hin, daß der Krieg um Geld, nicht um die Sklaverei geführt wurde. Wird Walter Williams nun als "selbsthassender Schwarzer" bezeichnet, so wie Juden, die die Wahrheit über die Politik Israels aussprechen, "selbsthassende Juden" genannt werden?

Rassistische Erklärungen können sehr irreführend sein. Beispielsweise ist es nun unbestreitbar, daß die Polizei aus Rassisten besteht, weil sie grundlos schwarze Amerikaner töten und fast immer damit davonkommen. Hierbei wird die Beschreibung einer Tatsache gefährlich mißgedeutet. Tatsächlich töten Polizisten mehr Weiße als Schwarze, und kommen mit diesen Morden ebenso davon. Wieso ist die Rasse nun die Erklärung?

Die eigentliche Erklärung ist, daß die Polizei militarisiert und dafür ausgebildet worden ist um die Öffentlichkeit als Feind zu betrachten, der zunächst gewaltsam gebändigt und im Anschluß befragt werden muß. Das ist der Grund, warum so viele Unschuldige aller Rassen so brutal angegangen und getötet werden. Zweifelsohne sind einige Polizisten Rassisten, aber ihre Einstellung zur Öffentlichkeit ist insgesamt eine brutale gegenüber allen Rassen sowie Geschlechts- und Altersgruppen. Die Polizei ist eine Gefahr für alle, nicht nur für Schwarze.

Wir sehen den gleichen Fehler hinsichtlich der Kriegsflagge der Konföderierten. Beim Lesen einiger der Berichte über den kürzlichen Amoklauf in der Kirche von Charlston, bekam ich den Eindruck, daß die Kriegsflagge der Konföderierten und nicht Dyllan Roofs für die Morde verantwortlich war. Jene, die die Flagge zu einem "Symbol des Hasses" erklären, mögen Recht haben. Womöglich ist sie ein Symbol ihres Hasses auf die "weißen Südstaaten", ein Haß der auf der Mißinterpretation des sogenannten "Bürgerkriegs" beruht. Wenn vier Jahre, in denen die Konföderiertenflagge über der Sklaverei wehte, sie zu einem Symbol des Hasses macht, was macht dann, wie ein Kommentator anmerkte, die US-Flagge, die 88 Jahre über der Sklaverei wehte?

Flaggen auf einem Schlachtfeld dienen Soldaten als Hinweis über den Verlauf ihrer Linien. In Zeiten des Schwarzpulvers erzeugten Gefechte enorme Rauchwolken, die den Linienverlauf der sich gegenüberstehenden Truppen verschleierte. In der ersten Schlacht am Bull Run resultierte die Verwirrung aus der Ähnlichkeit der Flaggen. Aus diesem Grund entstand die Kriegsflagge der Konföderation. Es hatte nichts mit Haß zu tun.

Die im zentralisierten Staat geborenen Amerikaner sind sich nicht bewußt, daß ihre Vorfahren sich prinzipiell als Einwohner von Staaten betrachtet haben und nicht als Amerikaner. Ihre Loyalität galt ihrem Staat. Als Robert E. Lee das Kommando in der Union Army angeboten wurde, lehnte er mit der Begründung ab, daß er als Bürger von Virginia nicht gegen sein Vaterland kämpfen könne.

Es wurde der Mythos erschaffen, daß die Südstaatler Schwarze zu Sklaven gemacht hätten, weil sie Rassisten seien. Fakt ist, daß Sklaven als Arbeitskräfte für die großflächige Landwirtschaft in die Neue Welt gebracht wurden. Die ersten Sklaven waren Weiße, die nach europäischem Strafrecht zur Sklaverei verurteilt worden sind. Die Encyclopedia Virginia berichtet, daß "Sträflingsarbeiter zu einem niedrigerem Preis erworben werden konnten als vertraglich verpflichtete weiße oder versklavte afrikanische Arbeiter, und weil sie sich bereits außerhalb der Gesellschaftsnormen befanden, konnten sie einfacher ausgenutzt werden".

Die Versklavung von Weißen gab es auch in Form zeitlich begrenzt vertraglich verpflichteter Knechte unter Arbeitsbedingungen von Sklaven. Eingeborene Indianer waren versklavt. Jedoch erwiesen sich Weiße und eingeborene Indianer als untaugliche Arbeitskräfte für die großflächige Landwirtschaft. Die Weißen waren gegen Malaria und Gelbfieber nicht immun. Es stellte sich heraus, daß einige Afrikaner es waren, und Afrikaner waren auch an das heiße Klima gewöhnt. Durch ihre höhere Überlebensfähigkeit begünstigt, wurden Afrikaner zu den Arbeitskräften der Wahl.

Sklaven waren in den südlichen Kolonien bedeutender als in den nördlichen, weil das Land im Süden geeigneter für die großflächige Landwirtschaft war. Zur Zeit der Amerikanischen Revolution, war der Süden auf Landwirtschaft spezialisiert, und die Sklaverei war, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in der Konföderation, eine lange vorher entstandene, übernommene Einrichtung. Der Prozentsatz an Sklavenbesitzern war sehr gering, da die Sklaverei mit großem Landbesitz und dem Anbau von Exportgetreide verbunden war.

Die Sklaverei und die Konföderation mit Rassismus zu begründen wird einigen Agendas gerecht, entspricht jedoch nicht der Geschichte.

Begründungen sind keine Legitimation. Jede Institution, jede Untugend, jede Tugend und jede Sprache hat ihre Wurzeln. Jede Institution und jeder Sachverhalt hat maßgebliche Beteiligte, die sie verteidigen. Es gab einige wenige Bemühungen, wie die Französische Revolution  und die Russische Revolution, zur Neugestaltung der Welt an einem Tag durch die Befreiung von allen Institutionen, jedoch erwiesen sich diese Bemühungen als Fehlschläge.

Kontinuierliche Rassismusvorwürfe können Rassismus ebenso erzeugen wie aufrechterhalten, so wie die kontinuierliche Propaganda aus Washington Islamophobie und Russophobie in der amerikanischen Bevölkerung erzeugt. Wir sollten bei der Benutzung unserer Worte sorgfältig sein und Agenda-gesteuerte Begründungen zurückweisen.

Immerzu werde ich von Lesern gefragt: "Was können wir tun?". Die Antwort ist stets die selbe. Wir können können gar nichts tun, wenn wir nicht informiert sind.



von LewRockwell.com

https://www.lewrockwell.com/2015/07/walter-e-williams/was-1861-a-civil-war/
Historical Truth

By Walter E. Williams

21. Juli 2015
Wir nennen den Krieg von 1861 den Civil War. Aber ist das korrekt? Ein Bürgerkrieg ist ein Kampf zwischen zwei oder mehreren Kräften, die versuchen die zentrale Regierung zu übernehmen. Der Präsident der Konföderierten, Jefferson Davis, hat ebenso wenig begehrt Washington D.C. zu übernehmen, wie George Washington im Jahr 1776 begehrt hat London zu übernehmen. Beide Kriege, der von 1776 und der von 1861, waren Unabhängigkeitskriege. Eine solche Erkenntnis verlangt von niemand die Schrecken der Sklaverei zu billigen. Wir könnten fragen: "Welchen Anteil hatte die Sklaverei an diesem Krieg?"

War Präsident Abraham Lincoln wirklich für die Ächtung der Sklaverei? Betrachten wir seine Worte. In einem Brief aus dem Jahr 1858 schrieb Lincoln: "Ich habe es tausendmal erklärt und wiederhole es jetzt, daß nach meiner Meinung weder die Bundesregierung noch irgendeine andere Macht außerhalb der Sklavenstaaten, Sklaven oder die Sklaverei, wo sie bereits existiert, verfassungs- oder rechtmäßig einschränken kann. In einer Rede in Springfield, Lousiana, erläuterte er: "Meine Erklärungen zur  Versklavung von Negern können zwar mißinterpretiert, jedoch nicht mißverstanden werden. Ich habe gesagt, daß nach meinem Verständnis die Bedeutung der Worte, "all men were createt equal" (alle Menschen (oder Männer?) wurden gleich an Rechten erschaffen / Anm. d. Übers.), nicht in jeder Hinsicht gelten." In einer Diskussion mit Senator Stephan Douglas sagte Lincoln: "Weder heute noch früher habe ich je für das Wahlrecht von Negern oder ihrer Ernennung zu Geschworenen noch dafür plädiert, sie als Amtsträger sowie zur Heirat mit Weißen zu befähigen; und ich will außerdem hinzufügen, daß ein physischer Unterschied zwischen der weißen und schwarzen Rasse besteht, der ein Zusammenleben hinsichtlich der sozialen und politischen Gleichberechtigung für immer verbietet."

Wie sieht es mit Lincolns Befreiungserklärung aus? Hier seine Worte: "Ich betrachte die Angelegenheit (die Befreiung der Sklaven) als eine sinnvolle Kriegsmaßnahme, über die nach ihrem Nutzen oder Schaden bei der Niederschlagung des Aufstands entschieden werden muß." Auch schrieb er: "Ich möchte ebenso einräumen, daß die Befreiung uns in Europa helfen könnte, um sie (die Europäer / d. Übers.) davon zu überzeugen, daß sich unser Antrieb auf etwas mehr als Ehrgeiz gründet." London und Paris hatten erwogen die Konföderation anzuerkennen und und sie im Krieg gegen die Union zu unterstützen.

Die Befreiungserklärung war keine allgemeine Erklärung. Sie regelte genau wo Sklaven zu befreien waren, nämlich ausschließlich in den Staaten, "die gegen die Vereinigten Staaten rebellierten." In Staaten wie Kentucky, Maryland, Delaware und Missouri, die sich an dem Aufstand nicht beteiligt hatten, änderte sich am Personenstand der Sklaven nichts. Die Verlogenheit der Befreiungserklärung geriet unter heftige Kritik. Lincolns eigener Außenminister, William Seward, sagte sarkastisch: "Wir bekunden unsere Sympathie mit der Sklaverei mit der Befreiung von Sklaven dort, wo wir sie nicht erreichen können, und halten sie dort in Knechtschaft, wo wir sie befreien können."

Lincoln artikulierte ein Bild von der Rezession, das von den Konföderierten herzlich begrüßt worden wäre: "Jedes Volk, das dazu tendiert und die Macht hat, hat überall das Recht dazu aufzustehen, sich von der bestehenden Regierung zu befreien und eine neue zu bilden, die besser zu ihm passt. ...noch ist dies Recht auf Fälle beschränkt, in denen das gesamte Volk einer existierenden Regierung entscheidet es anzuwenden. Jeder Teil eines solchen Volkes, der dazu in der Lage ist, kann eine Umwälzung beginnen und sich so viel Land aneignen, wie es bewohnt." Lincoln äußerte diese Ansicht in einer Rede vor dem U.S. House of Representatives zur Unterstützung eines Krieges mit Mexiko und der Abspaltung Texas (von Mexiko) im Jahr 1848.

Warum teilte Lincoln dieselben Gefühle für die Sezession des Südens? Bei der Beantwortung ist es hilfreich dem Geld zu folgen. Durch die gesamte Geschichte unserer Nation bestanden die einzigen Quellen für Staatseinkommens aus Verbrauchssteuern und Zöllen. Während der 1850er Jahre machten Zölle bis zu 90% des Staatseinkommens aus. Welcher "verantwortungsvolle" Politiker würde so hohe Staatseinnahmen abgeben?




Dr. Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister und Mitherausgeber des Wall Street Journal. Er war Kolumnist für Business Week, Scripps Howard News Service und Creators Syndicate. Er hatte viele Universitätsprofessuren inne. Seine Internet-Kolumnen genießen weltweites Ansehen. Roberts letzte Bücher sind The Failure of Laissez Faire Capitalism and Economic Dissolution of the West und How America Was Lost.


Quelle: http://www.paulcraigroberts.org/2015/07/21/falsifying-history-behalf-agendas/

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Anm.
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Montag, 20. Juli 2015

Videomitschrift - Die Stillegung von Fukushima Daiichi: Folgen sie dem Geld

von Arnie Gunderson / via Fairwinds Energy Education
übersetzt von wunderhaft



16 Juli 2015
Hallo, ich bin Arnie Gunderson von Fairewinds Energy Education.
Jede Woche erhalten wir E-mails und Anrufe mit Fragen wie diesen:
  • Sind die Kernschmelzen in Fukushima Daiichi vorbei? 
  • Sind die Probleme gelöst worden?
  • Müssen wir uns weiterhin Sorgen machen?
Die Antwort ist nein, diese Katastrophe ist nicht vorbei, nein die Probleme sind nicht gelöst und ja, wir sollten weiterhin besorgt sein. Lassen sie mich erklären warum:

Drei der Brennkammern  in Fukushima Daiichi stehen in direktem Kontakt mit Grundwasser. Entwickler und Ingenieure von Kernkraftwerken haben diese Möglichkeit nie in Erwägung gezogen.

Kernkraftwerke werden niemals ganz abgeschaltet. Wenn sich Uranatome bei der Energieerzeugung spalten, bleibt die Hitze in dem zurückbleibenden Abfall für ungefähr 5 Jahre erhalten. Als das Erdbeben und der Tsunami die Kühlsysteme in Fukushima zerstörten, sind die Brennstofftabletten, die gewöhnlich in den aufgehängten Brennstäben enthalten sind geschmolzen und gelangten auf den 8-inch dicken Boden des Nuklearreaktors. Daraufhin schmolz auch der Stahl des Reaktorbodens, was als Durchschmelzen bezeichnet wird, und ließ den heißen Nuklearkern auf den Boden des 4-Fuß (ca. 1,20 m / d. Ubers.) dicken Betonbehälters gelangten. Die Kraftwerke 1, 2 und 3 von Fukushima Daiichi wurden im Innern durch Hitze und Strahlung zerstört, wobei es zu Löchern und Rissen kam.

Sind die Reaktorkerne auch durch den Beton geschmolzen?

Wir wissen sicher, daß die Reaktorbehälter von Fukushima Daiichi voller Löcher sind, die den Kontakt von Grundwasser mit jedem der Reaktorkerne ermöglichen. Ob der Nuklearbrennstoff durch den Beton geschmolzen ist spielt keine Rolle für die Umwelt und die Menschen von Fukushima.
Unglücklicherweise tritt immer noch Grundwasser in einem Ausmaß von mindestens 300 Tonnen täglich ein und aus. Lassen sie uns diese Zahl veranschaulichen.

1.  Dies ist ein Bild von einem Tanklastwagen.

2.  Der Inhalt des Tanks umfaßt 5000 Gallonen Wasser, was 40,000 Pfund oder 20 Tonnen entspricht.

3.  Um sich ein Bild von 300 Tonnen radioaktivem Wasser zu machen, stellen sie sich 15 Tanklastwagen vor die täglich mit radioaktivem Wasser gefüllt werden.

4.  Erinnern sie sich nun daran, daß über 1500 Tage seit der desaströsen dreifachen Kernschmelze in Fukushima Daiichi vergangen sind und multiplizieren diese Zahl mit den 15 Tanklastwagen. Die Menge radioaktiv verseuchten Wassers, die bisher in den Pazifik gelangt ist entspricht dem Inhalt von 23,000 Tanklastwagenladungen.

5. Schlimmer noch, es ist kein Ende absehbar.

Während der ersten Monate nach der Katastrophe von Fukushima sagte Fairewinds, daß es für TEPCO unabdingbar sei das Eindringen von Wasser aufzuhalten, um die ernsthafte Kontamination des Grundwassers zu verhindern.

1.  Stellen sie sich eine überlaufende Badewanne vor.

2.  Während der vergangenen vier Jahre hat TEPCO einfach mehr Badewannen dazugestellt, um das überlaufende Wasser zu sammeln.

3.  Die eigentliche Lösung ist den Hahn zu abzudrehen und das Eindringen von Grundwasser zu stoppen!

4.  Wie von Fairwinds vorausgesehen, ist die Eiswand ein völliger Mißerfolg.

5.  Grundwasserexperten aus aller Welt haben mit Fairwinds häufig Kontakt aufgenommen, um ihre erprobten Methoden und Technologien, die das Eindringen von Wasser auf das Gelände Fukushima Daiichi stoppen könnten zu erörtern, jedoch fuhren TEPCO und die japanische Regierung damit fort diese Experten und Technologien zu ignorieren.

6.  Es bestehen Möglichkeiten das Eindringen von Grundwasser zu verhindern. TEPCO hört einfach nicht darauf.

Zuschauer haben Fairwinds zu dem Unterschied der Kernschmelze im ukrainischen Chernobyl und der dreifachen Kernschmelze im japanischen Fukushima Daiichi gefragt. Der Hauptunterschied besteht darin, daß der Brennkern in Chernobyl niemals mit dem Grundwasser in Kontakt gekommen ist. Hier ist ein Bild von dem Reaktorkern aus dem Jahr 1987, ein Jahr nach der Katastrophe in Chernobyl. Er wird "Der Elefantenfuß" genannt.

Selbst heute, fast 30 Jahre später, würde jeder Mensch in dem Raum mit dem in Form eines Elefantenfußes geschmolzenen Reaktorkerns innerhalb von 8 Minuten sterben.

Anders als in Chernobyl, weiß niemand wo sich die DREI geschmolzenen Reaktorkerne in Fukushims Daiichi befinden. Was bekannt ist, ist daß die drei Kerne direkten Kontakt zum Grundwasser haben. Wenn Grundwasser von der Hangseite herunterfließt, infiltriert es das Gelände und wird radioaktiv kontaminiert. Dann setzt das radioaktive Wasser seinen Weg fort und fließt aus den Reaktoren in das umliegende Gelände wobei es, auf seinem Weg in den Ozean, den Boden und anderes Wasser, mit dem es in Kontakt kommt, massiv kontaminiert. Die andauernde Bewegung von extrem radioaktiven Wasser in Fukushima Daiichi kompliziert die Dekontamination um das Hundertfache und verteuert es um das Hundertfache von Chernobyl. Bis heute hat die Säuberung von Chernobyl mehr als 3 Milliarden Dollar gekostet, ohne die Kosten für die anhaltenden Waldbrände in dem Sperrgebiet, die hohe Mengen Radioaktivität in die Atmosphäre blasen. Fukushima wird eine halbe Billion kosten.

Bis heute sind nicht nur 23,000 Tankwagenladungen radioaktives Wasser in den Pazifik geflossen, sondern der Boden unter den Kernkraftwerken ist nun auch hoch radioaktiv verseucht. Bei der sich ausweitenden radioaktive Verseuchung werden mindestens eine viertel Million LKW-Ladungen radioaktiver Erde entsorgt werden müssen. Welcher Ort auf der Erde wollte diesen Müll aufnehmen und wie könnte er für die notwendigen 250.000 Jahre gelagert werden?

Presse und Wissenschaftler sollten frage: "Warum wartet die ukrainische Regierung mindestens 100 Jahre auf den Vesuch Chernobyl stillzulegen, während die japanische Regierung und TEPCO behaupte, daß Fukushima Daiichi innerhalb der nächsten 30 Jahre abgeschaltet und demontiert sein wird?"

Ehrlich gesagt hat die Antwort nichts mit Wissenschaft, sondern ausschließlich mit Politik und Geld zu tun. Um Fukushima Daiichi zu verstehen, muß die Presse dem Weg des Geldes folgen.

Vor der dreifachen Kernschmelze von Fukushima Daiichi, hatte die japanische Nuklearindustrie 54 Nuklearreaktoren in Betrieb. Sie alle sind zur Zeit heruntergefahren. Jedoch verblieben in jedem der in Japan heruntergefahrenen Nuklearreaktoren der gesamte Bestand an Ingenieuren, Maschinisten etc.,obwohl sie während dieser Zeit keine Energie erzeugten. Warum? Woher kommt das Geld, um die ungefähr 700 Mitarbeiter in jedem dieser heruntergefahrenen Kernkraftwerke zu bezahlen

Die Antwort ist, daß Japans Energiekonzerne sich zig-Milliarden Dollars von japanischen Banken geliehen haben, um die Mitarbeiter der Kernkraftwerke in den vergangenen vier Jahren zu bezahlen.

Der einzige Weg, wie die Japanischen Banken diese ungeheuren Schulden zurückerhalten, besteht darin die heruntergefahrenen Kernkraftwerke wieder hochzufahren. Meine Kontakte in Japan berichten mir kontinuierlich davon, daß die Banken das japanische Parlament wegen des Weiterbetriebs der Nuklearreaktoren unter enormen Druck setzen, um ihre Investitionen zurückgezahlt zu bekommen.

Umfragen zeigen, daß die weit überwiegende Mehrheit der japanischen Bevölkerung gegen den Weiterbetrieb der japanischen Kernkraftwerke sind.
Im Bemühen, die japanische Bevölkerung, die keine Nuklearkraftwerke mehr will, davon zu überzeugen, daß der Weiterbetrieb der alten Reaktoren in Erdbebengebieten und Küstengebieten mit Tsunamirisiko sauber und sicher sei, versuchen sowohl Tokyo Electric als auch die japanische Regierung es darzustellen, als sei die Stillegung und Demontage der Anlage von Fukushima Daiichi lange vor dem, vom Standpunkt der radiologischen Kontamination, überhaupt möglichen Zeitpunkt durchführbar.

Was ist die Wahrheit, die das japanische Volk wissen muß?

1.  Es ist unmöglich, die Anlage von Fukushima Daiichi in 30 Jahren zu demontieren und zu säubern. Es wird länger als hundert Jahre dauern um diese Reinigung durchzuführen.

2.  Radioaktives Caesium, Strontium und Plutonium wird über Jahrzehnte weiterhin in den Pazifik entweichen, weil der Fluß von Grundwasser ungemindert anhält.

3.  Der radioaktive Abfall von mindestens einer Viertelmillion Lastwagenladungen muß irgendwo in einer abgeschirmten Region Japans verschlossen gelagert werden müssen, um der Kontamination neuer Regionen in Japan vorzubeugen.

4.  Tausende junge Leute, die an Stillegung, Abriß und Demontage teilnehmen, werden enormen Strahlenbelastungen ausgesetzt sein.

5.  Die Kosten für die Reinigung des, mit der dreifachen Kernschmelze belasteten, Standorts von Fukushima Daiichi werden eine Höhe von 1 Billion Dollar erreichen.

6.  Und schließlich gibt es in Japan und weltweit keinen Ort zur Aufbewahrung der drei geschmolzenen Reaktorkerne, wenn sie einst beseitigt worden sind, falls es überhaupt möglich ist sie zu bergen und zu beseitigen. Das ist ein technologischer Kraftakt, den sich kein Ingenieur auf der Welt jemals vorgestellt hat, weil die Nuklearindustrie nie geglaubt hat, daß sich eine solche Katastrophe jemals ereignen könnte oder würde.

Ich glaube, daß das japanische Volk den Weiterbetrieb von Japans alten Reaktoren nicht zulassen würde, wenn es darüber informiert wäre, welche Umweltschäden und astronomisch hohe Kosten die Reinigung von Fukushima Daiichi tatsächlich verursacht.

Was sieht die Welt? Sie sieht das japanische Parlament und die weltweite Nuklearindustrie ihre Werbung für Kernkraft fortsetzen, während die japanische Presse, wegen der tatsächlichen Bedrohung und der Einschränkungen durch das Geheimhaltungsgesetz des Parlaments, das die Diskussion dieser Themen verbietet, schweigend zusieht. Die tatsächlichen Kosten dieser Nuklearkatastrophe für Menschen, Finanzen und Umwelt werden weder veröffentlicht noch diskutiert.

Mein Name ist Arnie Gunderson von Fairwinds Energie Education, und wir werden sie auf dem Laufenden halten.


Quelle: http://www.fairewinds.org/nuclear-energy-education/fukushima-daiichi-decommissioning-follow-the-money


 

Creative Commons Lizenzvertrag


Freitag, 17. Juli 2015

Die Globalisten rasen dem 3. Weltkrieg entgegen, bevor die amerikanischen Sheeple aufwachen

von Joachim Hagopian
übersetzt  von wunderhaft


7. Juli 2015
Wenn sie meinen, daß die Globalisten nun Vollgas geben, liegen sie absolut richtig! Die rapide Beschleunigung in Richtung der Eine-Welt-Regierung bringt die Menscheheit auf einen schicksalhaften Kollisionskurs mit Armageddon. Betrachten sie nur den Verlauf der Geschehnisse dieses Jahres, dessen knapp zweite Hälfte noch vor uns liegt. Das Charlie Hebdo Attentat im Januar geschah kurz nachdem Frankreich erwog einen souveränen Palästinensischen Staat anzuerkennen. Charlie Hebdo war eine Vergeltung unter falscher Flagge, welche das Tempo der Richtung in  die Unterdrückung durch eine orwellsche Tyrannei und einen drakonischen Polizeistaat nur beschleunigte und zwar nicht bloß in Frankreich, sondern weltweit.

Hebdos Nachspiel in Paris mit den Arm in Arm versammelten Regierungshäuptern, flankiert von mehr als einer Million Menschen, die mit ihren falschen Freiheitsflaggen winkten, stank nach Foulspiel - die scheußliche Vorspiegelung inszenierten Spottes. Die erbärmliche Ironie ist, daß jene Terroranschläge, gegen die sie protestierten, regulär und betrügerisch von denselben Führern der internationalen, kriminellen Kabale verübt werden, die in teuflischer Weise von dem von ihnen staatlich gesponsorten Terrorismus profitieren. Anschließend steigen ihre Popularitätswerte nur an (infolge des kürzlichen Amoklaufs in South Carolina erhielt Obama die höchsten Zustimmungswerte von über 50% seit 2013), während ihre korrupte Macht die Schlinge der NWO, die der totalen Kontrolle, nur fester um die Hals der globalen Massen zieht, wenn ihre verräterischen Anführer händchenhaltend den Todesmarsch der Freiheit zelebrieren.

In der Zwischenzeit bauen die genauso absichtlich vom Westen erschaffenen Monster Frankensteins der ISIS unter Steroiden ihre Reichweite der lustvollen Zerstörung nicht nur überall im Mittleren Osten, sondern auch in Afrika, Europa und ebenso in Eurasien aus. Sie bilden nun Partnerschaften mit den Terrorgruppen von Boko Harem und al-Shabaab in Afrika und darüber hinaus. Trotz dieser Tatsache lügt Obama, flankiert von seinen Generälen, (wiederholt) mit der Behauptung, daß "ISIS an Boden verliere". Mit seinen auf dem Display inszenierten Enthauptungen von Christen versorgt der Islamische Staat das entsetzte Weltpublikum wöchentlich mit einem Theater aus Angst und Schrecken. Unterdessen werden die wachsenden Nachschublinien von ISIS im Geheimen von einer Koalition der Willigen finanziert, bewaffnet, beschützt, trainiert und erhalten, die schon immer das Lebenserhaltungssystem des Islamischen Staates war - die US-NATO-israelisch-saudisch-türkischen Regierungen.

Die alliierten Luftangriffe, bestehend aus 15,245 Luftschlägen vom letzten August bis Mai 2015, die angeblich dschihadistische Terroristen vernichteten, haben wahrscheinlich ebenso viele unschuldige Zivilisten und Soldaten, die gegen ISIS kämpften, getötet wie ISIS-Terroristen. Wenn nicht mehr, erzeugen die Bombardierungen und Drohnenangriffe der Vereinigten Staaten neue Gegner aus den Familien der Opfer. Bestimmt sind Obama und das Pentagon sich hierüber völlig im Klaren. Allein dann paßt es in ihre wahre Agenda. Ein Pilot einer F-18 der US Navy bekannte anonym: "Es gab Zeiten in denen ich Gruppen von ISIS-Kämpfern ausmachte, jedoch keine Erlaubnis zum Angriff erhielt." Dieses aufschlußreiche Geständnis gibt einen tiefen Einblick in die Erklärung, warum die geheime US-Agenda einerseits darin besteht den von ihr geschaffenen verbündeten Söldner, ISIS, zu beschützen und andererseits warum die US-Luftangriffe "gescheitert" sind. Das ganze ist eine dämonische Farce, die bei der Verschleierung der wahren Agenda des US-Imperiums, seinen fingierten Krieg gegen den Terror, ein nie endender Antiterrorkrieg gegen die gesamte Menschheit, scheitert.

Haben sie den feindlichen Islamischen Staat je tatsächlich irgendwelche Israelis angreifen oder töten gesehen? Die barbarische Brutalität von ISIS hält globalistische Frontmänner wie Netanyahu nicht davon ab höchst mitleidvolle Jubelrufe an seine verwundeten dschihadistischen Söldner, die in Krankenhäusern auf den Golanhöhen liegen, zu überbringen. Oder das übertriebene, schulterklopfende Lächeln des langjährigen Kriegshetzers McCain mit seinen Kumpeln von ISIS bei einem Fototermin, vor der geheimen Planung der weiteren Weltkriegsstrategie. Es ist zu offensichtlich, daß die von Westen angeheuerte Waffe im Mittleren Osten bald in diesem Sommer in eine Nachbarschaft von Jade Helm in ihrer Nähe kommen wird. Schließlich haben sie das ganze Jahr mit dem mexikanischen Drogenkartell, nur acht Meilen entfernt von der offenen US-Grenze, trainiert. Das unser verräterisches Verbrechersynikat der NWO-Regierung und ihre verbesserte Marke von bösen Terroristen keine fremden Bettgenossen sind, kann niemand erstaunen, der den Kopf zum Denken benutzt.

Gerade als die bröckelnde Fassade, al Qaeda/ISIS als Feind von Amerika, sich nur als eine weitere finstere Propagandalüge erweist, betreten die jüngsten Dämonen der Hölle die Bühne - Rußlands Putin gefolgt von den cyber-hackenden Chinesen, die soeben die persönlichen Kleider des Imperators gestohlen haben (vier Millionen Regierungsangestellte), in einer weiteren verschlissenen Episode des Kalten Krieges, die schnell überkochend vermutlich zu einem totalen nuklearen 3. Weltkrieg führt. Das Ukraine-Debakel war der schlecht verschleierte Versuch eine weitere der abgeleierten Runden des von den Globalisten inszenierten Kalten Krieges einzuläuten.

 
Schon vor Jahrzehnten erschufen die Vereinigten Staaten Osama, um das mächtige Sowjetische Imperium in den 80er Jahren auf dem "Friedhof des Imperiums", Afghanistan, zu bekämpfen und zu schlagen, während im Tausch für die Bewaffnung von Reagans um Freiheit kämpfende Todesschwadronen, die mehr als 200,000 Zentralamerikaner abschlachteten, Kokain für den Drogenhandel des Bush- Clinton-CIA-Synikates floß. Die Versorgung der innerstädtischen Ghettos mit ihrem Krieg gegen Drogen war ein Krieg gegen schwarze Amerikaner, mit dem sie ihre privatisierten Gefängnisse schnell gefüllt haben (über die Hälfte der 2.3 Millionen Menschen in den Gefängnissen der Vereinigten Staaten sind Schwarze, die mehrheitlich wegen Drogendelikten verurteilt wurden). Zweckmäßigerweise hat er auch zwei Fliegen mit einem Crystal-Crack-Brocken erschlagen, indem er einen abhängigen US-Sozialstaat schuf sowie die Entstehung einer florierenden Bandenkultur, alles auf Kosten der Farbigen. Der Krieg gegen den Terror und der Krieg gegen Drogen war der Agenda der Globalisten ungemein dienlich, und obwohl Kritiker einwenden, daß Amerika diese beiden Kriege verloren hat, baben die Globalisten, in Wirklichkeit und aus der üblen psychopathischen Perspektive, mit vollständigen Siegen an beiden "Kriegsfronten" ihre Neue Welt Ordnung gewonnen.

In den 1990er Jahre erwiesen sich Osama und seine Terroristen von al Qaeda bei der "Balkanisierung" Jugoslawiens in dreizehn gescheiterten Staaten erneut als nützlich, während der al Qaeda dazu benutzt wurde um Milliardenprofite aus dem internationalen Opium- und Heroinhandel zu machen und für der Aufbau von US-Militärbasen zur Ausweitung der Konflikte in Nachbarstaaten des Mittleren Osten wie auch denen Osteuropas. Dann freilich hatten Osamas Handlanger ihre größte Zeit während der Geschichte der nützlichen, Oswald-ähnlichen Sündenböcke. Bei dem neokonservativen "Pearl Harbour-ähnlichen Ereignis" und 9/11 genannten Inside Job verloren 3000 Amerikaner ihr Leben, so daß die Kriegsverbrecher Bush und Cheney einen weiteren Punkt in ihrem Schlachtplan vom Regime Change in sieben Nationen abhaken konnten. In der Tat basierte der Irakkrieg auf infam orchestrierten Lügen, die benutzt wurden um Saddams nicht existierende Massenvernichtungswaffen sowie seine nicht existierende Verbindung zum Terrorismus zu entfernen. Sein wirkliches Verbrechen bestand, wie auch das von Gaddafi, in der Ablehnung des Petrodollars. Ein Land zum zweiten Mal durch einen zweiten Busch-Despoten zu zerstören, diente der Absicht ihren lange geplanten Krieg gegen den Terror zu beginnen und dabei die Karte der Nationale Sicherheit zu benutzen, die ebenso die vollständige Demontage der US-Verfassung erlaubte, der mehr als zwei Jahrhunderte alten Rechtsgrundlage Amerikas.

Das alles zeigt so deutlich, daß ihr Manchurian Candidate-Präsident, der mit großen Schritten nach der Pfeife der Globalisten tanzt, die machtergreifende, diktatorische Kontrolle mit dutzenden von Executive Orders auf kriminelle Weise erleichtert hat, rechtzeitig um mit der Jade Helm Operation, als Antwort auf eine bevorstehende Operation unter falscher Flagge, die ihm den Vorwand für die Erklärung des Kriegsrechts liefert, hervorzukommen. Diese drehbuchgemäßen Formeln stehen seit einiger Zeit, für jeden sichtbar an der Wand der Vereinigten Staaten. Aber in diesem Jahr beeilen sich die Globalisten sie zu entfernen, bevor eine stocksaure amerikanische Bevölkerung schließlich aufwacht und damit beginnt zurückzuschlagen. Mit dem Rücken zur Wand aus feuernden Truppen, versuchen aufgewachte US-Bürger aus Selbstverteidigung verzweifelt ihre seit langem verloren gegangene Republik und die einst garantierten Bürgerrechte zurückzuerlangen.

Trotz ihrer Kontrolle über alle sechs Megha-Medienkonzerne (alternativer Link / d. Übers.), die über 90% der Nachrichteninformationen kontrollieren, haben die Globalisten und ihre Marionetten in Washington bemerkt, daß ihren Propaganda- und Desinformationslügen niemand ernsthafte Aufmerksamkeit schenkt und ein wachsender Anteil der US-Bevölkerung die Wahrheit bei alternativen, unabhängigen Medien aus dem Internet sucht. Der Beitritt zur Transpazifischen Partnerschaft, der mit einem schnell ausgeführten Schlag die Vereinigten Staaten ihrer Souveränität und Unabhängigkeit berauben wird, die Abschaffung des Internets als weltweit für alle zugängliche freie und offene Quelle, die Überflutung der Vereinigten Staaten mit mehr illegalen Ausländern und ausgelagerten Arbeitsplätzen und schließlich die Zementierung der Eine-Welt-Regierung in der Neuen Welt Ordnung der Globalisten.

2015 steigerten die Behörden und ihre globalistischen Puppenspieler ihren brutalen Angriff auf die Menschheit mit einer Serie von großen Ereignissen unter falscher Flagge und absichtlich herbeigeführten Entwicklungen zum Schüren von Aufständen. Sie entfesseln größere behördliche Waffen und Streitkräfte gegen das amerikanische Volk und benutzen, wie so oft, die Schwarzen als ihre zu schikanierenden Ziele zur Auslösung von Aufständen und bürgerlichen Unruhen, die dann als geeigneter Vorwand für die Entsendung der Nationalgarde und des US-Miliärs dienen, die jederzeit bereit sind aus andauernden Übungen größeren Umfangs einen kompromißlosen Rassenkrieg zu führen. Es ist klar, daß George Soros bei den Ereignissen in St. Louis im vergangenen Jahr Agitatoren für die Eskalation der Gewalt bezahlt hat und auch in Baltimore, in diesem Jahr, wo es mehr gesicherte Beweise dafür gibt, daß kommunale-, staatliche- und Bundesbehörden den Aufstand willentlich anstifteten, um stärkere Waffen und größere Truppen auffahren zu können.

Das wiederholte sich auch in Charlston, South Carolina im letzten Monat, wo neun Afroamerikaner angeblich von einem angeblich rassistischen weißen Handlanger, unter Drogen von Big Pharma, mit einer Pistole des Kalibers 45 niedergeschossen worden sind, was nur als weiteres inszeniertes Ereignis in einem weiteren zu offensichtlichen Bemühen um den Beginn eines Rassenkrieges erscheint. Beachten sie die umgehend bekannte Vita des Tatverdächtigen, sein gefälschtes Foto mit dem darübergesetzten Apartheit-Patch aus Südafrika, seine schwarzen Freunde auf Facdbook, die von Obama unmittelbar an die angeblichen Hinterbliebenen gezahlten 29 Millionen Dollar, das Fehlen von Emotionen und Trauer bei anscheinend einstudierten Interviews unmittelbar nach der Tat, die kirchliche Moralpredigt am Tatort wenig später als drei Tage danach, die Verbindung des angeblich getöteten Senators zu Hillary-in-town und die zeitgleiche Aufstandsbekämpfungsübung der Polizei, die dann tatsächlich einschritt (genau wie bei 9/11, dem Boston Marathon Bombing und vermutlich dem bevorstehenden Jade Helm 15). Es kommt dahin, daß jede große Nachrichtenmeldung aus nur einer weiteren falschen Flagge besteht, jeder Beitrag der Produktionen wird vorhersehbar schäbiger (z.B. Oklahoma City Bombing, 9/11, Sandy Hook, Boston Marathon Bombing), mit wiederholt benutzten, angeheuerten Krisen-Schauspielern ergänzt und wirft dutzende Fragen auf, welche die offiziellen Darstellungen niemals beantworten.

Auf dieselbe Weise, mit der die Regierungen al Qaeda/ISIS für die Propaganda ihres staatlich gesponsorten Terrors benutzen, haben die Regierungen hier eine militarisierte Polizeistaat-Armee aufgebaut, um Kriege zur Aufstandsbekämpfung gegen das amerikanische Volk zu führen. Ihre anvisierten Gegner sind farbige Menschen, sämtliche Militärveteranen, aber insbesondere jene, die vor kurzem im Ausland Menschen erschossen haben, Waffenbesitzer, Aktivisten, Verfassungsrechtler, Mitglieder der Tea Party, Christen, Prepper, Abtreibungsgegner, Home-Schooler und eigentlich alle, selbst vage Kritiker der Kriminellen in Washington. Bush II sagte es mit anderen Worten: "Entweder seid ihr mit uns oder ihr seid gegen uns", wobei mit uns die verräterischen Regierungen, ihre GESTAPO-Nazis der Homeland Security, die Executive und das Militär, als designierte Schergen der Globalisten gemeint sind, die den Auftrag haben jeden amerikanischen Mitbürger zu ermorden oder wegzusperren, der auf einer wachsenden Big Brother-Liste steht, die mehr als 8 Millionen "potentielle Bedrohungen umfaßt". Diese Zahl ist nun mehr als sieben Jahre alt, weshalb bei der hoch invasiven Überwachung aller unserer Bewegungen durch die NSA kein Zweifel daran besteht, daß diese Liste der potentiellen Bedrohungen exponentiell gewachsen ist.

Das Ende des Posse Comitatus Gesetzes von 1878, das dem US-Militär den Einsatz bei inneren Angelegenheiten verbot, war mit dem National Defense Authorisation Act von 2012 besiegelt. Die unbeschränkte Inhaftierung gesetzestreuer US-Bürger kommt als nächstes. Alle Amerikaner, die nicht Teil des elitären Apparats des Sicherheitsstaates sind, werden in einen Topf geworfen und zum Feind erklärt, "nutzlose Esser", die auf einem überbevölkerten Planeten, der laut Bill Gates und seinen Kumpanen um 6,5 Millionen Menschen ausgedünnt werden muß, wertvollen Platz belegen und kostbare Energieressourcen verschwendenden. Das ist wozu das Leben auf dem Planeten Erde und in dem alles-andere-als-freien Amerika degeneriert ist, auf seinem Weg zu einem Orwellschen Alptraum von einer Eine-Welt-Regierung, die trauriger- und tragischerweise bereits jetzt vorhanden ist.

Und nun, da die Weltbühne über das letzte Jahrhundert von zielstrebigen Globalisten und ihren Marionetten minutiös darauf vorbereitet worden ist, ist die Urknalltheorie bereit zu explodieren und wurde nur allzu real. Der Wettlauf nach Armageddon fährt fort sich mit beispiellosen, andauernden Kriegsvorbereitungen in nie gekanntem Ausmaß, das praktisch die Mehrheit der Nationen der Erde einschließt, zu manifestieren. Zusätzlich zur Operation Jade Helm 15, die nun in 10 Staaten bis Mitte September stattfindet, und Kanadas bereits absolvierter und von britischen sowie US-Truppen unterstützen Operation, Maple Resolve, findet nun vom 4. bis zum 19. Juli die Operation Talisman Saber 15 statt. Sie umfaßt eine massives Militärmanöver im Pazifischen Ozean von Australien sowie den VS und besteht aus 33.000 Soldaten. 21 Schiffe, über 200 Flugzeuge, ein Flugzeugträger und 3 Unterseeboote nehmen an dieser, alle zwei Jahre stattfindenden Übung, die sich über Pearl Harbour, San Diego, Viginia und Guam erstreckt, teil.

Hinsichtlich Chinas enormer Rüstungsexpansion, seinem machtvollen Auftreten im pazifischen Raum und den wachsenden Spannungen über die Hegemonie der Vereinigten Staaten, gab China, unter der Angabe der Koordinaten seiner Hoheitsgebiete, eine explizite Warnung heraus, sich seinen militärischen Außenposten nicht zu nähern. Chinas größtes Militärmanöver, Crossing 2015, endete gerade vor einer Woche in der Wüste Gobi im Westen von China mit der Abschlußplanung seiner Kriegsfähigkeit. In der Zwischenzeit ereignete sich ein andauerndes Vorkriegsgeplänkel in der eisfreien, erdölreichen Arktischen See zwischen dem US-NATO- und russischen Verbänden. Auch die NATO-Manöver vor Rußlands Haustür, die Vereinigten Staaten rüsten die Ukraine mit umfangreichen Waffenlieferungen aus und entsenden US-Militärpersonal in diese in den Krieg gerissene Nation, sind eine unheilvolle Kriegsbedrohung für Europa. Kein Zipfel der Erde einschließlich des Weltraums scheint vor dem drohenden Weltkrieg geschützt zu sein.

Während sich die globalen Machtverhältnisse rasant von West nach Ost verschieben, das Kartenhaus der westlichen Wirtschaft seinem totalen Zusammenbruch entgegen wippt und der Planet vor einschlagenden Kometen und Meteoren sowie vor dem darauf folgenden globalen Klimachaos in Anspannung ist, stellen sich weltweit militärische Kräfte des Ostens und des Westens eifrig und fieberhaft in realitätsnahen Manövern auf, als würden sie sich in den letzten Vorbereitungen für den Ausbruch eines drohenden 3. Weltkriegs wappnen. Es scheint sich der perfekte Sturm auf dem geopolitischen Schachbrett zusammenzubrauen.

Währenddessen hat das Kapital des District of Columbia, als Teil seines Plans zur "Kontinuität der Regierung", operative Maßnahmen zur Verlegung seiner Zentrale nach Denver getroffen, denn die globale Elite hat sich seit Jahrzehnten lange auf diesen drohenden Tag der Abrechnung vorbereitet und großzügige unterirdische Bunker, Städte und ausgeklügelten Transportsysteme erbaut.

Ähnlich Bush II und dem, in seiner Arroganz bei dem auf diesem Flugzeugträger aufgezeichneten, voreilig gefeierten Sieg im Irakkrieg, scheinen all die globalistischen Irren, ihre Handlanger in den Regierungen und Heerscharen übereifriger Christen die Wiederkunft Christi zu erwarten und "Leg' los!" zu skandieren sowie, eine Minute vor Mitternacht bevor die Glocken den Jüngsten Tag einläuten, im Wahn zu den Klängen von Barry Maguires "Eve of Destruction" zu tanzen.


*******


Joachim Hagopian ist Absolvent von West Point und ehemaliger Offizier der US Army. Aufgrund seiner einzigartigen Erfahrung hat er hat ein Manuskript mit dem Titel, “Don’t Let The Bastards Getcha Down” verfaßt. Darin  untersucht und beleuchtet er die internationalen Beziehungen der Vereinigten Staaten, Herrschaftsstrukturen und Belange der nationalen Sicherheit. Nach seinem Militärdienst hat er einen Masterabschluß in klinischer Psychologie erlangt und war über 25 Jahre als zugelassener Psychologe auf dem Gebiet der mentalen Gesundheit tätig.  Derzeit widmet er sich dem Schreiben und betreibt einen Blog unter http://empireexposed. blogspot. com/. Auch ist er regelmäßiger Autor bei Global Research und angeschlossener Kolumnist bei Veterans Today.

 
Quelle: http://empireexposed.blogspot.de/2015/07/the-globalists-are-racing-to-world-war.html


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Donnerstag, 16. Juli 2015

Die verlorene Chance in Griechenland - Paul Craig Roberts

von Paul Craig Roberts
übersetzt von wunderhaft


15. Juli 2015
Syriza hat der Gelegenheit der Rettung Griechenlands durch einen Austritt aus der EU den Rücken gekehrt. Die Kosten dieses Versagens reichen weit über die griechische Politik wie auch der Wirtschaft des Landes hinaus. Syrizas Versagen bedroht die Souveränität der EU-Mitgliedstaaten ebenso wie deren Sozialsysteme. Weit wichtiger, eine Gelegenheit, den 3. Weltkrieg durch die Entflechtung aus der NATO zu verhindern, ist verworfen worden.

Der Zusammenbruch von Syriza eine Woche nach dem Erhalt der starken Unterstützung bei dem Referendum durch das griechische Volk wartet auf eine Erklärung. Ich zweifle daran, daß Syriza sich so lange behauptet hätte, wie sie es tat, wenn der Premierminister sich, wie frühere griechische Regierungen, den Ausverkauf des Volkes beabsichtigt hätte. Der Ausverkauf durch Syriza, kurz nach dem Sieg des Referendums, der ihre Position bei der Konfrontation mit der Troika enorm gefestigt hatte, ergibt keinen Sinn, zumal ein Mitglied der Troika, der IWF, Zweifel an der harten Haltung der Troika geäußert hatte. Möglicherweise wurden Drohungen ausgestoßen, welche die Stimme des griechischen Volkes kastrierten.


Dr. Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister und Mitherausgeber des Wall Street Journal. Er war Kolumnist für Business Week, Scripps Howard News Service und Creators Syndicate. Er hatte viele Universitätsprofessuren inne. Seine Internet-Kolumnen genießen weltweites Ansehen. Roberts letzte Bücher sind The Failure of Laissez Faire Capitalism and Economic Dissolution of the West und How America Was Lost.


Quelle: http://www.paulcraigroberts.org/2015/07/15/lost-chance-greece/


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Samstag, 4. Juli 2015

Pentagon veröffentlicht "2015 Strategy", eine Blaupause für die Weltherrschaft

von Mike Whittney
übersetzt von wunderhaft


3. Juli 2015
Am Mittwoch veröffentlichte das Pentagon seine 2015 Military Strategy, eine 24-seitige Blaupause über die Weltherrschaft durch militärische Gewalt. Während die Sprache des Berichtes feiner und weniger hetzerisch ist als in ähnlichen Dokumenten aus der Vergangenheit, bleibt der Entschluß, US-Interessen durch den einseitigen Einsatz äußerster Gewalt zu verfolgen, der Eckstein der neuen Strategie. Leser werden nicht einen Hinweis auf Gewissensbisse wegen der gewaltigen Zerstörung und den Verlust von Leben finden, welche die Vereinigten Staaten in Ländern verursacht haben, die nicht den Hauch einer Bedrohung für die Nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten dargestellt haben. Statt dessen spiegelt der Bericht die stählerne Entschlossenheit seiner Autoren und Bestandteile der Elite, um das Gemetzel und den Aderlaß fortzusetzen, bis alle potentiellen Rivalen getötet oder beseitigt worden sind, bis zu jener Zeit, in der Washington davon überzeugt ist, daß seine Kontrolle über die Hebel der globalen Macht nicht in Frage gestellt werden kann.

Wie zu erwarten war, verbirgt die NMS ihre feindlichen Absichten hinter dem irreführenden Begriff der "Nationalen Sicherheit". Die Vereinigten Staaten beginnen keine Angriffskriege gegen unbescholtene Staaten, die im Besitz großer Mengen von Bodenschätzen sind. Nein. Die Vereinigten Staaten schaffen bloß "Voraussetzungen für Sicherheit" zum "Schutz der Heimat" und zum "Fortschritt der Nationalen Interessen". Wie könnte jemand schließlich daran Kritik üben, haben die VS nicht erst versucht Frieden und Demokratie nach Afghanistan, Irak, Libyen und nun nach Syrien zu bringen?

Im Vorwort des Vorsitzenden bemüht sich der Joint Chiefs of Staff, Gen. Martin Dempsey, das amerikanischen Volk auf eine Zukunft endloser Kriege vorzubereiten:
"Künftige Konflikte werden schneller auftreten, länger andauern und auf einem technisch viel anspruchsvolleren Schlachtfeld geführt. ... Wir müssen im Stande sein uns an neue Bedrohungen schnell anzupassen, während wir den komparativen Vorteil gegenüber den traditionellen Bedrohungen aufrechterhalten ... Die Anwendung von militärischer Gewalt gegen staatliche Bedrohungen unterscheidet sich sehr von der Anwendung militärischer Gewalt gegen nichtstaatliche Bedrohungen. Wir werden eher ausgedehnten Feldzügen gegenüberstehen als Konflikten, die schnell zu lösen sind ... diese Kontrolle der Eskalation wird schwieriger und wichtiger."
(Document: 2015 U.S. National Military Strategy, USNI News)
Krieg, Krieg und noch mehr Krieg. Das ist die Vision des Pentagons für die Zukunft. Anders als Rußland oder China, die einen Plan für eine asiatisch-europäische Freihandelszone (Seidenstraße) haben, der Arbeitsplätze schafft, wichtige Infrastruktur verbessert und den Lebensstandard erhöht, sehen die Vereinigten Staaten ausschließlich Tod und Zerstörung voraus. Washington hat keine Strategie für die Zukunft, keine Vision für eine bessere Welt. Es gibt nur Krieg - asymmetrischen Krieg, technologischen Krieg, Präventivkrieg. Die gesamte politische Klasse und ihre Zahlmeister aus der Elite unterstützen einhellig die Herrschaft durch Waffengewalt. Das ist die unweigerliche Bedeutung dieses Dokuments. Die Vereinigten Staaten beabsichtigen ihren unsicheren Zugriff auf die globale Macht durch den Gebrauch ihres größten Vermögens zu erhalten - ihr Militär.

Und wen haben sie aufs Korn genommen? Lesen sie diesen Auszug eines Artikels der Defense News:
"Im Besonderen nennt die Strategie Iran, Rußland und Nord Korea als aggressive Bedrohungen für den Weltfrieden. Es erwähnt außerdem China, beginnt dieses Kapitel jedoch bemerkenswerterweise mit der Aussage, daß die Obama-Administration "Chinas Aufstieg unterstützen und es ermutigen will ein Partner für die internationale Sicherheit zu werden" und fährt damit fort die Rolle Chinas als wirtschaftlicher Bündnispartner mit der eines regionalen Wettbewerbers zu verknüpfen.
"Von keiner dieser Nationen wird angenommen, daß sie den direkten militärischen Konflikt mit den Vereinigten Staaten oder unseren Bündnispartnern suchen", so der Bericht. "Nichtsdestotrotz gibt jede von ihnen Grund zu ernsthaften Sicherheitsbedenken, denen die internationale Gemeinschaft miteinander in Form von gemeinsamer Politik, Informationsaustausch und des koordinierten Handelns begegnet."
(Pentagon Releases National Military Strategy, Defense News)
Haben sie den letzten Teil gelesen?  "Von keiner dieser Nationen wird angenommen, daß sie den direkten militärischen Konflikt mit den Vereinigten Staaten oder unseren Bündnispartnern suchen", so der Bericht. Nichtsdestotrotz gibt jede von ihnen Grund zu ernsthaften Sicherheitsbedenken..."

Mit anderen Worten will keines dieser Länder die Vereinigten Staaten bekämpfen, aber die Vereinigten Staaten wollen sie bekämpfen. Und die US fühlen sich berechtigt einen Krieg gegen diese Länder zu beginnen, ja, weil sie entweder enorme Ressourcen kontrollieren, große Industriekapazitäten besitzen, eine Region der Welt besetzten, welche für die US von geopolitischem Interesse ist oder weil sie sich schlicht ihre eigene souveräne Unabhängigkeit erhalten wollen, was in der Tat ein Verbrechen ist.

Laut Dempsey begründen all diese fadenscheinigen Ausreden die Berechtigung für Konflikte, hauptsächlich weil sie für die Vereinigten Staaten "ernsthafte Sicherheitsbedenken darstellen", was bedeutet, daß sie die Rolle der US als der Welt einzige Supermacht untergraben.

Das NMS widmet seine besondere Aufmerksamkeit Rußland, Washingtons Lieblingsfeind des Monats, das die Unverfrorenheit besaß seine Sicherheitsinteressen nach einem vom State Departement unterstützten Staatsstreich in der benachbarten Ukraine zu verteidigen. Hierfür muß Moskau bestraft werden. Hierzu aus dem Bericht:
"Einige Staaten versuchen jedoch, Schlüsselaspekte der internationalen Ordnung zu revidieren, und handeln in einer Weise, die unsere nationalen Sicherheitsinteressen bedroht. Während Rußland zu ausgewählten Sicherheitsbereichen, wie der Drogenbekämpfung und der Terrorismusbekämpfung, beigetragen hat, hat es ebenso wiederholt gezeigt, daß es die Souveränität seiner Nachbarn nicht respektiert und gewillt ist Gewalt für die Erreichung seiner Ziele anzuwenden. Rußlands militärische Aktionen unterminieren die regionale Sicherheit direkt und durch Stellvertreterkräfte. Diese Handlungen verletzen zahlreiche Vereinbarungen, die Rußland unterzeichnet und sich hierdurch zur Einhaltung internationaler Normen verpflichtet hat."
(2015 NMS)
Rußland ist ein Bösewicht, weil Rußland sich geweigert hat still zu halten, während die Vereinigten Staaten die ukrainische Regierung stürzten, einen Handlanger der US installierten, einen Bürgerkrieg zwischen verschiedenen Fraktionen herbeiführten, Neo-Nazis in Machtpositionen der Sicherheitsdienste erhoben, die Wirtschaft in Insolvenz und Ruin gestürzt und ein CIA-Hauptquartier in der Hauptstadt errichtet hat, um das ganze Schützenfest anzuleiten. Deshalb ist Rußland böse und muß bestraft werden.

Aber bedeutet das, daß Washington ernsthaft einen Krieg mit Rußland in Erwägung zieht?

Hier ist ein Auszug aus dem Dokument, das dabei hilft Klarheit in die Angelegenheit zu bringen:
"In der vergangenen Dekade bestanden unsere Feldzüge hauptsächlich in Operationen gegen gewaltsame extremistische Netzwerke. Jedoch werden wir in absehbarer Zukunft größere Aufmerksamkeit auf staatliche Akteure richten müssen. Sie erlangen zunehmend die Fähigkeit die regionale Bewegungsfreiheit anzufechten und bedrohen unsere Heimat. Besonders besorgniserregend ist die Ausbreitung von ballistischen Raketen, Präzisionsschlagtechnologien, unbemannten Systemen, Weltraum- und Cyberfähigketen und Massenvernichtungswaffen, die zur Bekämpfung der militärischen Überlegenheit der Vereinigten Staaten konstruiert worden sind und deren Zugriff weltweit verkürzt ist."
(2015 NMS)
Für mich klingt das als haben Washingtons Bosse ihre Beschlüsse bereits gefaßt. Rußland ist somit der Feind. Rußland muß bekämpft werden. Wie sonst würde man "gegen einem revisionistischen Staat vorgehen" der "unser Heimatland bedroht"?

Natürlich mit Daisy Cutters. Wie jeder andere auch.

Die NMS stellt eine Wäscheliste mit Begründungen für den Beginn von Kriegen gegen (imaginäre) Gegner der Vereinigten Staaten bereit. Tatsache ist, daß das Pentagon hinter jeder Ecke Geister sieht. Ob beim Thema neue Technologien, "demographischer Wandel" oder kulturelle Unterschiede; sie alle werden als potentielle Bedrohung von Interessen der Vereinigten Staaten wahrgenommen, insbesondere alles was mit dem "Wettbewerb um Ressourcen" in Verbindung steht. An dieser verzerrten Realitätsbetrachtung, sieht man wie die Invasion des Irak mit der Begründung gerechtfertigt wurde, daß Sadams Kontrolle über die enormen Ölreserven des Irak eine direkte Herausforderung der US-Hegemonie darstellte. Natürlich mußte Sadam entfernt und über eine Million Menschen ermordet werden, um die Dinge richtig zu stellen und die Welt wieder in Balance zu bringen. Das ist die vorherrschende Ansicht der Nationalen Militärstrategie, die besagt, was immer die Vereinigten Staaten tun ist in Ordnung, weil es die Vereinigten Staaten sind.

Leser sollten nicht erwarten etwas Neues in der NMS zu finden. Das ist alter Wein in neuen Schläuchen. Das Pentagon hat die Bush-Doktrin kaum verändert während sie ihre Rhetorik entschärfte. Es besteht keine Notwendigkeit die Leute mit Gesprächen über Unilateralismus, Bevorrechtung, das Herunterspielen von internationalem Recht oder nicht provozierten Aggressionen in Angst und Schrecken zu versetzen. Dennoch weiß jeder, daß die Vereinigten Staaten tun was immer zur Hölle sie tun wollen, um das Imperium intakt zu halten. Die 2015 National Military Strategy bestätigt diese traurige Tatsache nur.


MIKE WHITNEY lebt in Washington state. Er ist Mitarbeiter an Hopeless: Barack Obama and the Politics of Illusion (AK Press). Hopeless ist auch als Kindle edition erhältlich. Er ist unter fergiewhitney [at] msn.com erreichbar.


Quelle: http://beta.counterpunch.org/2015/07/03/the-pentagons-2015-strategy-for-ruling-the-world/


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Donnerstag, 2. Juli 2015

Vladimir Putin über Frankreich und Europa: "Die NATO-Mitgliedstaaten haben ihre Souveränität aufgegeben"

von Sayed Hasan
übersetzt von wunderhaft


27. Juni 2015
"Wie sie wissen, ist die moderne Welt, besonders die westliche Welt, hochgradig monopolisiert und viele Länder des Westens haben, ob sie das hören wollen oder nicht, freiwillig einen beachtlichen Teil ihrer Souveränität aufgegeben. Zum Teil ist dies das Resultat der Blockpolitik. Gelegentlich ist es sehr schwierig für uns sich mit ihnen in geopolitischen Fragen zu einigen. Es ist schwer mit Leuten eine Einigung zu erzielen, die, aus Angst von den Amerikanern abgehört zu werden, selbst zu Hause flüstern. Das ist kein Witz oder eine Redewendung."
(Vladimir Putin)

Vladimir Putin verurteilt die Unterwürfigkeit von Frankreich und Europa gegenüber den Vereinigten Staaten immer unverhohlener, ob im Fall des Abhörens französischer Führungskräfte oder dem der Mistral-Schiffe.

Die Veröffentlichung von Dokumenten durch WikiLeaks, die das Abhören von drei französischen Präsidenten durch die Vereinigten Staaten belegen, war seit den Enthüllungen Edward Snowdens ein offenes Geheimnis. Weit davon entfernt gegen die unverhohlene Verletzung der Souveränität Frankreichs zu protestieren, welche das Abhören seiner höchsten Führungskräfte darstellt, beeilte sich die unsere Regierung diesen Skandal zu vertuschen, wie es von Lavrow und Putin erwartet worden war. Erinnern wir uns daran, daß Frankreich sich im Jahr 2013 selbst damit rühmte Edward Snowden kein Asyl zu gewehren, und das es illusionär ist anzunehmen, daß diese Enthüllungen irgend etwas ändern könnten: das offizielle Frankreich kann nichts anderes tun als Julian Assanges Bitte pauschal abzuweisen.

Durch die Verweigerung der Auslieferung von zwei Hubschrauberträgern, die von Rußland bestellt und bezahlt worden sind, ist Frankreich als verläßlicher Wirtschaftspartner und Waffenlieferant international ebenso blamiert wie in Verruf gebracht. Der unbeholfene Vorwand der Ukraine-Krise und der vermeintlichen russischen Intervention, die von einem Land verursacht wurde, das  Terroristen der Al-Nusra (für die es sich rechtfertigt) bewaffnet und den Sturz (sogar der Ermordung) des legitimen syrischen Staatsoberhauptes in der Syrien-Krise fordert, offenbart das Ausmaß an Heuchelei und Schamlosigkeit der französischen Regierung und ihre Unterwerfung unter das amerikanische Diktat. Insbesondere seit genau diese Regierung Verträge über umfangreiche Waffenlieferungen mit den barbarischen Regimes in Quatar und selbst mit Saudi Arabien beschlossen hat, die in dem illegalen und kriminellen Krieg im Jemen beteiligt sind.
Während das Handelsvolumen zwischen den US und  Rußland wächst, sind ihre europäischen Verbündeten gezwungen Moskau mit Sanktionen zu belegen und allein unter deren erheblichen Auswirkungen zu leiden: folglich hat Vladimir Putin das russische Lebensmittelembargo für europäische Produkte um ein weiteres Jahr verlängert (Ähnlich wie im Iran / Anm. d. Übers.).

Kürzlich sagte Vladimir Putin zu Charlie Rose, einem bekannten amerikanischen Fernsehmoderator, auf die Frage ob Rußland wirklich Respekt erwartet hat (in der Tat, welch absurde Idee):
"Wissen Sie, ich höre das andauernd: Rußland will respektiert werden. Wollen Sie das nicht auch? Wer will das nicht? Wer möchte schon gedemütigt werden? Das ist eine merkwürdige Frage. Als handle es sich um ein ausschließliches Recht - Rußland fordert Respekt."
Auf diese rhetorische Frage antworten unsere französischen Machthaber ohne zu zögern mit "ja" und flüstern aus Angst vor Abhöranlagen (und Mikrophonen) weiterhin in ihren eigenen Häusern.
Anstatt einer Annäherung mit Rußland, zeigt sich ein historischer Partner besorgt um die Achtung der Staaten und ihre Souveränität, zumal gegenüber einer aufstrebenden Großmacht und Meister in der Verteidigung des internationalen Rechts. Frankreich und Europa ziehen es vor sich den Vereinigten Staaten zu unterwerfen - an die in unaufhaltsamem Niedergang befindliche Supermacht ketten sie ihr Schicksal. Es ist einfach sich die Abneigung vorzustellen, welche die russischen Eliten, trotz ihrer Professionalität, für unsere unrühmlichen Machthaber empfinden müssen. Wahrscheinlich beschloß Putin, wegen der steigenden Zunahme dieses Gefühls bei ihren eigenen Bevölkerung, sich direkt an diese zu wenden.

Die einst arrogante Eroberungs- und Kolonialmacht und spätere souveränistisch gaullistische Republik ist nun in den Status einer amerikanischen Subkolonie abgestiegen, deren Unabhängigkeit und nationale Interessen regelmäßig verletzt und zertrampelt wird, von den vaterlandslosen, rückgratlosen Machthabern in Paris, die sich wiederholt des Hochverrats schuldig gemacht haben (verworfen, zu ihrem Glück) ebenso wie von den imperialistischen Falken in Washington.

Selbst ein Staat wie Algerien, einer, von einem korrupten und rückschrittlichen Militärregime geführten, ehemals französischen Kolonie, hat schließlich Machthaber, die, aus Sorge um ihre nationalen Interessen, jegliche Beteiligung an der saudisch-amerikanischen Koalition gegen den Jemen verweigern, während Hollandes Frankreich bereit war vergnügt in einen neuen Kreuzzug gegen Syrien zu ziehen, der den 3. Weltkrieg hätte auslösen können. Man möchte, um einen Ausdruck von Norman Finckelstein zu benutzen, fragen, warum Prostituierte einen schlechten Ruf haben... Willkommen in der Kleingeistkratie!


Aus dem Französichen übersetzt von Jenny Bright
Copyright Sayed Hasan, 2015



Mitschriften

Vladimir Putin über das Abhören von französischen Präsidenten. Dieser Skandal wird unterdrückt werden. (englische Untertitel)

Lagebesprechung der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates der russischen Föderation vom 25 Juni 2015

Quelle: http://en.kremlin.ru/events/president/news/49766




Mitschrift:

Der Präsident Rußlands, Vladimir Putin: Guten Tag, Kollegen.

Herr Lavrov wird uns über die Konsultationen in Paris berichten. Lassen Sie uns hiermit beginnen. Bitte, Herr Lavrov.

Außenminister, Sergej Lavrov: Im Großen und Ganzen waren sie nicht nutzlos, weil das Hauptergebnis, trotz einiger Rangeleien während der Diskussion, in der Anerkennung der Tatsache bestand, daß es keine Alternative zu der vollständigen Einhaltung des Minsker Abkommens gibt. Zunächst und tonangebend ist die Anerkennung der Tatsache durch unsere deutschen und französischen Partner, daß der überwiegende Teil der Minsker Bestimmungen durch direkten Dialog zwischen den Behörden in Kiew, Donetsk und Lugansk umgesetzt werden muß.
Ich kann sagen, daß wir alle Probleme geklärt haben, weil dies direkt von der Kontaktgruppe und den hierfür geschaffenen Untergruppen getan werden sollte. Detaillierter werde ich hierzu später mehr berichten, jedoch wurde am Tag unseres Treffens ein Bericht über das Abhören [französischer Machthaber durch die Vereinigten Staaten] veröffentlicht, was zu einem Anstieg von Unruhen in Frankreich führte und so unsere Aufmerksamkeit ablenkte.

Vladimir Putin: Wie wird dieser Skandal enden?

Außenminister Sergej Lavrov:  Ehrlich gesagt denke ich, daß Deutschlands Beispiel [das Abhören deutscher Machthaber durch US Geheimdienste] die Antwort gibt: ich denke, daß beide Seite den Skandal vertuschen und vergessen werden.

Vladimir Putin: Das könnte geschehen.

[]



Putin verurteilt die Unterwürfigkeit Frankreichs: "Wir werden auch ohne Mistral überleben" (englische Untertitel)

Direktverbindung zu VladimirPutin - 16. April 2015

Quelle: http://en.kremlin.ru/events/president/news/49261   

 



Mitschrift:

[...]




   
Olga Ushakova: Eine weitere Frage aus dem Publikum - diesmal aus dem Gruppe von Dmitry Shchugorev.

Dmitry Shchugorev: Wir haben Dmitry Abzalov hier, den Präsidenten des Center for Srategic Communications. Bitte fahren Sie fort.

Dmitry Abzalov: Guten Tag, Herr Putin. Ich habe diese bohrende Frage nach den Mistral Schiffen. In dieser Woche wurde das zweite Schiff erprobt und im der französichen Werft belassen. Wie stehen die Aussichten? Werden wir auf eine Auslieferung der Schiffe drängen? Werden wir die Rückzahlung fordern? Im Allgemeinen, wie wird unsere militärische und wirtschaftliche Partnerschaft, insbesondere mit der Europäischen Union und Frankreich, nach den Geschehnissen vor einem Jahr aussehen.

Vladimir Putin: Die Weigerung die Schiffe auszuliefern, ist unter dem bestehenden Vertrag tatsächlich ein schlechtes Zeichen. Jedoch ist es, um ehrlich zu sein, von geringer Bedeutung für unsere Verteidigungsfähigkeit. Wir unterzeichneten diese Verträge hauptsächlich um unsere Partner zu unterstützen und ihrer Werft Arbeit zu geben. Wir hatten geplant die Schiffe in Fernost einzusetzen. Es ist für uns nicht von entscheidender Bedeutung.

Jedoch glaube ich, daß die Machthaber in Frankreich - und die französische Bevölkerung im Besonderen - ehrenhafte Menschen sind und uns das Geld zurückgeben werden. Wir werden nicht einmal Sanktionen oder exorbitante Strafzahlungen fordern, aber wir verlangen die Rückerstattung sämtlicher Kosten. Das bedeutet gewiß, daß die Verläßlichkeit unserer Partner - die als aktive Mitglieder des militärisch-politischen Blocks, in diesem Fall der NATO, agieren, einiges an Souveränität verloren haben - gelitten hat und nun in Frage steht. Sicherlich werden wir das bei unserer weiteren militärischen und technischen Zusammenarbeit berücksichtigen.

Kirill Kleymenov: Unsere Partner mögen meinen, daß dies ein einfacher Weg war um davonzukommen.

Vladimir Putin: Schon gut, wir werden es überleben.



[…]




Vladimir Putin an die Völker des Westens: Rußland ist keine Imperialmacht, die Vereinigten Staaten spionieren NATO-Mitglieder aus (englische Untertitel)

Rede von Vladimir Putin über die Integration der Krim zu Rußland, 18. März 2014 - Mit einem Rückblick auf diese Intervention vom 22. April 2014





Mittschrift:

[…]


Heute möchte ich mich an das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika wenden, das seit der Gründung seiner Nation und der Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung, stolz darauf gewesen ist die Freiheit über alles andere zu stellen. Handelt es sich bei dem Wunsch der Einwohner der Krim, frei über ihr Schicksal zu bestimmen nicht um einen ebensolchen Wert? Bitte verstehen Sie uns.
Ich glaube, daß uns die Europäer, in erster Linie die Deutschen, auch verstehen werden. Lassen Sie mich daran erinnern, daß im Verlauf der Konsultationen über die Vereinigung von Ost- und Westdeutschland, auf Expertenebene und trotz ihres hohen Niveaus, einige Nationen, die damals Deutschlands Bündnispartner waren und es heute noch sind, die Idee der Vereinigung nicht unterstützt haben. Unsere Nation jedoch hat dennoch den aufrichtigen, unaufhaltsamen Wunsch der Deutschen nach nationaler Einheit unterstützt. Ich bin zuversichtlich, daß sie das nicht vergessen haben und erwarte, daß die deutschen Bürger das Verlangen der Russen nach der Wiederherstellung der Einheit des historischen Rußland ebenfalls unterstützen.

Ich möchte mich an Volk der Ukraine wenden. Ich wünsche aufrichtig, daß Sie uns verstehen: wir wollen sie in keiner Weise schädigen oder Ihr Nationalgefühl verletzen. Wir haben Ihre territoriale Integrität jederzeit respektiert, anders als die, welche die Einheit der Ukraine für ihre politischen Ambitionen geopfert haben. Sie protzten mit Slogans über die Größe der Ukraine, jedoch sind sie diejenigen, die alles daransetzten um die Ukraine zu spalten. Die derzeitige zivile Pattsituation ist völlig in ihrem Sinn. Ich möchte, daß Ihr mir zuhört, liebe Freunde. Glaubt jenen nicht, die wollen, daß Ihr Rußland fürchtet und behaupten, daß andere Regionen der Krim folgen werden. Wir wollen die Ukraine nicht teilen; wir brauchen das nicht. Was die Krim angeht, war sie und wird sie ein Land Russlands, der Ukraine und das der Krim-Tataren bleiben.
Ich wiederhole, so wie es seit Jahrhunderten war, wird sie die Heimat für alle sein, die dort leben. Was sie nie sein und tun wird, ist in Banderas Fußstapfen zu treten.


[…]



Direktverbindung zu VladimirPutin – 17. April2014

Mitschrift:

[…]


Kirill Kleymenov: Aber bevor ich [zu unserem Korrespondenten in Deutschland] weitergebe, möchte ich Sie bitten zu der Rede zurückzukehren, die wir ganz am Anfang erörtert haben, die Sie vor der Unterzeichnung des Vertrages über die Annektion der Krim und Sevastopol an Rußland hielten.   haben (Gemeint war vermutlich der Begriff "Separation" / Anm. d. Übers.). Viele Menschen waren sehr von ihr beeindruckt und haben sie mit Ihrer Münchener Rede verglichen.  Sie nannten sie sogar Ihre beste Rede.

Ich möchte Sie fragen, warum Sie diese Rede gehalten haben. Erstens hat sie das Protokoll nicht erfordert und zweitens war das Format sehr unüblich - Sie haben sich an Völker gewandt anstatt an Staaten oder Regierungen.

Vladimir Putin: Das Format war aufgrund der Wichtigkeit der Veranstaltung und der Situation gewählt. Das ist eine unübliche Veranstaltung im Leben unseres Volkes, unseres Landes und unseres Staates. Daher hielt ich es für meine Pflicht  mich an die Bundesversammlung und die Völker der Russischen Föderation in Anwesenheit von Mitgliedern der Staatsduma sowie des Rates der Föderationsrates zu wenden. Dies ist der erste Punkt. 

Zweitens. Warum richtete sich die Rede an die Bevölkerung anderer Länder anstatt an deren Regierungen? Wie sie wissen, ist die moderne Welt, besonders die westliche Welt, hochgradig monopolisiert und viele Länder des Westens haben, ob sie das hören wollen oder nicht, freiwillig einen beachtlichen Teil ihrer Souveränität aufgegeben. Zum Teil ist dies das Resultat der Blockpolitik. Gelegentlich ist es sehr schwierig für uns sich mit ihnen in geopolitischen Fragen zu einigen. Es ist schwer mit Leuten eine Einigung zu erzielen, die, aus Angst von den Amerikanern abgehört zu werden, selbst zu Hause flüstern. Das ist kein Witz oder eine Redewendung. Hören Sie zu, ich meine das ernst, ich scherze nicht. Jedoch sind sie unser Hauptpartner in wirtschaftlichen und anderen Belangen.

Aber in erster Linie wandte ich mich an die Völker dieser Länder, weil eine gewöhnliche Person aus Deutschland, Frankreich ider Italien instiktiv fühlen wird, ob eine Erklärung falsch ist oder nicht. Unsere Position ist absolut offen, ehrlich und transparent, und aus diesem Grund ist es einfacher sie den gewöhnlichen Menschen nahezubringen als nur einigen Führungspersonen. Es scheint mir, daß uns das in einigem Ausmaß gelungen ist. Es spielt keine Rolle welche Regierung ein Land regiert, sie muß die Meinung ihrer Wähler beachten. Aus diesem Grund habe ich mich an die Völker gewandt.

[…]